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Mo, 28. September 2020, 20:03 Uhr

US Daten besser als erwartet


27.06.01 11:00
Helaba

Euro/US-Dollar eröffnete heute morgen bei 0,8630, nachdem gestern Höchstkurse bei 0,8651 markiert wurden, so die Analysten der Helaba.

In der Folge habe sich der Euro auf zutiefst 0,8595 abgeschwächt.

Gestern hätten die in den USA veröffentlichten Daten positiv überrascht. Das Verbrauchervertrauen sei von 116,1 auf 117,9 gestiegen. Auch die Auftragseingänge für langleibige Wirtschaftsgüter hätten einen Anstieg um 2,9%. IFO habe die deutsche Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 1,2% gesenkt. Damit werde deutlich, dass Deutschland offensichtlich am stärksten von der weltwirtschaftlichen Abkühlung innerhalb Eurolands betroffen sei. Trotz dieses für den Euro negativen Datencocktails habe der US-Dollar nicht nachhaltig davon profitieren können.

Heute stehe der Arbeitskostenindex der Euro-12 Gruppe zur Veröffentlichung an. Man erwarte einen Anstieg im 1. Quartal um 3,3%. Im Mittelpunkt des Interesses stehe heute die Zinsentscheidung der Fed. Man gehe von einer Rücknahme des Zielsatzes für Fed Funds von 25 Basispunkten aus. Diese Zinssenkung sei in den Finanzmärkten voll berücksichtigt. Lediglich ein Schritt von 50 Basispunkten biete ein geringes Überraschungsmoment. Gleichwohl bleibe das Problem der Transmission vom Finanzmarkt in die reale Wirtschaft bestünden und stelle die Wirkung der Politik der Fed in Frage.

Die Markttechnik biete weiterhin ein neutrales Bild. Unterstützung finde der Euro bei 0,8600, 0,8580 und 0,8550. Widerstände ließen sich bei 0,8650, 0,8680 und 0,8720 erkennen.

Zusammenfassend ergebe sich ein Bild, das weiterhin die Möglichkeit sukzessiver Befestigung des Euros in den Raum stelle, sofern das Unterstützungsniveau bei 0,8580 nicht nachhaltig unterschritten werde. Ein Überwinden des Widerstandes bei 0,8680 sei Katalysator für weitere Aufwärtsbewegung in Richtung auf den Chartpunkt 0,8780.