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2,375% Peugeot 16/23 auf Festzins

WKN: A18Z7V / ISIN: FR0013153707

Anleihen: Notenbanken setzen Akzente


07.11.20 14:55
Redaktion boerse-frankfurt.de

Buchstaben die zusammen das
                    Wort "Anleihen" bilden, im Handelssaal

Die Aussicht auf zusätzliche Wertpapierkäufe vonseiten der Zentralbanken hebt die Anlegerstimmung. Corporate Bonds profitieren.



6. November 2020. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Trotz anhaltendem Wahlkrimi in den USA und weiter steigenden COVID-19-Fällen kehrt am Finanzmarkt der Optimismus zurück. „Die Aktienbörsen sind gut erholt, der DAX hat die Verluste der Vorwoche wieder wettgemacht“, beschreibt Rainer Petz von der Oddo Seydler Bank. Das spüre man auch im Handel mit Unternehmensanleihen.


Notenbanken bereit nachzulegen


Analysten sehen die Entwicklung im Zusammenhang mit der Aussicht auf weitere geldpolitische Lockerungen wichtiger Notenbanken. Das werde künftig den Anlagenotstand nochmals erhöhen. Nachdem die Bank of England eine mit 150 Milliarden britischen Pfund kräftige Ausweitung der Wertpapier-Käufe beschlossen hat, scheinen Federal Reserve und Europäische Zentralbank ebenfalls bereit zu sein nachzulegen.


Rainer Petz

Petz


Unter Berufung auf Pandemie-bedingte zusätzlich nötige fiskalische und geldpolitische Unterstützung für die Wirtschaft habe der US-Notenbankpräsident gestern Handlungsbereitschaft signalisiert. Jerome Powell zeige sich offen für mögliche Anpassungen der Anleihe-Käufe.


Für den Euroraum interpretieren Marktteilnehmer die Äußerungen von EZB-Direktorin Schnabel als Hinweis auf weitere potenzielle geldpolitische Lockerungen im Dezember. Die Europäische Zentralbank würde demnach bei Bedarf alle der Notenbank zur Verfügung stehenden Register ziehen. In einer Krise wie dieser sei Stabilität der Anleihenmärkte nicht selbstverständlich. Rückenwind erhalte die EZB auch von Bundesbankpräsident Jens Weidmann, der hinter der aktuellen EZB-Politik stehe.


Lufthansa beliebt


Im Handel mit Unternehmensanleihen verbucht Gregor Daniel von der Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank Zuspruch für eine in 2075 fällige Lufthansa-Hybridanleihe (WKN A161YP) mit einem jährlichen Zins von 5,125 Prozent. Der Kurs der Anleihe legte im Wochenverlauf von 75 auf gut 79 Prozent zu. Anleger griffen zudem zu einer in 2024 fälligen Lufthansa-Anleihe (WKN A2YNV6) mit einem Kupon von 0,25 Prozent. Bei einem Kurs von 87,80 Prozent komme das Papier auf eine Rendite von 3,73 Prozent. An den Zahlen könne die Nachfrage kaum liegen. In den ersten neun Monaten verbuchte die größte deutsche Fluggesellschaft einen Verlust von 5,6 Milliarden Euro bei einem Umsatz von elf Milliarden Euro.


Daniel


Peugeot-Bond geht eher zurück


Daniels Kunden trennten sich hingegen zumeist von einer mit jährlich 2,375 Prozent verzinsten Peugeot-Anleihe (WKN A18Z7V), während der Kurs der Anleihe seit Montag leicht im Plus liege.


Gamigo plant vorzeitige Rückzahlung


Arthur Brunner von der ICF Bank informiert über Kaufinteresse an einer im Oktober 2022 fälligen gamigo-Anleihe (WKN A2NBH2) mit einem Kupon von 7,75 Prozent. „Für den Bond steht eine vorzeitige Refinanzierung im Raum.“ Offiziell sei das Vorhaben für die 50 Millionen Euro schwere Anleihe noch nicht, eine Roadshow habe aber begonnen. Der Wert legte seit Wochenbeginn von 101,5 auf 102,75 Prozent spürbar zu.


Vertrauen in Media and Games Invest


Die Mittel zur Rückzahlung der gamingo-Anleihe werden Brunner zufolge voraussichtlich von der Muttergesellschaft Media and Games Invest getragen. Diese habe nach guten Zahlen für das erste Halbjahr ein starkes Ergebnis für das dritte Quartal in Aussicht gestellt. Auch an einer im Oktober 2024 fälligen Media and Games Invest-Anleihe (WKN A2R4KF) mit einem jährlichen Zins von 7,0 Prozent fänden Anleger übrigens Gefallen. „Der 25 Millionen Euro schwere Wert liegt wieder um 100 Prozent.“


Gross & Partner gesucht


Eine im Februar emittierte, fünfjährige Anleihe von Gross & Partner (WKN A254N0) im Volumen von 100 Millionen Euro landet Brunner zufolge ebenfalls überwiegend in den Depots. Der mit jährlich 5,9 Prozent verzinste Wert der Grundstücksentwicklungsgesellschaft stieg in den vergangenen Handelstagen von 90 auf 92 Prozent.


Interesse an argentinischen Bonds


Kursgewinne verzeichnet eine bis 2038 laufende argentinische Staatsanleihe (WKN A28YAK) mit einem Kupon von 0,125 Prozent, wie Brunner feststellt. Nach 34 Prozent am Montag, kostet die Anleihe aktuell 35,40 Prozent. Im Anschluss an die Einigung Anfang August wurden Anleihen im Wert von rund 65 Milliarden US-Dollar umgeschuldet. Diese befinden sich seit September im Handel.


von: Iris Merker
6. November 2020, © Deutsche Börse AG




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