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Do, 13. August 2020, 10:22 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: 12.000er-Marke im Visier


02.06.20 08:50
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) scheint sich aktuell, wenn überhaupt, nur kurzzeitig aus der Ruhe bringen zu lassen, berichten die Analysten der Helaba.

In der abgelaufenen Woche sei das Börsenbarometer um 4,6 Prozent geklettert. Die Monatsbilanz falle mit einem Kursplus in Höhe von 6,7 Prozent ebenfalls sehr beachtlich aus. Auch bei den Einzelwerten habe es mehr Licht als Schatten gegeben. Lediglich vier DAX-Titel hätten im Mai Kursabschläge verbucht. Am deutlichsten habe das Papier der Deutsche Börse AG (ISIN: DE0005810055, WKN: 581005, Ticker-Symbol: DB1, NASDAQ OTC-Symbol: DBOEF) (-1,76%) verloren. Ganz nach dem Motto: Selektion ist Trumpf, habe mit den Anteilsscheinen von Lufthansa (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, Nasdaq OTC-Symbol: DLAKF) (13,73%), Wirecard (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, Nasdaq OTC-Symbol: WRCDF) (+13,52%) und der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) (+12,55%) die beste Performance erzielt werden können.

Auch der Handelsstart in den neuen Börsenmonat werde freundlich ausfallen. Weiterhin scheine es den Marktteilnehmern zu gelingen, über negative Aspekte hinwegzusehen. Zu nennen seien beispielsweise die bürgerkriegsähnlichen Szenen aus den USA, oder die US-Sparquote. Diese sei im April mit 33 Prozent so hoch ausgefallen wie niemals zuvor. In dieser Woche stünden insbesondere die US-Arbeitsmarktdaten im Fokus. Auch die Gefahr eines möglicherweise wieder aufflammenden Handelsstreit zwischen den USA und China gelte es zu beachten, wenngleich diese an den Märkten zuletzt geringer eingeschätzt worden sei.

US-Präsident Trump habe mit seiner Rede am Freitagabend, in dem er mildere Worte gewählt habe, dazu beigetragen. Da von vielen Seiten noch immer Zweifel an der Nachhaltigkeit der laufenden Aufwärtsbewegung geäußert worden seien - der DAX sei trotz der Corona-Krise nur rund 14 Prozent vom Allzeithoch entfernt - würden die kommenden Tage für die weitere Bewegungsrichtung von großer Bedeutung sein. Insbesondere wenn es um die Antwort auf die Frage gehe, ob die Strategie "Sell in May and go away" die Richtige gewesen wäre.

Am Freitag sei der DAX an einem Pivot Point (11.726) abgeprallt und anschließend unter das bei 11.678 Zählern verlaufende 61,8%-Retracement gerutscht. Auch habe eine Annäherung an die Median Linie von Andrews' Pitchfork (11.548) stattgefunden. Auffallend sei zudem gewesen, dass die Handelsumsätze deutlich über dem 21-Tagedurchschnitt gelegen hätten. Diese Entwicklung habe in Teilen angedeutet, dass aus technischer Sicht noch nicht alles Gold sei, was vermeintlich glänze. Nicht zuletzt deshalb gelte es der Kursentwicklung in dieser Woche besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Auf den heutigen Tag entfalle die 261,8%-Fibonacci-Zeitprojektion, diese gehe auf das Allzeithoch am 17. Februar und das Impulstief vom 16. März bei 8.255 Zählern zurück. Von letztgenannter Marke gehe auch eine (02.06.2020/ac/a/m)




 
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