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Sa, 6. März 2021, 6:40 Uhr

TecDAX (Performance)

WKN: 720327 / ISIN: DE0007203275

TecDAX-Sentiment: Akteure lassen sich nicht verschrecken


29.07.10 12:00
Redaktion boerse-frankfurt.de

Die TecDAX-Akteure legen handfesten Optimismus an den Tag. Wieder einmal geht die Aufhellung aber in erster Linie auf neue Zuversicht der Privatanleger zurück, die beim TecDAX, ähnlich wie schon vor zwei Wochen, die Chance auf Anschlussgewinne wittern.


 


Es passte alles zusammen: Positive Analystenstudien für die TecDAX-Unternehmen Manz Automation und Aixtron, keine böse Überraschungen vom Banken-Stresstest und gute Nachrichten von der Solarfront: Nach vorläufigen Angaben der Bundesnetzagentur hat sich der Solarboom in Deutschland im ersten Halbjahr rasant beschleunigt. Bis Ende Juni – rechtzeitig vor der Kürzung der Subventionen – wurden auf deutschen Dächern neue Anlagen mit einer Kapazität von 3,4 Gigawatt installiert, das entspricht nahezu dem gesamten Zubau des Vorjahres. Heute Morgen reihten sich schließlich noch ordentliche Quartalsergebnisse von Morphosys in den vorwiegend positiven Nachrichtenstrom ein.


 


Und der TecDAX? Der stieg bis Dienstagmorgen munter, fröhlich im Gefolge der guten Nachrichten und markierte sogar ein neues Zwischenhoch. Es war der höchste Stand seit Mitte Mai. Dann war es aber erst einmal vorbei mit seinem Aufwärtsdrang und er musste einen Teil seiner Kursgewinne wieder abgeben. All das – sowohl die Rallye als auch der kleine Abtaucher danach – war nicht genug, um die mittelfristig orientierten Akteure zu verschrecken. Im Gegenteil: Unser Bull/Bear-Index deutet auf handfesten Optimismus. Er legt ordentlich zu und rückt auf den höchsten Stand seit März. Wieder einmal geht die Aufhellung aber in erster Linie auf neue Zuversicht der Privatanleger zurück, die beim TecDAX, ähnlich wie schon vor zwei Wochen, die Chance auf Anschlussgewinne wittern. Frei nach dem Motto: Diesmal muss es doch klappen. Wir glauben aber nicht, dass es sich hierbei um überaus große Positionen handelt. Denn Kaufen ist eine Sache – Kaufen an einem Zweieinhalb-Monats-Hoch aber eine andere. Sollte es schief gehen, wäre die Angst vor künftigem Bedauern (regret aversion) im letzten Fall umso größer. Die Institutionellen indes zeigen sich da erneut zaghafter. Die Verschiebungen halten sich in Grenzen – augenfällig ist lediglich der achtprozentige Zuwachs bei den Neutralen, die den TecDAX weiter in seiner sehr zögerlich ansteigenden Seitwärtsspanne sehen.


 


Die gute Nachricht: Wir können nach wie vor keine nennenswerten Schieflagen erkennen, die dem TecDAX zur Last fallen könnten. Denn jegliche Verluste bei den Privaten werden momentan zumeist zügig begrenzt, während der Optimismus der Institutionellen wie wohl auch das Ausmaß ihrer bullishen Engagements nur langsam zunimmt. Gleichzeitig fehlt dem TecDAX damit aber auch der Beschleuniger. Wer auf ein baldiges Ende des Seitwärtsgeplänkels setzt, hofft wohl vergebens.


 


Christin Stock, cognitrend




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