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Do, 13. August 2020, 10:55 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Steile Trends schwer durchzuhalten


08.06.20 09:55
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - So manche Kursbewegung an den Aktienmärkten scheint dem einen oder anderen Marktbeobachter suspekt, so die Analysten der Helaba.

Viele Fragezeichen stünden im Raum, wenn beispielsweise die NASDAQ, so wie am Freitag geschehen, ein neues Allzeithoch markiere, ganz so als würde es die Corona-Krise und deren Auswirkungen nicht geben. Nicht ohne Grund habe sich die EZB veranlasst gesehen, ihr Kaufprogramm von bisher 750 Milliarden auf nun 1,35 Billionen Euro zu erhöhen. Die Bundesregierung habe ein 130 Milliarden Euro umfassendes Konjunkturpaket auf den Weg gebracht. Mit Blick auf die Märkte dränge sich der Eindruck auf, dass Faktoren wie die Unruhen in den USA, die noch immer vorhandene Möglichkeit einer neuerlichen Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China, in weiten Teilen katastrophale Wirtschaftszahlen und nicht zuletzt bereits mehr als ambitionierte Bewertungsniveaus komplett ignoriert würden.

Natürlich richte sich der Blick an den Aktienmärkten nach vorn. Die Gefahr, dass die Situation durch die rosarote Brille gesehen werde, sei durchaus vorhanden. Dies berge das Risiko, dass der Revisionsbedarf in Zukunft deutlich ausfallen könnte. In den letzten fünf Handelstagen habe der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) sagenhaft über elf Prozent zugelegt. Seit dem Tief am 16. März sei es für den Index um rund 4.600 Zähler (knapp 55 Prozent) nach oben gegangen. Bemerkenswert sei aber auch, dass beispielsweise der VDAX (ISIN: DE000A0DMX99, WKN: A0DMX9) am Freitag nach oben geklettert sei und damit eine zunehmende Risikoaversion signalisiere. Diese Entwicklung passe nicht zu der am Aktienmarkt. Wie schnell sich das Sentiment ändern könne, zeige auch die Entwicklung beim Gold. Mitte Mai (18.05.) habe das Edelmetall noch auf dem höchsten Stand seit sieben Jahren notiert. Seitdem sei es um 94 Dollar nach unten gegangen. Der DAX werde heute mit Kursabschlägen in den Handel starten.

In der Charttechnik existiere eine Regel, die besage, dass sehr steil verlaufende Bewegungen bzw. Trends sehr schwer durchzuhalten seien. Ob dies auf den aktuell laufenden Impuls ebenfalls zutreffe, müsse sich zeigen. Hilfreich sei es bereits jetzt, Ausschau nach möglichen Unstimmigkeiten zu halten. Und diese seien schnell gefunden, insbesondere auf Wochenbasis. Der langfristige MACD notiere noch immer unterhalb der Nulllinie, der RSI (10) weise eine sehr ausgeprägte, negative Divergenz auf, auch der CMO sei meilenweit von den Werten entfernt, als der Index letztmals bei 12.800 Zählern notiert habe.

Darüber hinaus könne festgestellt werden, dass im Bereich von 12.828 eine Strukturmarke und bei 12.850 mehrere Fraktal-Punkte erreicht worden seien. Bei 12.918 Punkten würde eine harmonische Bewegung komplettiert. Massive Widerstände würden sich bei 12.984 und 13.050 finden. Zusammenfassend spreche aus technischer Sicht sehr Vieles für die Annahme, dass das kurz- bis mittelfristige Potenzial schon sehr ausgereizt sei. Supports seien bei 12.680, 12.572, 12.506, 12.487 und 12.440 zu finden. (08.06.2020/ac/a/m)




 
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