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Fr, 16. April 2021, 18:48 Uhr

MAN St

WKN: 593700 / ISIN: DE0005937007

MAN übergewichten


14.04.05 09:10
Bankhaus Reuschel

Die Analysten vom Bankhaus Reuschel bewerten die Aktie von MAN mit "übergewichten".

Im Jahr 2004 habe MAN eine Leistungssteigerung von 10,3% auf 14,95 Mrd. EUR erzielt. Der Auftragseingang sei um 17% auf 16,1 Mrd. EUR gestiegen. Beim operativen Ergebnis habe man ein Plus von 50% auf 573 Mio. EUR (EBIT-Marge 4,2%) erzielt. Per Saldo sei ein Nettoergebnis von 323 Mio. EUR oder 2,09 EUR je Aktie verblieben. Die Aktienzahl habe die Gesellschaft durch Rückkäufe zum Jahresende um 7 Mio. Stück auf rund 141 Mio. reduziert. Nach dem Ausstieg der Regina Holding komme der Freefloat nun auf 100%. Der neue Konzernvorstand Hakan Samuelsson gebe für sämtliche Konzernbereiche strikte Renditevorgaben vor, konzernweit solle die EBIT-Marge mittelfristig auf 6% zulegen.

Nach Ansicht der Wertpapierexperten sei MAN bei den derzeitigen Verhandlungen mit MTU Friedrichshafen ein ganzes Stück vorwärts gekommen. MAN könnte die Sparte Dieselmotoren durch den geplanten Zukauf (Preis ca. 1,5 Mrd. EUR) in eine neue Umsatzdimension (Verdoppelung von 1,5 auf 3 Mrd. EUR) führen. Zusammen mit MTU würde der weltgrößte Hersteller von Schiffs-, Lokomotiven- und Kraftwerksantrieben entstehen.

Alles in allem würden die Wertpapierexperten damit rechnen, dass MAN in 2005/06e ein Umsatzplus von 5 bzw. 3% erzielen werde. Zudem sollte der operative Gewinn (EBIT) nochmals um 24 bzw. 7% zulegen können. Bezogen auf den Nettogewinn je Aktie lasse sich, auf Grund der Umstellung auf IFRS und der niedrigeren Aktienzahl, ein deutlich überproportionaler Anstieg von 33 bzw. 13% auf 2,78 bzw. 3,13 EUR errechnen. Mit einem 2006er KGV von 12 bestehe noch Kursspielraum von gut 10%.

Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die MAN-Aktie weiterhin mit übergewichten ein. Das Kursziel erhöhe man von 37 auf 41 EUR.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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