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Sa, 6. März 2021, 5:35 Uhr

Christian Dior

WKN: 883123 / ISIN: FR0000130403

Auslandsaktien: Luxus geht wieder


11.07.20 08:33
Redaktion boerse-frankfurt.de

Die Luxusgüterindustrie arbeitet sich Schritt für Schritt aus dem Corona-Tief. Insbesondere im umsatzstarken China läuft das Geschäft wieder an. Aktien von Unternehmen wie Hermès, Essilor Luxottica und Prada profitieren.


 


9. Juli 2020. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die sonst so erfolgsverwöhnte Luxusgüterbranche wird nach Prognosen von Bain & Company in diesem Jahr einen Umsatzrückgang zwischen 20 und 35 Prozent hinnehmen müssen. Insbesondere die fehlenden Einkäufe von reisenden chinesischen Touristen drückten den Absatz. Diese machten einen Großteil der auf Reisen getätigten weltweiten Luxusgüterkäufe aus. Ohne wirksame Therapie oder einen Impfstoff gegen COVID-19 dürften die Auslandstrips in den kommenden Jahren kaum zum Vorkrisenniveau zurückfinden.


Schlüsselmärkte auf Normalisierungskurs


Der wichtige chinesische Markt sowie Japan und Korea erholen sich mittlerweile. Die Läden entlang der Flaniermeilen sind wieder geöffnet. Für Unternehmen wie Hermès (WKN 886670), Christian Dior (WKN 883123) oder auch LVMH (WKN 853292) ist das ein gutes Zeichen. Die drei asiatischen Staaten kommen laut Studie immerhin auf rund 50 Prozent des globalen Luxusgüter-Umsatzes von 281 Milliarden Euro in 2019. Zudem sieht die Studie „Bain & Company Luxury Study 2020 Spring Update“ in den kommenden Jahren die größten Zuwachsraten abermals im Reich der Mitte. 2025 sollen dort rund 28 Prozent der Luxuskäufe stattfinden. Der Gesamtmarkt werde bis dahin auf 320 bis 330 Milliarden Euro anwachsen.


Zunehmend digital


Corona und seine Folgen treiben allerorts den Online-Handel voran, auch für Luxuswaren. In den kommenden fünf Jahren sollen laut der Studie weltweit rund 30 Prozent der hochpreisigen Waren über das Netz verkauft werden. Gestützt werde der Trend von der zunehmend internetaffinen Käuferschicht für Luxusartikel.


Vorkrisenniveau zurückerobert


Einige Aktien von Luxusartikelherstellern erweisen sich laut Roland Stadler von der Baader Bank als krisenfest und erholten sich recht schnell vom „Kurzcrash“ im März. So startete die Aktie von Hermès mit 670 Euro ins Jahr, verlor in der Krise auf 522 Euro und ist aktuell für 777 Euro zu haben. Das Hermès-Management erwarte in diesem Jahr mit seinen Taschen, Uhren, Hüten, Parfüms und Zubehör gar eine Umsatzsteigerung. Nicht nur bei chinesischen Kunden kämen etwa Gucci-Taschen gut an. Für so manchen Käufer dienten Handtaschen zunehmend als Anlageobjekt. Bereits 2016 wurde eine Himalaya-Birkin der Marke Hermès mit 18-karätigem Weißgold und Diamantbeschlägen für einen Rekordpreis von rund 300.000 US-Dollar versteigert. Die vorherige Schätzung wurde um das Doppelte übertroffen.


Roland Stadler

Stadler


Tiffany-Übernahmefantasie bleibt


Die Aktie von Tiffany (WKN 872811) bewegte sich seit Jahresbeginn zunächst von 133 auf 105 US-Dollar, aktuell kostet ein Anteil 121 US-Dollar. Damit notiert der Wert deutlich unter dem zwischen Tiffany und LVMH vereinbarten Übernahmepreis. Medienberichten zufolge verhandelt LVMH derzeit aufgrund niedrigerer Gewinnaussichten bei Tiffany über eine Kaufpreisermäßigung. Die beiden Parteien erwägen demnach zudem eine Einstellung der Transaktion.


Prada behauptet sich


Die Aktie von Prada (WKN A0NDNB) nähert sich mit 3,04 Euro wieder dem Vorkrisenniveau, wie Michael Arras von der Oddo Seydler Bank anmerkt. In das Jahr 2020 startete der Wert des italienischen Mode- und Lederwarenherstellers mit 3,64 Euro. Insbesondere der Absatz von Kleidung habe in Corona-Zeiten gelitten. „Mit Online-Sonderaktionen macht das Unternehmen in schwierigen Zeiten auf sich aufmerksam.“ Dazu gehöre der 24 Stunden-Verkauf eines auf fünfzig Exemplare limitierten Juli-Hemds für 790 Euro. „Es wird auch ein August-Hemd geben“, weiß Arras. Der Trend, Handtaschen als Investments zu betrachten, käme dem Unternehmen zugute.


Essilor Luxottica auf Kurs


Höhere Umsätze als im Vorjahr erwartet laut Arras das Management von Essilor Luxottica. Die Aktie des namhaften Herstellers von Produkten rund um die Brille (WKN 863195) notierte zum Jahresbeginn um 136 Euro, gab bis Ende März auf 93 Euro nach und erholte sich seitdem schrittweise bis auf 119 Euro. Mit der Fusion des französischen Brillenglas- und Linsenherstellers Essilor und dem italienischen Produzenten von Brillenfassungen Luxottica vor knapp zwei Jahren liege die gesamte Wertschöpfungskette der Brille in einer Hand. Marken wie Versace, BurberryChanel, Prada, Oakley oder Ray-Ban gehören zum Essilor Luxottica-Portfolio.


von: Iris Merker


9. Juli 2020, © Deutsche Börse AG




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