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Do, 13. August 2020, 9:57 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX auf Richtungssuche


24.04.20 10:03
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) zeigte sich am Donnerstag schwankungsanfällig, berichten die Analysten der Helaba.

Schlussendlich sei der Leitindex mit einem Aufschlag in Höhe von 0,95 Prozent bei 10.513,79 Zählern aus dem Handel gegangen. Einmal mehr hätten Konjunkturdaten, Unternehmensergebnisse und natürlich der Ölmarkt im Blickpunkt gestanden. Auch hätten neuerliche Hoffnungen auf eine schnelle Überwindung der Corona-Pandemie eine Rolle gespielt. Daimler habe bekannt gegeben, dass die Corona-Krise im ersten Quartal zu einem Gewinneinbruch geführt und eine Prognose für das Gesamtjahr unmöglich gemacht habe. Renault (ISIN: FR0000131906, WKN: 893113, Ticker-Symbol: RNL, EN Paris: RNO, Nasdaq OTC-Symbol: RNSDF) habe im ersten Quartal einen um ein Fünftel geschrumpften Umsatz hinnehmen müssen. Auch der französische Autobauer habe sich nicht in der Lage gesehen, den Umfang der Corona-Auswirkungen auf das Ergebnis abzusehen. Neben der Auto- sei auch die Luftfahrtbranche besonders betroffen. Boeing (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) habe angekündigt, zehn Prozent der Jobs in der Zivilsparte zu streichen.

Die Ölnotierungen hätten gestern ihre eingeleitete Erholung fortgesetzt, allerdings werde immer deutlicher, wie sehr die gesamte Branche - Förderer, Pipelines, Raffinerien - zu kämpfen habe. Frisches Geld werde dringend benötigt. Gestern Abend hätten sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf ein 540 Milliarden Euro umfassendes Hilfspaket verständigt. Deutschland müsse sich dabei auf einen höheren EU-Beitrag einstellen. Auch die Berichtssaison sorge weiter für Spannung. Heute stünden einmal mehr Zahlen aus den USA zur Veröffentlichung an.

Kurzfristig fehle beim DAX eine klare Tendenz, wenngleich noch immer die Möglichkeit bestehe, dass der auf Wochenbasis ausgebildete "Hanging Man" durch eine folgende, negative Kerze bestätigt werde. Damit wäre die Voraussetzung für eine Wendeformation erfüllt. Hinzu komme das Short-Signal des zuletzt häufig betrachteten Kaleidoscope-Indikators. In der Vergangenheit hätten sich die Kreuzungen zwischen dem Indikator und der Trigger-Linie als relativ zuverlässig erwiesen. Heute könnte der Cluster bei 10.371/10.380 erneut als Widerstand im Fokus stehen. Die Kursbewegungen der letzten Tage würden dessen nachhaltigen Charakter unterstreichen. Auf der Unterseite würden sich Unterstützungen bei 10.279/10.255/10.252, 10.171, 10.090 und 9.988 Zählern finden. (24.04.2020/ac/a/m)



 
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