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Do, 13. August 2020, 19:42 Uhr

Euro unbeweglich


13.07.01 12:59
Helaba

Von neuem im Abwärtstrend, bewegte sich der Euro gestern in einer engen Handelsbandbreite von 0,8510-0,8555, so die Analysten der Helaba.

Kommerzielles Kaufinteresse hätten dem Euro zwar Unterstützung gegeben, doch die Gemeinschaftswährung sei unter Druck geblieben aufgrund der Unsicherheit über die Geschehnisse an den Emerging Markets sowie der festen US Aktienmärkte nach guten Ergebnissen von Microsoft, Yahoo und GE.

Die Bank of Japan habe ihre Zinspolitik trotz Druckes von Seiten der Regierung nicht geändert, werde jedoch bei aufkommender Instabilität an den Märkten beachtliche Summen an Liquidität zur Verfügung stellen. Die japanische Industrieproduktion im Mai habe einen Rückgang um 1.2% verzeichnet. Die Zahl der Konkurse in Japan sei im ersten Halbjahr 2001 um 1,3% gestiegen, was auf weitere Verluste im BIP für 2001 schließen lasse. Gleichwohl sei der Yen fest geblieben gegenüber dem US-Dollar. Mr. Kuroda habe unterstrichen, dass die strukturellen Reformen nicht unbedingt eine Verschlechterung der Wirtschaftsdaten oder eine Abschwächung im Yen nach sich ziehen müssten.

US Wirtschaftsberater Lindsey habe geäußert, dass das Wachstum in den USA im 2. Quartal bei Null liege, allerdings im 3. Quartal bei 1% und im 4. Quartal bei 2%. Nebst der Unsicherheit über die Geschehnisse an den Emerging Markets und seiner Funktion als "Safe Haven" seien derlei Kommentare für den US-Dollar positiv.