Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 14. August 2020, 3:04 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: FED beflügelt


16.06.20 08:30
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Leitindex gab zu Wochenbeginn um 0,32 Prozent auf 11.911,35 Zähler nach, so die Analysten der Helaba.

Das Tagestief sei bei 11.597,82 markiert worden. Angesichts dieser großen Schwankungsbreite werde deutlich, wie angespannt das Nervenkostüm der Marktteilnehmer derzeit sei. Wie es scheine, bekämen manche Angst vor der eigenen Courage, nachdem der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) in der Spitze seit dem Corona-Tief (8.255) phasenweise bereits mehr als 55 Prozent zugelegt habe. Innerhalb des beschriebenen Aufwärtsimpulses seien gefühlt sämtliche Risiken ausgeblendet worden. Dies scheine sich aktuell etwas zu ändern. Zunächst habe der FED-Chef Powell mit seinem Ausblick für einen Dämpfer gesorgt, wieder steigende Corona-Infektionszahlen in China, Japan und in den USA hätten sich hinzugesellt. Nicht zuletzt deshalb gerate der eingepreiste, konjunkturelle Optimismus zunehmend auf den Prüfstand. Dies lasse sich auch an dem als Angstbarometer bezeichneten V-DAX (ISIN: DE0008467408, WKN: 846740) ablesen. Dieser sei in den vergangenen Tagen bereits spürbar geklettert, so dass im Zuge dessen ein Long-Signal ausgelöst worden sei. Auch das Verhältnis von Gewinnern zu Verlierern bezogen auf den Gesamtmarkt sei gestern mit 322 vs. 555 erneut negativ ausgefallen. Das Volumen bei den nachgebenden Papieren sei um das dreifache höher gewesen.

Heute starte der DAX sehr positiv in den Handel. Insbesondere die FED trage mit der Ankündigung, das Mitte Mai aufgelegte Notfallprogramm zum Ankauf von Unternehmensanleihen mit einer zusätzlichen Struktur ergänzen zu wollen, dazu bei. Laut Reuters wolle die Notenbank ein Portfolio zusammenstellen, welches sich an einem breit angelegten Marktindex für US-Firmenanleihen orientiere. Darüber hinaus sollten die Märkte gestern von Schnäppchenjäger angeführt worden sein. Inwieweit es sich auf dem derzeitigen Kursniveau tatsächlich um Schnäppchen handele, werde sich in nächster Zeit zeigen müssen. Weiterhin müssten noch viele Folgen der Corona-Krise verdaut werden.

Charttechnik

Mit dem Rutsch auf die 11.600er-Marke habe der DAX nahezu idealtypisch die nach der Ausbildung einer oberen Wendeformation zu erwartende Korrektur vollzogen. Dabei hätten sich die Supports unter anderem in Form eines Retracements, der 144-Wochen-Regression sowie die von Andrews‘ Pitchfork abgeleitete Lower Median Line (11.730) letztlich als tragfähig erwiesen. Nun werde es darum gehen, ob sich der DAX auf Schlusskursbasis wieder deutlich von den Widerständen bei 12.003 (144-Tage-Linie), 12.028 (Projektion), 12.069 (Struktur) und insbesondere von dem bei 12.141 Zählern verlaufenden 200-Tage-Durchschnitt nach oben absetzen könne. Auf Basis der aktuellen Eröffnungsindikation stünden die Chancen dafür gut. Die Marken bei 12.302 (Gap) 12.325 und 12.351 (Median Line) würden die ersten Kursziele darstellen. Weitere Widerstände seien bei 12.363, 12.440, 12.487 und 12.520 zu finden. Allerdings gelte es auch zu beachten, dass der 200-Tage-EMA lediglich seitwärts tendiere, der 100-Tage-Average Richtung Süden zeige und das Volume Ratio zuletzt negativ ausgefallen sei. (16.06.2020/ac/a/m)





 
13.08.20 , news aktuell
Nur ein erster Schritt / Kommentar zu den neuen [...]
Frankfurt (ots) - Am Montag, dem 24. August, wird der Dax endlich Wirecard-frei sein. Denn nach der von der Deutschen ...
13.08.20 , Thomas Heydrich
DOW DAX Kampf um die 13000
DOW DAX Kampf um die 13000 Ja spannend ist es, schafft er es oder scheitert er kläglich und landet in der ...
13.08.20 , dpa-AFX
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax fällt wied [...]
FRANKFURT (dpa-AFX) - Viel Licht und Schatten in den zahlreichen am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsberichten ...