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Do, 9. Februar 2023, 4:42 Uhr

3W Power

WKN: A114Z9 / ISIN: LU1072910919

3W Power übertrifft Erwartungen


03.01.12 09:08
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten die Aktie von 3W Power (ISIN GG00B39QCR01 / WKN A0Q5SX) nach wie vor zu kaufen.

Horst Kayser, Vorstandschef der 3W Power AG, habe Wort gehalten. Das Unternehmen liefere die prognostizierten Zahlen ab. Die Erwartungen für das Jahr 2011 habe der CEO jüngst sogar nach oben anpassen müssen. Nunmehr solle der Umsatz im Gesamtjahr auf 420 Mio. Euro ansteigen. Die Rentabilität solle sich gegenüber dem Vorjahr steigern. Wie der Firmenchef den Experten im Hintergrundgespräch mitgeteilt habe, erwarte er eine zweistellige EBITDA-Marge im Bereich zwischen elf und zwölf Prozent.

Nach neun Monaten habe diese Kennzahl bereits 13,4 Prozent betragen. Laut Kayser werde das Schlussquartal das hohe Margenniveau des Q3 nicht ganz halten können. Allerdings auch nicht drastisch darunter liegen. "Wir erwarten ein sehr gutes Q4." Von daher würden die Experten die Margenerwartung von Kayser als konservativ halten. Übrigens habe das Unternehmen einst lediglich eine EBITDA-Marge von zehn Prozent in Aussicht gestellt. Nach neun Monaten habe das Unternehmen mehr als 300 Mio. Euro umgesetzt und ein EBITDA von 40,6 Mio. Euro erzielt.

Im Gesamtjahr werde 3W Power ein EBITDA von mehr als 50 Mio. Euro einfahren. Netto könnten bis zu 15 Mio. Euro in der Kasse klingeln oder knapp 30 Cent je Aktie. Die Nettoergebnisse hätten die Experten um PPA-Abschreibungen bereinigt.

Treiber des signifikanten Wachstums sei die Einheit Renewable Energy Solutions (RES). Die Nachfrage nach Leistungsstellern bei der Polysiliziumherstellung sei sehr gut gewesen. "Wir beliefern an dieser Stelle nur die Premium-Hersteller und können bisher keine Abschwächung der Nachfrage erkennen", so Kayser. Durch die Decke gehe das Geschäft mit Solarwechselrichterlösungen. Das wundere die Experten etwas, da die Solarbranche und selbst die Hersteller von Solarwechselrichtern, in diesem Jahr massiv enttäuschen würden.

"Wir erwarten nach 40 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2010, in diesem Jahr einen Umsatz von deutlich mehr als 100 Mio. Euro mit Solarwechselrichtern. Einerseits profitieren wir von einem geringen Basiseffekt. Andererseits sind unsere Hauptmärkte für dieses Geschäft Indien und Osteuropa. Dort ist die Nachfrage sehr erfreulich", erkläre der CEO. Auf Indien setze Kayser auch 2012. "Wir wollen ein lokaler Spieler in diesen Märkten sein und haben schon heute eine gute Pipeline für 2012." Das könnten nur wenige Unternehmen von sich behaupten, die ihr Geld unter anderem mit der Solarbranche verdienen würden.

"Ich halte die derzeitige Solarskepsis für etwas übertrieben. Insgesamt dürfte der Markt auf einem hohen Niveau stagnieren. Die aktuelle Kreditkrise hemmt die Projektfinanzierungsbereitschaft durch Banken."

Ein etwas geringer Absatz von Solaranlagen in Europa dürfte durch die weltweite Nachfrage kompensiert werden. Kayser wolle sodann auf den Umsatz von über 100 Mio. Euro mit Solarwechselrichtern im nächsten Jahr nochmals eine Schippe draufsetzen.

Den Ausblick für das Jahr 2012 bekräftige der Firmenlenker und halte an den Zielen der Agenda 2012 fest. "Allerdings nehmen die Unsicherheiten aufgrund der Verwerfungen an den Kapitalmärkten zu. Sollte sich dies in den kommenden Monaten in unserem Geschäft bemerkbar machen, dann müssen wir unsere Planung anpassen. Bisher können wir indes keine starke Abschwächung erkennen. In jedem Fall nicht in unseren Wachstumsbereichen. In Teilsegmenten lässt die Dynamik nach. Dennoch müssen wir das Makro-Umfeld genau beobachten."

Für das nächste Jahr setze Kayser das Ziel einen Umsatz von 500 Mio. Euro sowie eine EBITDA-Marge von mindestens 13 Prozent. Operativ sollten am unteren Ende 65 Mio. Euro verdient werden. Die regulären Abschreibungen lägen bei circa zehn Mio. Euro. Das Finanzergebnis belaste den Gewinn mit circa 13 Mio. Euro. Die effektive Steuerquote liege bei circa 50 Prozent. Ziel sei mittelfristig diese hohe Quote auf 30 Prozent zu senken.

Das EBIT könnte sich sodann auf 55 Mio. Euro belaufen und das Nettoergebnis auf circa 21 Mio. Euro oder etwa 41 Cent je Aktie. Die Zahlen hätten die Experten erneut um Kaufpreisallokationen bereinigt. Berichten werde 3W Power nach ihrer Berechnung ein Nettoergebnis von mindestens 11,5 Mio. Euro und sowie ein EPS von circa 23 Cent je Aktie.

Strategisch prüfe Kayser derzeit Zukäufe. "Wir sind an Möglichkeiten dran und haben diverse Unternehmen im Fokus." Ziel seien Übernahmen im Bereich RES, die das Geschäft im asiatischen Markt stärken würden. Ebenfalls von Interesse seien ergänzende Technologien. Liefere Kayser weiter ab, der aktuelle Börsenwert liege lediglich bei 150 Mio. Euro, könnte 3W Power ganz schnell selbst aufgekauft werden.

Mit oder ohne Übernahmefantasie. Die Aktie sei günstig zu haben. Der Altfavorit der Experten sei unter dem Gesichtspunkt der Kursentwicklung eine Enttäuschung. Aktuell würden die Anteilsscheine sogar auf einem neuen Rekordtief handeln. Fundamental laufe es allerdings sogar besser als einst geplant.

Selbst wenn die Konjunktur im Jahr 2012 erheblich ins Rutschen komme, habe die Aktie auf aktuellem Kursniveau mehr Chancen als Risiken.

Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die 3W Power-Aktie weiter zum Kauf. (Analysen vom 03.01.2012) (03.01.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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