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Di, 27. Oktober 2020, 21:17 Uhr

IBS excellence,collaboration,manufacturing

WKN: 622840 / ISIN: DE0006228406

IBS Deal mit BMW sorgt für Fantasie


03.10.11 14:47
Doersam-Brief

Gorxheimertal (aktiencheck.de AG) - Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur von "Outperformer.de.", sieht im "Doersam-Brief", das Kursziel für die Aktie der IBS AG (ISIN DE0006228406 / WKN 622840) bei 5,70 EUR.

Ein unglückliches Timing habe IBS mit der Veröffentlichung der wirklich guten Halbjahrergebnissen erwischt: Sie seien am 4. August gekommen, und somit nahezu zeitlich mit dem Beginn des Donnergrollens an den Aktienmärkten, das den DAX alleine im August vorübergehend um 25% rasiert habe. Kurzfristig sei es auch mit IBS abwärts gegangen. Dann aber setze doch wieder klareres Denken ein. Aktuell befinde sich die Notierung nur rund 15% unter den August-Hochständen.

Die Halbjahrergebnissen würden sich gut lesen: Umsatz 11,7 (i.V. 9,7) Mio. EUR, Auftragsbestand sei um 27,2% auf 13,5 Mio. EUR gestiegen. EBIT habe mit 0,97 (0,96) Mio. EUR zwar nur marginal zugelegt. Allerdings sei dies wegen des Markteinstiegs im Reich der Mitte und der somit verbundenen Kosten prognostiziert worden.

China sorge aber nun bei dem Software-Anbieter, der für Groß- und Mittelstandsunternehmen Qualitäts-, Produktions- und Compliance-Management-Lösungen konzipiere, für richtige Fantasie. Und seit den Halbjahrergebnissen seien etliche weitere Aufträge hereingekommen. Die zurückliegende Woche habe es eine Aufsehen erregende Vereinbarung mit BMW gegeben: IBS habe zusammen mit dem Softwarehaus Ubisense ein "Location Information System" (LIS) entwickelt.

Es führe bereits in zwei BMW-Montagewerken zum Einsatz. Und da es so gut gehe und sei richtig sparsam, habe der bayerische Automobilkonzern nun die Entscheidung getroffen, es in drei weiteren Werken einzusetzen. Marktbeobachter würden mit einem siebenstelligen Projektvolumen rechnen.

Kein Wunder, dass das Management von IBS unverändert seine Schätzungen bekräftige und im Geschäftsjahr 2011 ein prozentual zweistelliges Umsatzwachstum erwarte. BMW sei freilich nicht die einzige Fantasie: Das Softwareunternehmen blicke auf über 4.000 Kundeninstallationen, wie beispielsweise bei AUDI, Beam Global, BorgWarner, BOSCH, Caterpillar, Daimler, Electronic Networks, FCI Automotive, Goodyear, Kimberly Clark (ISIN US4943681035 / WKN 855178), Liebherr, Magna Automotive, Kautex Textron, Parker Hannifin (ISIN US7010941042 / WKN 855950), Procter & Gamble, Porsche (ISIN DE000PAH0038 / WKN PAH003; VZ), Siemens, SMA Solar Technology und ThyssenKrupp.

Vor allem in großen und komplexen Produktionsbetrieben wie in der Automobilindustrie und deren Zulieferern könne sich die IBS-Software richtig entwickeln. Demnächst dürften auf der Kundenliste wohl auch Unternehmen aus China gefunden werden.

Nach Ansicht der Experten dürfte 2011 IBS kaum mit Umsatz- und Gewinn-Überraschungen außerhalb der Prognose aufwarten. Das chinesische Office müsse erst anlaufen, und auch die BWM-Vereinbarung müsse erst installiert werden. Aber ab 2012 sollten die Effekte daraus erkennbar sein. Nachdem die Analysten von Warburg Research für 2011 mit einem stagnierendem EPS bei 34 Cent rechnen würden, würden für nächstes Jahr bereits 38 Cent erwatet; verbunden mit einer Dividendenerhöhung von 15 auf 18 Cent, oder rund 4,5% Dividendenrendite.

Wie Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur von "Outperformer.de.", im "Doersam-Brief" berichtet, ist das Kursziel von 5,70 EUR für die Aktie der IBS AG angesichts dieser Zahlen nicht vermessen. (Ausgabe 556 vom 02.10.2011) (03.10.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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