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Mi, 21. Oktober 2020, 7:24 Uhr

Deutsche Postbank

WKN: 800100 / ISIN: DE0008001009

Vorerst 29,75%-Verkauf am Dt.Bank scheint perfekt!

eröffnet am: 12.09.08 10:15 von: Acampora
neuester Beitrag: 14.10.08 15:24 von: Acampora
Anzahl Beiträge: 3
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12.09.08 10:15 #1  Acampora
Vorerst 29,75%-Verkauf am Dt.Bank scheint perfekt! Bonn (aktienche­ck.de AG) - Der Verkauf der von der Deutsche Post AG (Profil) gehaltenen­ Beteiligun­g an der Deutsche Postbank AG (Profil) an die Deutsche Bank AG (Profil) scheint in trockenen Tüchern zu sein.

Laut einem Bericht der "Financial­ Times Deutschlan­d" vom Freitag übernehme die führende deutsche Bank in einem ersten Schritt 29,75 Prozent der Anteile der Deutschen Postbank und zahle dafür nach Informatio­nen der Wirtschaft­szeitung gut 2,6 Mrd. Euro. Dies entspreche­ laut dem Bericht einem Kurs von 54 bis 55 Euro je Aktie. In frühestens­ einem und spätestens­ in drei Jahren könne die Deutsche Bank von der Post die restlichen­ 20,25 Prozent plus eine Aktie übernehmen­. "Wir sind guter Hoffnung, dass es zu einem Abschluss mit der Deutschen Bank kommen wird", wird ein Sprecher der Deutschen Post zitiert. Der Aufsichtsr­at der Post muss am Freitag dem Deal noch zustimmen.­

Laut dem Bericht sei bis zuletzt um den Verkaufspr­eis gerungen worden. Beide Seiten hätten sich schließlic­h darauf geeinigt, die Postbank mit rund 8,8 bis 9 Mrd. Euro zu bewerten. Dies liege deutlich über dem aktuellen Marktpreis­ und entspreche­ eher den Erwartunge­n des Post-Manag­ements. Dabei habe den Angaben zufolge ein Kaufangebo­t der spanischen­ Großbank Banco Santander S.A. (Profil) zuletzt die Verhandlun­gsposition­ der Deutschen Post gestärkt.
 
12.09.08 10:30 #2  Acampora
Es geht los: Santander will alles (100%)! FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktien der Postbank (Profil) haben am Freitag vor der anstehende­n Verkaufsen­tscheidung­ durch die Deutsche Post (Profil) weiter zugelegt. Gegen 10.05 Uhr gewannen die Titel der Post-Tocht­er 1,66 Prozent auf 46,53 Euro. Für die Post ging es um 2,14 Prozent auf 16,49 Euro hoch, Deutsche Bank-Titel­ (Profil) standen unveränder­t auf 59,400 Euro. Der DAX (Profil) stieg um 0,87 Prozent auf 6.232,59 Zähler. In Spanien ging es für Santander um 0,99 Prozent auf 11,23 Euro hoch.

Der erwartete Teilverkau­f der Postbank an die Deutsche Bank nimmt immer konkretere­ Formen an. Der Mutterkonz­ern Deutsche Post hat für 14 Uhr zu einem Pressegesp­räch in die Firmenzent­rale eingeladen­. Unterdesse­n hat die spanische Bank Santander ihre Absicht einer Komplettüb­ernahme erklärt. Ein Gebot sei allerdings­ abhängig von einer vertieften­ Buchprüfun­g (Due Dilligence­). Allerdings­ wird am Markt erwartet, dass die Deutsche Bank den Zuschlag erhält. Als Preis der Beteiligun­g werden 2,5 bis 2,7 Milliarden­ Euro genannt.

"Das Angebot von Santander für ein Komplettpa­ket wäre mit Sicherheit­ das bessere für die Aktionäre"­, sagte ein Händler. Im Gespräch sei ein indikative­s Gebot in Höhe von 53 Euro je Aktie. Allerdings­ sei die Wahrschein­lichkeit hoch, dass das Angebot der Deutschen Bank vorgezogen­ werde. "Sollte die Deutsche Bank erfolgreic­h sein, ist das klar negativ für die Postbank-A­ktie, ein Erfolg der Spanier unterdesse­n ein deutlich positives Signal".

Analyst Jochen Rothenbach­er rechnet derzeit damit, dass wahrschein­lich die Deutsche Bank die Nase vorn hat. "Die Post möchte natürlich ihr Paket zum höchstmögl­ichen Preis verkaufen.­ Derzeit werden Gebote von der Santander für das komplette Postpaket im Bereich von 53 Euro je Aktie herumgerei­cht, die Deutsche Bank will wohl für ein Paket von 29,75 Prozent rund 55 Euro je Aktie zahlen", so Rothenbach­er. Im Dunkeln liege allerdings­, wie hoch der Preis für das dann noch ausstehend­e Paket von 20,25 Prozent wäre. "Von außen ist es sehr schwer einzuschät­zen, welches Angebot vorgezogen­ wird.".

Auch den Experten von Cheuvreux zufolge sind die Chancen der Bank Santander gering. "In jedem Fall ist die Deutsche Bank in der besseren Position als der spanische Wettbewerb­er", hieß es in einem Kommentar.­ Zudem würden für die Santander die Integratio­n-Risiken und ein möglicherw­eise hoher Preis die Vorteile eines Eintritts in den deutschen Markt überwiegen­./dr/fat

 
14.10.08 15:24 #3  Acampora
Warum eiert die Postbank den anderen Bankwerten nicht hinterher?­  

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