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Do, 2. Juli 2020, 17:19 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Widersprüchliche Signale


18.05.20 09:22
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Aktienmärkte präsentieren sich derzeit sehr schwankungsanfällig, berichten die Analysten der Helaba.

Unter dem Strich habe sich letztendlich beim DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) ein positiver Unterton durchgesetzt. Der Index sei am Freitag mit einem Tagesplus in Höhe von 1,24 Prozent bei 10.465,17 Punkten gegangen. Allerdings sei die Wochenbilanz mit einem Abschlag von vier Prozent ernüchternd ausgefallen. Dazu passe auch, dass das Verhältnis von Gewinnern zu Verlierern bezogen auf den deutschen Gesamtmarkt mit 504/315 erfreulich, das Handelsvolumen bei den nachgebenden Titeln jedoch höher ausgefallen sei. Bemerkenswert sei, dass der DAX in der Lage gewesen sei, sei eine ganze Reihe negativer Wirtschaftszahlen auszublenden.

Als Bremsfaktor habe sich die Angst vor einer neuerlichen Zuspitzung der Spannungen zwischen den USA und China erwiesen. Zuletzt hätten die USA China hart für deren Umgang mit der Corona-Pandemie kritisiert. Hinzu gekommen sei die US-Entscheidung, Huawei von der Belieferung mit US-Chips auszuschließen. Nicht zuletzt deshalb müsse in den kommenden Wochen davon ausgegangen werden, dass sich der Kampf zwischen den Bullen und Bären fortsetzen werde, zumal der DAX aus technischer Sicht noch nicht über den Berg sei. Obwohl viele Marktteilnehmer ein Unterschreiten des März-Tiefs für ausgeschlossen halten würden, zeige ein Blick auf die Entwicklung beim Gold, das Edelmetall sei am Freitag auf den höchsten Stand seit November geklettert und setze diese Tendenz heute fort, dass die Suche nach Sicherheit anhalte. Der DAX werde heute mit Kursgewinnen in den Handel starten.

Am Freitag habe der DAX sein Tagestief bei 10.382 Zählern und damit zwischen dem wichtigen Retracement (10.371) und der 55-Tagelinie (10.395) ausgebildet. Ein Test des 55er Moving Adaptive (10.347) und des Value-Bereichs (10.319) habe damit vermieden werden können. Es sei aber noch zu früh, um auf kurzfristiger Zeitebene eine Entwarnung auszusprechen. Die Tageskerze in Form eines "Spinning Tops" unterstreiche diese Theorie ebenso wie die Tatsache, dass ein Preis- und Zeitzyklus geendet habe. Insofern müssten die kommenden Tage zeigen, ob der deutsche Leitindex in der Lage sein werde, weitere Angriffe auf die genannten Marken abzuwehren, zumal noch immer 86 Prozent der DAX-Werte unterhalb der 200-Tagelinie notieren würden. Immerhin 66 Prozent der Anteilsscheine würden zudem einen negativen Tertiärtrend aufweisen. Auch der Blick auf den Wochenchart mahne zur Vorsicht, da der langfristige MACD eine klare Abwärtstendenz aufweise und der Index an einem Fractal-High-Low-Average (10.856) abgeprallt sei. (18.05.2020/ac/a/m)



 
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