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Mo, 8. März 2021, 16:08 Uhr

Wochenausblick: US-Daten vermiesen Stimmung


23.08.10 17:36
Redaktion boerse-frankfurt.de

Die meisten Analysten erwarten, dass sich der Aktienmarkt weiter in der seit vier Monaten gültigen Seitwärtsspanne bewegt, nach den abermaligen Verlusten der vergangenen Woche wird allerdings so mancher nervös.

    * Roth sieht für DAX schwarz
    * LBBW: Kurse unter 6.000 zum Einstieg nutzen
    * DAX vor Kursrutsch?

Die meisten Analysten erwarten, dass sich der Aktienmarkt weiter in der seit vier Monaten gültigen Seitwärtsspanne bewegt, nach den abermaligen Verlusten der vergangenen Woche wird allerdings so mancher nervös.

23. August 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Es läuft nicht mehr rund an der Börse. Seit dem Erreichen des Jahreshochs Anfang August ist einiges an Sand ins Getriebe gekommen. „Wenn man sich in den vergangenen Wochen auf eines verlassen konnte, dann waren es schwache US-Makrodaten“, schreibt etwa die Commerzbank. Ob der Markt – durch gute Unternehmenszahlen und eine attraktive Bewertung – ausreichend nach unten abgesichert ist, wie einige Analysten glauben, ist ungewiss. Nach Verlusten von 1,7 Prozent in der Vorwoche liegt das deutsche Aktienbarometer am Montagvormittag bei 6.016 Punkten nahezu unverändert, der Nikkei-225-Index hatte am Morgen knapp 0,7 Prozent im Minus geschlossen.

Roth sieht für DAX schwarz

Oliver Roth von der Close Brothers Seydler Bank blickt einigermaßen skeptisch auf die neue Handelswoche: „Die Sorgen um eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Dynamik in den USA haben durch die jüngsten Makrozahlen Nachschub erhalten“, erklärt der Chefhändler. Roth geht davon aus, dass Kurssteigerungen daher schwierig sein werden. „Der kurzfristige Aufwärtstrend ist zwar noch intakt, das kann sich aber innerhalb der nächsten Tage ändern.“

LBBW: Kurse unter 6.000 zum Einstieg nutzen


Nach Einschätzung von Steffen Neumann von der Landesbank Baden-Württemberg könnten einzelne Konjunkturdaten in den kommenden Tagen zwar zu einer vorübergehenden Entspannung beitragen. „Grundsätzlich aber sollten die Daten kaum so gut ausfallen, dass sie den Markt zu neuen Höhen treiben“, glaubt der Investmentanalyst. Auf der anderen Seite seien die Unternehmen in so guter Verfassung, dass deutliche Bewertungsabschläge über das bereits gesehene Maß ebenso wenig gerechtfertigt erschienen. Kurse unterhalb der 6.000er-Marke sind Neumann zufolge daher Kaufgelegenheiten – zumal Anlagealternativen angesichts neuer Niedrigstrekorde bei Staatsanleiherenditen kaum attraktiv seien.

DAX vor Kursrutsch?

Aus technischer Sicht nehmen die Risiken für einen Kursrutsch beim DAX nach Ansicht von Ralf Umlauf von der Helaba derzeit zu. Die ab Mai zu ziehende Unterstützungslinie bei etwa 6.050 Zählern werde einem Test unterzogen. Von Seiten der Tagesindikatoren erhalte der DAX keine Unterstützung. DMI, MACD und Stochastic stünden auf Verkauf. „Sinkt der Index nachhaltig unter die Zone um 6.050, sind Kursverluste bis 5.800 Punkte möglich“, erklärt Umlauf.


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