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Mo, 26. August 2019, 0:56 Uhr

US-Pharmawerte unter Druck - Illumina senkt Umsatzprognose - Milliardenstrafe für Facebook möglich


15.07.19 10:10
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Zum Wochenausklang standen Pharmawerte in den USA erneut unter Druck, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Am Vortag habe eine Sprecherin des US-Präsidenten nochmals betont, dass dieser nach wie vor deutlich niedrigere Preise anstrebe. So habe Merck (ISIN: DE0006599905, WKN: 659990, Ticker-Symbol: MRK, Nasdaq OTC-Symbol: MKGAF) beispielsweise rund 1,6% verloren. Von der Ankündigung profitieren können habe hingegen die UnitedHealth-Aktie (ISIN: US91324P1021, WKN: 869561, NYSE Ticker-Symbol: UNH) mit einem Plus von 1,8%. Johnson & Johnson ) (ISIN: US4781601046, WKN: 853260, NYSE Ticker-Symbol: JNJ) hätten sogar um 4,2% nachgegeben. Einem Medienbericht zufolge untersuche das Justizministerium, ob der Konzern die Wahrheit zu den Krebsrisiken seines Talkumpuders gesagt habe.

Illumina (ISIN: US4523271090, WKN: 927079, Ticker-Symbol: ILU, NASDAQ: ILMN) seien um gut 16% eingebrochen, nachdem der Gentechnik-Experte seine Umsatzprognose gesenkt habe.

Facebook (ISIN: US30303M1027, WKN: A1JWVX, Ticker-Symbol: FB2A, NASDAQ-Symbol: FB) hätten 1,8% zugelegt. Die Federal Trade Commission plädiere in der Angelegenheit um die Verletzung von Persönlichkeitsrechten für eine Zahlung von USD 5 Mrd. Ausgelöst worden seien die Ermittlungen der FTC gegen Facebook durch den Skandal um den Missbrauch von Facebook-Nutzerdaten durch die Datenanalysefirma Cambridge Analytica.

Enttäuscht reagiert hätten Anleger beim weltgrößten Bierbrauer Anheuser-Busch InBev (ISIN: BE0974293251, WKN: A2ASUV, Ticker-Symbol: 1NBA, EN Brüssels: ABI, Nasdaq OTC-Symbol: BUDFF). Dieser habe den geplanten Börsengang des asiatischpazifischen Geschäfts abgesagt. Der Aktienkurs habe 3% verloren. AB Inbev unter anderem auf das herrschende Marktumfeld verwiesen. (15.07.2019/ac/a/m)