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Fr, 16. April 2021, 19:09 Uhr

BASF

WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111

BASF übergewichten


30.03.05 16:40
Bankhaus Reuschel

Die Analysten vom Bankhaus Reuschel bewerten die Aktie von BASF mit "übergewichten".

BASF habe im Geschäftsjahr 2004 den Umsatz erwartungsgemäß deutlich um 12,5% auf 37,5 Mrd. EUR vorwärts gebracht. Einen starken Wachstumsschub hätten hierbei die Geschäftsbereiche Chemikalien (+22% auf 7,0 Mrd. EUR) und Kunststoffe (+19,9% auf 10,5 Mrd. EUR) geliefert. Diese hätten angesichts der unverändert anziehenden Konjunktur ein hohes Mengenwachstum verzeichnet (Chemikalien +13%, Kunststoffe +9%). Zudem hätten erhöhte Rohstoffkosten überwiegend auf deutlich höhere Preise (Chemikalien +10%, Kunststoffe +15%) überwälzt werden können. Darüber hinaus habe der Konzern unverändert im Geschäftsfeld Öl/Gas (+14% auf 5,3 Mrd. EUR) von einem deutlichen Anstieg des Rohölpreises (+6%) und einer Nachfragebelebung (Menge +7%) profitiert.

Auf operativer Ebene habe BASF mit einem Anstieg des Gewinns vor Steuern und Zinsen (EBIT) und vor Sondereinflüssen um 63,5% auf 4,9 Mrd. EUR eine Rekordmarke erzielt und damit die Schätzung der Analysten von rd. 4,6 Mrd. EUR übertroffen. Im Gegensatz zu der unerwartet starken operativen Entwicklung in 2004 habe der Gewinn nach Steuern, trotz des Anstiegs um 107% auf 1,9 Mrd. EUR, für eine leichte Enttäuschung gesorgt.

Nach Rekordmarken bei Umsatz und Gewinn in 2004, gebe die Unternehmensführung für das Geschäftsjahr 2005 einen eher verhaltenen Ausblick. So solle bei einem leichten Umsatzwachstum das EBIT vor Sondereinflüssen an den guten Vorjahreswert anknüpfen. Allerdings seien die Wertpapierexperten der Ansicht, dass auf Grund der traditionell eher konservativen Aussagen von BASF, ein mittleres einstelliges Wachstum bei Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen eher realistisch sei.

Per Saldo würden die Analysten auf Grund der anhaltend starken Branchenentwicklung und des straffen Kostenmanagements in den kommenden Jahren mit einem weiteren deutlichen Anstieg des Gewinns je Aktie rechnen: +27,4% auf 4,37 EUR (2005) bzw. +7,1% auf 4,68 EUR (2006) nach 3,43 EUR in 2004. Den jüngsten Kursrücksetzer sehe man - angesichts des verhaltenen Geschäftsausblicks für 2005 - als überzogen an. Die positiven Geschäftsperspektiven seien in der aktuellen Bewertung der BASF-Aktie (KGV 2006e: 11,6) nach Erachten der Wertpapierspezialisten nicht ausreichend berücksichtigt.

Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die BASF-Aktie mit "übergewichten" ein, bei einem Kursziel von 61 EUR.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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