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Mo, 8. März 2021, 15:50 Uhr

Wochenausblick: Begeisterung flaut ab


09.08.10 10:33
Redaktion boerse-frankfurt.de

Die Berichtssaison neigt sich dem Ende zu, dem Markt gehen nach Ansicht vieler Analysten damit die Impulse aus. Gewinnmitnahmen seien möglich.

    * Halver erwartet kein neues Jahreshoch
    * Charttechnik: Im August oberer Wendepunkt

9. August 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Ist der Sommer an der Börse schon vorüber? Nachdem der DAX in der vergangenen Woche zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren geklettert war, macht sich nun wieder Skepsis breit: Mit dem Ende der Quartalsberichterstattung wird die Zuversicht schwinden, befürchten viele Marktteilnehmer. Die enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag haben zudem die Konjunkturzweifel wieder geschürt. Nach Zuwächsen von 1,8 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag bei 6.323 Punkten rund 1 Prozent im Plus, der Nikkei-225-Index war mit 0,7 Prozent Verlust aus dem Handel gegangen.

Halver erwartet kein neues Jahreshoch

Luft holen und Kräfte sammeln – damit rechnet Robert Halver von der Baader Bank für diese Woche. Nach dem Muster der vergangenen Monate seien nun Gewinnmitnahmen möglich. „Es kommt darauf an, wie die Konjunkturdaten ausfallen, ob sich die Double Dip-Sorgen bestätigen oder nicht“, meint Halver. Er geht davon aus, dass sich die Auf- und Abwärtskräfte am Aktienmarkt weiter die Waage halten werden: „Die 6.400 Punkte zu durchbrechen ist nicht so einfach“, glaubt Halver, ein neues Jahreshoch sieht er eher nicht. Längerfristig bleibt der Analyst dennoch weiter optimistisch. Thomas Nagel von Equinet zufolge zeigt die aktuelle Marktsituation, dass die Pessimisten immer noch die Oberhand haben: „Jedes Hoch wird sofort wieder abverkauft. Wir haben es nach oben hin mit sehr viel Angst zu tun“, erklärt der Händler.

Charttechnik: Im August oberer Wendepunkt

Klaus Deppermann, technischer Analyst der BHF-Bank, warnt weiter: Das Überschreiten der oberen Begrenzungslinie des „aufsteigenden Dreiecks“ durch mehrere europäische Indizes sei nicht unbedingt ein positives Zeichen: „Die Wahrscheinlichkeit für einen Fehlausbruch ist gerade bei dieser Formation besonders groß“, erklärt Deppermann. Auch der Vergleich mit 2004 sollte ihm zufolge mit Vorsicht genossen werden. Zwar weise das Jahr tatsächlich viele Parallelen zu 2010 auf, es spriche aus technischer Sicht aber sehr viel dafür, dass es im August 2010 zu einem oberen Wendepunkt kommen werde.


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