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Fr, 16. April 2021, 19:41 Uhr

BMW St

WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003

BMW übergewichten


12.05.05 15:42
Bankhaus Reuschel

Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die Aktie von BMW mit "übergewichten" ein.

Die Zahlen zum 1. Quartal seien von externen Faktoren, wie die gestiegenen Rohstoffkosten oder der schwache US-Dollar, aber auch von internen Vorgängen belastet gewesen - z.B. hohe Markteinführungskosten für die neue 3er-Reihe. Alles in allem seien die Markterwartungen nur zum Teil erfüllt worden. In den ersten drei Monaten habe der Umsatz 10,4 Mrd. Euro erzielt (-4,2% ggü. Vorjahr, -6,6% ggü. Marktkonsens). Die Ertragszahlen seien ebenfalls unter ihren Vorjahresniveaus gewesen. Das Vorsteuerergebnis sei gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,6% auf 812 Mio. Euro gestiegen (Konsens 834 Mio. Euro), der Konzernüberschuss sei mit 519 Mio. Euro aber nur leicht unter seinem Vergleichswert in 2004 geblieben (-0,9%, Konsens 516 Mio. Euro). Je Anteilsschein habe BMW im 1. Quartal 0,77 nach 0,78 Euro verdient. Die Bruttomarge sei mit 22,1% aber nahezu unverändert gewesen.

Der Autobauer habe das bereits angekündigte Ziel bestätigt, in 2005 ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe zu erreichen (2004: Nettoergebnis 2,22 Mrd. Euro, Gewinn je Aktie 3,30 Euro). Der Markt werde in den nächsten Quartalen allerdings massiv darauf achten, ob sich die im 1. Quartal leicht enttäuschende Vorsteuerrendite in der Autosparte (7,1%) wieder verbessere. Insgesamt schätze man für das laufende und kommende Jahr - durchaus optimistisch - weiter steigende Erträge (geschätzte Gewinne je Aktie 3,47 bzw. 3,61 Euro). Damit errechne sich aktuell ein KGV (2006e) von 9,4, womit der Titel sehr moderat bewertet sei.

Die Analysten vom Bankhaus Reuschel empfehlen die Aktie von BMW überzugewichten. Das Kursziel liege bei 37 Euro.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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