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So, 22. September 2019, 18:44 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldpreis: Beachtliche Erholung


04.07.19 09:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Seitdem wir vergangenen Herbst erstmals seit langem wieder optimistisch für die mittel- und längerfristigere Goldpreisentwicklung wurden, konnte der Goldpreis eine beachtliche Erholung verbuchen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Erhöhte Aktienmarktvolatilität, insbesondere aber die Kehrtwende bei der Geldpolitik der US-Notenbank (von Zinsanhebungen zu inzwischen allgemein erwarteten Zinssenkungen) hätten ihn seit Mitte 2018 kräftig zulegen lassen. Im Februar und Juni diesen Jahres sei er bereits wieder nahe an die USD 1.360 herangekommen, die seit 2013 die Obergrenze für alle Goldpreiserholungen dargestellt habe. Ende Juni habe er diese Marke dann getrieben durch den neuen Zinsausblick der US-Notenbank mit Wucht nach oben durchbrechen und das Kursziel der Analysten von USD 1.380 für Juni sogar übertreffen können.

Der Anstieg sei natürlich nicht ohne Risiko: Sollte sich der Ausblick für die US-Konjunktur wieder verbessern, würde auch die US-Notenbank darauf reagieren und die derzeit bereits aggressiven Zinssenkungserwartungen des Marktes enttäuschen, was auch den Goldpreis nach unten brächte.

Das Bild auf 6 bis 12 Monate bleibt aus Sicht der Analysten der Raiffeisen Bank International AG aber unterstützend für den Goldpreis (in USD), so dass sie ihre vor kurzem noch ehrgeizig wirkenden Kursziele für die nächsten Quartale sogar um ein Quartal nach vorne nehmen: Bis zum Herbst erwarten sie einerseits schwächere Aktienmärkte (nicht zuletzt wegen eines eskalierenden Handelskonflikts USA/China) und wachsende Konjunkturängste, auf die die US-Notenbank mit mehreren Zinssenkungen reagieren wird. Solche Zinssenkungen würden vom Markt zwar bereits erwartet - wenn sie dann tatsächlich kämen, sollte das dem Goldpreis aber zumindest nicht schaden. Zumal auch die zweite große Notenbank, die EZB, ebenfalls bereits eine neuerliche Lockerung der Geldpolitik (und damit noch negativere Realzinsen) in Aussicht stelle.

Für ein Idealszenario für den Goldpreis fehle zwar Inflationsdruck (in den Industriestaaten tief bleibend) bzw. eine US-Rezession (ein Risiko für 2021, aber nicht mehr das Basis-Szenario der Analysten für 2020); Gold dürfte aber auf Sicht der nächsten ein bis zwei Jahre eine gute Absicherung/Veranlagungsbeimischung für jene sein, die den US-Konjunkturpessimismus der Analysten teilen würden oder noch pessimistischer seien. Sollte sich die US-Wirtschaft tiefer abschwächen oder eines der zahlreichen globalen Konjunkturrisiken schlagend werden, dürfte Gold - vor allem in USD gemessen - noch stärkere Preiszuwächse verbuchen und damit gut als negativ korrelierte Beimischung geeignet sein. (Ausgabe vom 03.07.2019) (04.07.2019/ac/a/m)




 
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