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Do, 13. August 2020, 10:43 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Kurzfristige Richtungsentscheidung?


28.04.20 09:50
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Während sich der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) vor dem Wochenende angeschlagen präsentiert hat, sah die Börsenwelt zu Beginn der letzten Handelswoche des Monats sehr positiv aus, berichten die Analysten der Helaba.

Der deutsche Aktienindex sei um 3,13 Prozent auf 10.660 Zähler geklettert. Unter den Einzelwerten hätten die Papiere der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) (+12,68%) herausgeragt, welche im ersten Quartal überraschend einen Gewinn verbucht hätten. Der Kurssprung des Geldhauses habe dem DAX ein Plus von 54 Punkten beschert. Die Lufthansa (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, Nasdaq OTC-Symbol: DLAKF) habe von der Aussicht profitiert, in den Genuss staatlicher Hilfen zu kommen. Wie sich diese konkret darstellen würden, sei aber noch unklar. Eine Summe von 10 Mrd. Euro stehe angeblich im Raum. In den kommenden Tagen sollten die Verhandlungen zwischen der Airline und der Politik fortgesetzt werden. Auch die Performance von Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) (+6,39%) und Continental (ISIN: DE0005439004, WKN: 543900, Ticker-Symbol: CON, Nasdaq OTC-Symbol: CTTAF) (+6,02%) habe sich sehen lassen können.

Die Vola sei von 42,30 auf 37,41 zurückgegangen, der Ölpreis habe deutlich nachgegeben. Wie so oft, wenn sich der April dem Ende entgegen neige, stehe die Frage im Raum, ob in diesem Jahr der Börsenregel "Sell in May and go away" Folge geleistet werden solle. Dies sei generell schwer zu beantworten, jedoch mache der Einfluss der Corona-Pandemie dieses Vorhaben noch deutlich komplexer.

Auch gelte es, die auf der Agenda stehenden Unternehmensbilanzen im Auge zu behalten. Hierzulande mache die erste Reihe heute Pause, aus der zweiten Reihe würden die Bücher unter anderem von DMG MORI (ISIN: DE0005878003, WKN: 587800, Ticker-Symbol: GIL, NASDAQ OTC Ticker-Symbol: GDMOF), HOCHTIEF (ISIN: DE0006070006, WKN: 607000, Ticker-Symbol: HOT, Nasdaq OTC-Symbol: HOCFF), Jungheinrich (ISIN: DE0006219934, WKN: 621993, Ticker-Symbol: JUN3), KION (ISIN: DE000KGX8881, WKN: KGX888, Ticker-Symbol: KGX) und Merck (ISIN: DE0006599905, WKN: 659990, Ticker-Symbol: MRK, Nasdaq OTC-Symbol: MKGAF) geöffnet.

In den USA stünden beispielsweise die Zahlen von 3M Company (ISIN: US88579Y1010, WKN: 851745, NYSE-Symbol: MMM), AMD (ISIN: US0079031078, WKN: 863186, Ticker-Symbol: AMD, Nasdaq-Symbol: AMD), Caterpillar (ISIN: US1491231015, WKN: 850598, Ticker-Symbol: CAT1, NYSE-Symbol: CAT), Corning (ISIN: US2193501051, WKN: 850808, Ticker-Symbol: GLW), Ford (ISIN: US3453708600, WKN: 502391, Ticker-Symbol: FMC1, NYSE-Symbol: F), Google (ISIN: US02079K3059, WKN: A14Y6F, Ticker-Symbol: ABEA, Nasdaq-Symbol: GOOGL), Harley-Davidson (ISIN: US4128221086, WKN: 871394, Ticker-Symbol: HAR, NYSE-Symbol: HOG), Horton (ISIN: US23331A1097, WKN: 884312), Juniper Networks (ISIN: US48203R1041, WKN: 923889), Southwest Airlines (ISIN: US8447411088, WKN: 862837, Ticker-Symbol: SWN, NYSE Ticker-Symbol: LUV) und UPS (ISIN: US9113121068, WKN: 929198, Ticker-Symbol: UPAB, NYSE-Symbol: UPS) zur Veröffentlichung an.

In letzter Zeit hätten sich beim DAX zwei umkämpfte Levels - 10.371 und 10.681 - herauskristallisiert. Sollte ein nachhaltiger Sprung über letztgenannte Marke gelingen, würde die Clusterzone bei 11.022/11.025 Zählern relevant. Auf diese würden das 50%-Retracement, die obere Begrenzung der Ichimoku-Wolke und der 144er Tenkan (Mitte aus dem Highest High und Lowest Low der letzten Tage) entfallen. Auf der Habenseite könne verbucht werden, dass der bei 10.493 verlaufende Fractal Adaptive Moving Average überschritten worden sei und auch der langfristige MACD eine leicht steigende Tendenz aufweise. Demgegenüber sei festzustellen, dass der Handelsumsatz bereits seit dem 20. März unterdurchschnittlich - Referenz sei die 21-Tagelinie - ausfalle und auf Wochenbasis eine negative Wendeformation ausgebildet worden sei. Getreu dem Motto "der Markt hat immer recht" gelte es abzuwarten, welche Richtung eingeschlagen werde. Statistisch würden die letzten Handelstage eines Monats zu den Performancestärksten zählen. Auf dieser Basis könnte der Rückenwind noch anhalten. Supports würden sich bei 10.585, 10.512, 10.493, 10.433 und 10.371 Zählern definieren lassen. (28.04.2020/ac/a/m)




 
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