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Do, 13. August 2020, 18:21 Uhr

Euro im Plus


09.07.01 10:52
Helaba

Euro/US-Dollar eröffnete heute morgen bei 0.8480, nachdem in der Spitze heute morgen Kurse bei 0,8494 markiert wurden, so die Analysten von Helaba.

Nachdem Freitag Tiefstkurse in Fernost bei 0,8349 erreicht worden seien, habe sich der Euro in der Folge deutlich befestigt. Katalysatoren dieser Bewegung seien Gewinnwarnungen von Technologieunternehmen (AMD,EMC) und damit verbundene Schwäche am US-Aktienmarkt als auch die Arbeitsmarktdaten aus den USA für den Monat Juni gewesen. Die Arbeitslosenrate sei von 4,4% auf 4,5% gestiegen. Im Bereich der "Non-Farm Payrolls" seien 114.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, deutlich mehr als im Konsens geschätzt.

In der letzten Woche hätten vorausschauende Indikatoren aus den USA auf eine Erholung im 3.Quartal dank der Steuererstattungen hingedeutet. Spätindikatoren, wie die Arbeitsmarktstatistik könnten diese Entwicklung bislang nicht bestätigen. Gleichwohl ergebe sich für das dritte Quartal in den USA ein positives Wachstumsszenario bedingt durch die Steuererstattung.

Heute erwarte man die deutschen Industrieproduktionsdaten per Mai mit einem Rückgang um 0,5%. Dieser Wert sollte keinen maßgeblichen Einfluss auf den Euro haben.

Die Markttechnik impliziere derzeit Korrekturen innerhalb des Abwärtstrends. Unterstützung finde der Euro bei 0,8430, 0,8380 und 0,8350. Widerstände ließen sich bei 0,8520, 0,8550 und 0,8580 erkennen.

Zusammenfassend ergebe sich ein Bild, das die Möglichkeit weiterer Korrektur innerhalb des Abwärtstrends eröffne. Ein Überwinden des Widerstands bei 0,8520 stabilisiere den Euro und eröffne weiteres Aufwärtspotenzial in Richtung auf zunächst 0,8580.