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Fr, 5. März 2021, 20:38 Uhr

Aussagen der designierten US-Finanzministerin Yellen stützen US-Börsen


20.01.21 08:00
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Von zentraler Bedeutung war gestern die Anhörung der designierten US-Finanzministerin Janet Yellen vor dem Finanzausschuss des US-Senats, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Dabei habe sie einer Geldpolitik zur Schwächung des US-Dollars eine Absage erteilt und das USD 1,9 Bio. schwere US-Hilfsprogramm gerechtfertigt. Für den Dow Jones (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) sei es um 0,4% und für den marktbreiteren S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) um 0,8% nach oben gegangen. Der technologielastige NASDAQ Composite (ISIN: XC0009694271, WKN: 969427) habe mit einem satten Plus von 1,5% geschlossen.

Weiters sei die an Fahrt aufnehmende US-Berichtssaison im Fokus der Anleger gestanden. Nach den US-Banken JP Morgan Chase (ISIN: US46625H1005, WKN: 850628, Ticker-Symbol: CMC, NYSE-Symbol: JPM), Citigroup (ISIN: US1729674242, WKN: A1H92V, Ticker-Symbol: TRVC, NYSE-Symbol: C) und Wells Fargo (ISIN: US9497461015, WKN: 857949, Ticker-Symbol Deutschland: NWT, NYSE-Ticker-Symbol: WFC) hätten gestern Bank of America (ISIN: US0605051046, WKN: 858388, Ticker-Symbol: NCB, NYSE-Symbol: BAC) und Goldman Sachs (ISIN: US38141G1040, WKN: 920332, Ticker-Symbol: GOS, NYSE-Symbol: GS) ihre Quartalszahlen vorgelegt. Gewinnmitnahmen hätten dennoch zu Kursrückgängen von 0,7% bzw. 2,3% geführt.

Auf Sektorebene hätten gestern in den USA die Energietitel mit einem aggregierten Plus von 2,1% den stärksten Zuwachs verzeichnet, gefolgt von Kommunikationsdienstleistungen (1,9%).

In den USA würden heute noch die US-Investmentbank Morgan Stanley (ISIN: US6174464486, WKN: 885836, Ticker-Symbol: DWD, NYSE-Symbol: MS) und der weltweit größte Konsumgüterhersteller, Procter & Gamble (ISIN: US7427181091, WKN: 852062, Ticker-Symbol: PRG, NYSE-Symbol: PG), vorbörslich ihre Quartalszahlen vorstellen. In Europa berichte heute Morgen das niederländische Halbleiterunternehmen ASML (ISIN: NL0010273215, WKN: A1J4U4, Ticker-Symbol: ASME, Nasdaq OTC-Symbol: ASMLF).

Die Hoffnung auf eine wieder anziehende Energienachfrage im Zuge des neuen Konjunkturpakets der US-Regierung habe zunächst für Aufschläge bei den Rohölnotierungen gesorgt. Der Goldpreis habe um 0,5% auf USD 1.849 je Unze zugelegt. (20.01.2021/ac/a/m)