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Do, 13. August 2020, 18:44 Uhr

Euro behauptet


11.07.01 10:32
Helaba

Euro/US-Dollar eröffnete heute morgen bei 0,8545, über Nacht Tiefstkurse bei 0,8525 markiert wurden.

Duisenbergs Äußerung, er teile nicht Bank of England Govenor Georges Bedenken gegenüber einem starken US-Dollar und er sehe den Euro nicht als sehr schwach sondern als stabil, hätten den Euro unter Druck gebracht. Sowohl gutes kommerzielles Kaufinteresse als auch schwache US Aktienmärkte hätten jedoch den Euro unterstützt, der sich über der 0,8520-30 Unterstützung habe behaupten können.

Der Nikkei verzeichne einen neuerlichen Rückgang. Finanzminister Shiokawa habe bekräftigt, er überwache die Schwäche der Tokioter Börse genau. Laut Premierminister Koizumi sei kein außerordentlicher Haushalt für das Fiskaljahr 2001/2002 geplant. Die Kommentare von Seiten Bank of Japan Govenor Hayami über exzessive Währungsschwankungen hätten die Märkte verunsichert und eine kurzfristige Verkaufswelle in US-Dollar/Yen ausgelöst.

Die schlechte wirtschaftliche Verfassung Japans, die strukturelle Reformen in kurzer Zeit erfordere, um den Konsum zu beleben, werde den Yen weiter unter Druck setzten.