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Di, 27. Oktober 2020, 22:34 Uhr

Commerzbank

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

Commerzbank: Der neue Vorstandschef kommt von der Deutschen Bank - Aktienanalyse


27.09.20 11:21
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Commerzbank-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Commerzbank AG (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) unter die Lupe.

Das Frankfurter Geldhaus habe nach der überraschenden Rücktrittsankündigung von Martin Zielke im Juli einen neuen Vorstandschef: Manfred Knof solle zum 1. Januar 2021 die Leitung von Deutschlands zweitgrößter Bank von dem scheidenden CEO Martin Zielke übernehmen und komme von der Deutschen Bank. Die Personalie stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.Der Jurist Knof leite seit dem 1. August 2019 das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank.

Mit der Berufung Knofs habe der erst Anfang August als Chefkontrolleur des teilverstaatlichten Instituts angetretene Vetter die Nachfolge von Zielke überraschend schnell geregelt. Zielke habe nach scharfer Kritik von Investoren Anfang Juli seinen Rücktritt angekündigt. Er habe eingeräumt, dass die im Herbst 2019 beschlossenen Maßnahmen nicht durchschlagend genug gewesen seien, um das Institut im Zinstief profitabler zu machen.

Die neue Commerzbank-Führung stehe vor harten Einschnitten: Seit Monaten werde intern über eine Verschärfung des Sparkurses diskutiert. Die Zahl der zuletzt knapp 40.000 Vollzeitstellen könnte um bis zu ein Viertel gekappt werden. Von 1.000 Filialen könnten gerade einmal 200 übrigbleiben, in denen Kunden sich beraten lassen könnten.

Über Zielkes Nachfolge sei zuletzt eifrig spekuliert worden. Dass nun ein Nachfolger feststehe, sei grundsätzlich positiv, denn nun könne die überfällige Sanierung der Commerzbank in die nächste Phase gehen. Das dürfte aber auch weitere Einschnitte von allen Beteiligten erfordern.

Der Commerzbank-Aktie könnte die Nachricht am Montag dennoch neue Impulse liefern. Trader könnten dieses Szenario spielen. Längerfristig orientiere Anleger sollten vor dem Wiedereinstieg konkrete Maßnahmen abwarten, so Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 26.09.2020)

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Aktien von Commerzbank befinden sich im AKTIONÄR-Depot.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
4,065 EUR -1,09% (25.09.2020, 22:26)

Xetra-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
4,002 EUR -2,15% (25.09.2020, 17:35)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Eurex Optionskürzel Commerzbank-Aktienoption:
CBK

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) ist eine führende, international agierende Geschäftsbank mit Standorten in knapp 50 Ländern. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen, das genau auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten ist.

Die Commerzbank wickelt rund 30% des deutschen Außenhandels ab und ist Marktführer im deutschen Firmenkundengeschäft. Zudem ist die Bank aufgrund ihrer hohen Branchenkompetenz in der deutschen Wirtschaft ein führender Anbieter von Kapitalmarktprodukten. Ihre Töchter Comdirect in Deutschland und mBank in Polen sind zwei der weltweit innovativsten Onlinebanken.

Mit künftig rund 800 Filialen betreibt die Commerzbank eines der dichtesten Filialnetze in Deutschland. Insgesamt betreut die Bank bundesweit mehr als 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden sowie weltweit über 70.000 Firmenkunden, multinationale Konzerne, Finanzdienstleister und institutionelle Kunden. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. betreut rund 5,6 Millionen Privat- und Firmenkunden, überwiegend in Polen, aber auch in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die Commerzbank mit rund 48.500 Mitarbeitern Bruttoerträge von rund 8,6 Milliarden Euro. (27.09.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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