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Fr, 14. August 2020, 1:39 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: 50-Prozent-Korrektur, was dann?


20.04.20 09:40
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) präsentierte sich am Freitag gut gelaunt, berichten die Analysten der Helaba.

Dies sei nicht der Aussicht auf ein sonniges Wochenende sondern vielmehr verschiedenen Faktoren geschuldet gewesen: Die Hoffnung auf Lockerungen der Corona-Quarantäne, besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China sowie die Meldung, dass eine Gruppe schwer erkrankter Covid-19-Patienten erfolgreich mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir der Firma Gilead Sciences behandelt worden sei. Seit dem am 16. März ausgebildeten DAX-Tief habe der Index in der Spitze mehr als 31 Prozent zugelegt. Insofern stelle sich die Frage, wieviel positive Erwartung bereits eingepreist worden sei. Denn die Herausforderungen, die mit der Corona-Epidemie einhergehen würden, würden trotz erster Erfolge weiterhin ambitioniert bleiben.

Zuletzt habe EZB-Chefin Lagarde von einem schweren Konjunktureinbruch in der Euro-Zone gesprochen. Laut Mittelstands-Präsident Mario Ohoven solle jeder zweite Mittelständler vor dem Aus stehen, sollte der Shutdown der Wirtschaft noch vier weitere Wochen andauern. Der Branchenverband Dehoga rechne damit, dass in Deutschland wegen der Coronavirus-Krise 70.000 Hotel- und Gastronomiebetriebe Pleite gehen könnten. Der Automarkt sei weltweit um die Hälfte eingebrochen, um nur einige Beispiele zu nennen. Inwieweit die Krise bereits in den anstehenden Geschäftsergebnissen zum Ausdruck komme, werde sich zeigen. Hierzulande würden in dieser Woche beispielsweise adidas (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF), KUKA (ISIN: DE0006204407, WKN: 620440, Ticker-Symbol: KU2, NASDAQ OTC-Symbol: KUKAF), Hawesko (ISIN: DE0006042708, WKN: 604270, Ticker-Symbol: HAW) und Villeroy & Boch (ISIN: DE0007657231, WKN: 765723, Ticker-Symbol: VIB3) Einblick in die Bücher gewähren.

Korrekturen entgegen des übergeordneten Trends würden sehr häufig im Rahmen eines 50-prozentigen Retracements vollzogen. Dieses Fibonacci-Level sei beim DAX, hergeleitet von den Bezugspunkten 8.255/13.795, bei 11.025 Zählern zu finden. Mit dem am Freitag bei 10.820 Zählern markierten Hoch habe sich der Index diesem Retracement bereits deutlich angenähert. Bemerkenswert sei, dass auf Wochenbasis eine Kerze in Form eines "Hanging Man" ausgebildet worden sei. Wie die Bezeichnung vermuten lasse, werde einer solchen Candle ein negativer Charakter zugeschrieben. Häufig stelle der "Hanging Man" den Beginn einer Wendeformation dar, insbesondere wenn auf diesen eine negative Kerze folge. In der vergangenen Woche sei ein Strukturmuster nur in Teilen komplettiert worden. Idealerweise hätte der Schlusskurs (10.625) unter den Marken von 10.615/10.681 liegen sollen. Auch sei nochmals zu betonen, dass auch dem Cluster bei 10.371/10.380 eine große Bedeutung zukomme. (20.04.2020/ac/a/m)



 
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