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Fr, 14. August 2020, 2:36 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Unternehmenszahlen im Blick


27.04.20 09:35
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Am Freitag stand der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) erneut auf wackeligen Beinen, berichten die Analysten der Helaba.

Schlussendlich sei ein Abschlag in Höhe von 1,69 Prozent auf 10.336,09 Zähler zu verbuchen gewesen. Unter anderem habe die Nachricht über enttäuschende Testergebnisse bei einem mit Vorschusslorbeeren bedachten Corona-Medikaments für Ernüchterung gesorgt.

Unternehmensseitig hätten aus dem deutschen Leitindex die Aktien der Lufthansa (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, Nasdaq OTC-Symbol: DLAKF) (-8,02%) und der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) (-6,76%) auf der Verliererliste ganz oben gestanden. Dass die Airline bedingt durch die Corona-Krise schwere Zeiten durchmache, jeden Tag würden Millionen verloren gehen, sei bekannt gewesen. Im Zuge einer anstehenden Kapitalerhöhung hätten verschiedene Analysten ihre Kursziele für die Aktie bis auf 2,00 Euro gesenkt. Für die Deutsche Bank und die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) (-4,05%) habe die Ratingagentur S&P die Bonität um eine Note auf BBB+ und den Ausblick von "stabil" auf "negativ" gesenkt.

Es müsse damit gerechnet werden, dass die durch Corona veränderten Rahmenbedingungen auch bei anderen Unternehmen Spuren hinterlassen hätten. Insofern würden die in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehenden Quartalsberichte noch mehr Aufmerksamkeit erhalten als dies ohnehin der Fall wäre. Unter anderem würden adidas (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF), Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, Nasdaq OTC-Symbol: BAYZF), Deutsche Bank, VW (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF), Deutsche Börse AG (ISIN: DE0005810055, WKN: 581005, Ticker-Symbol: DB1, Nasdaq OTC-Symbol: DBOEF), Covestro (ISIN: DE0006062144, WKN: 606214, Ticker-Symbol: 1COV), Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF), MTU (ISIN: DE000A0D9PT0, WKN: A0D9PT, Ticker-Symbol: MTX, Nasdaq OTC-Symbol: MTUAF), Wirecard (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, Nasdaq OTC-Symbol: WRCDF), Lufthansa und BASF (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) Einblick in die Bücher gewähren. Auch in den USA setze sich die Berichtssaison fort.

Am 20. April habe ein Preis- und Zeitzyklus geendet. An diesem Tag habe der DAX auch letztmals den Versuch unternommen, die Mittellinie einer Strukturprojektion (10.681) zu überwinden. Der anschließende Rücksetzer bis auf 10.249 Punkte unterstreiche die Nachhaltigkeit der beschriebenen Konstellation. Auch der Schlusskurs vom Freitag sei von Bedeutung gewesen. Auf Tagesbasis sei eine Kerze in Form eines "Gravestone Doji" ausgebildet worden und auf Wochenbasis sei die Bestätigung für den "Hanging Man" der Vorwoche erfolgt. Auf dieser Basis sei die Gefahr, dass die aktuelle Handelsrange auf der Unterseite (10.198) verlassen werde, größer. Für diese These spreche auch, dass der umkämpfte Cluster bei 10.371/10.380 und damit auch ein Fractal Moving Average Adaptive (10.477) ebenfalls unterboten worden seien. Widerstände würden sich bei 10.585, 10.608, 10.681, 10.707 und 10.808 Punkten definieren lassen. (27.04.2020/ac/a/m)




 
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