4MBO Downgrade
03.11.03 10:51
AC Research
Die Analysten von AC Research senken vorerst ihr Votum für die Aktien der 4MBO AG (ISIN DE0005487805 / WKN 548780) von vorher "kaufen" auf jetzt "halten".
Die Geschäftsleitung habe am vergangenen Freitag eine Umsatz- und Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr 2003 veröffentlicht.
Demnach habe die Gesellschaft in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von gut 7% auf 157,7 Millionen Euro hinnehmen müssen. Gleichzeitig habe sich das EBIT von -12,9 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf nun 0,5 Millionen Euro verbessert.
Im Bereich Computer und Peripherie habe in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein deutlicher Umsatzrückgang von 20,6 Millionen Euro auf nur noch 71,9 Millionen Euro hingenommen werden müssen. Im Bereich Fotografie und optische Produkte habe im Gegensatz hierzu ein Umsatzanstieg von 10,7 Millionen Euro auf 37,2 Millionen Euro realisiert werden können. In den Segmenten digitale Unterhaltungselektronik und Haushaltselektronik habe ein Zuwachs von 17,5% auf 28,2 Millionen Euro erzielt werden können.
Für das nun laufende vierte Quartal rechne die Geschäftsleitung im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit einem einschneidenden Umsatzrückgang von rund 50% auf nur noch etwa 60 Millionen Euro. Ursächlich hierfür seien reduzierte beziehungsweise ausgebliebene PC und Notebook-Aufträge im Vorweihnachtsgeschäft. So habe der erhöhte Wettbewerbs- und Margendruck zu Umsatzeinbußen geführt. Zudem würden Kunden der Gesellschaft vermehrt dazu übergehen, Verkaufsaktionen nur noch beim Abschluss von für 4MBO risikobehafteten Rücknahmeverpflichtungen durchführen zu wollen. Dies beziehe sich insbesondere auf Notebookaktionen. Da 4MBO dieses hohe Risiko nicht eingehen wolle, seien diverse Verkaufsaktionen nicht zustande gekommen. Zudem hätten sich verschiedene Händler aufgrund der anhaltenden Kaufzurückhaltung der Konsumenten dazu entschieden, das Volumen ihrer PC-Aktionen um die Hälfte zu reduzieren.
Aus diesem Grund rechne die Geschäftsleitung für das Gesamtjahr 2003 nunmehr nur noch mit einem Umsatzvolumen von rund 220 Millionen Euro. Aufgrund der sinkenden Umsatzerlöse im PC-Bereich stehe die Fortführung des PC-Geschäftes in seiner derzeitigen Form nun auf dem Prüfstand. Allerdings sei das Ziel, aufgrund außerordentlicher Erträge im Gesamtjahr 2003 ein positives Nachsteuerergebnis zu erreichen, weiterhin erreichbar.
Beim derzeitigen Kursniveau von 3,90 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von gut 23 Millionen Euro. Damit erscheine das Unternehmen nunmehr trotz des bereits massiven Kurseinbruchs am vergangenen Freitag ausreichend bewertet. So habe sich das Risikoprofil der Gesellschaft deutlich erhöht. Infolge der Überprüfung des PC-Geschäftes in seiner derzeitigen Form könnten massive Abschreibungen nicht ausgeschlossen werden. Daher rechne man nun auch für das Gesamtjahr mit einem negativen Ergebnis. Genaueres werde voraussichtlich im Zuge der Veröffentlichung der Neunmonatszahlen am 13. November zu erfahren sein.
Die Analysten von AC Research senken vorerst ihr Votum für die Aktien der 4MBO AG von vorher "kaufen" auf jetzt "halten".
Die Geschäftsleitung habe am vergangenen Freitag eine Umsatz- und Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr 2003 veröffentlicht.
Demnach habe die Gesellschaft in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von gut 7% auf 157,7 Millionen Euro hinnehmen müssen. Gleichzeitig habe sich das EBIT von -12,9 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf nun 0,5 Millionen Euro verbessert.
Für das nun laufende vierte Quartal rechne die Geschäftsleitung im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit einem einschneidenden Umsatzrückgang von rund 50% auf nur noch etwa 60 Millionen Euro. Ursächlich hierfür seien reduzierte beziehungsweise ausgebliebene PC und Notebook-Aufträge im Vorweihnachtsgeschäft. So habe der erhöhte Wettbewerbs- und Margendruck zu Umsatzeinbußen geführt. Zudem würden Kunden der Gesellschaft vermehrt dazu übergehen, Verkaufsaktionen nur noch beim Abschluss von für 4MBO risikobehafteten Rücknahmeverpflichtungen durchführen zu wollen. Dies beziehe sich insbesondere auf Notebookaktionen. Da 4MBO dieses hohe Risiko nicht eingehen wolle, seien diverse Verkaufsaktionen nicht zustande gekommen. Zudem hätten sich verschiedene Händler aufgrund der anhaltenden Kaufzurückhaltung der Konsumenten dazu entschieden, das Volumen ihrer PC-Aktionen um die Hälfte zu reduzieren.
Aus diesem Grund rechne die Geschäftsleitung für das Gesamtjahr 2003 nunmehr nur noch mit einem Umsatzvolumen von rund 220 Millionen Euro. Aufgrund der sinkenden Umsatzerlöse im PC-Bereich stehe die Fortführung des PC-Geschäftes in seiner derzeitigen Form nun auf dem Prüfstand. Allerdings sei das Ziel, aufgrund außerordentlicher Erträge im Gesamtjahr 2003 ein positives Nachsteuerergebnis zu erreichen, weiterhin erreichbar.
Beim derzeitigen Kursniveau von 3,90 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von gut 23 Millionen Euro. Damit erscheine das Unternehmen nunmehr trotz des bereits massiven Kurseinbruchs am vergangenen Freitag ausreichend bewertet. So habe sich das Risikoprofil der Gesellschaft deutlich erhöht. Infolge der Überprüfung des PC-Geschäftes in seiner derzeitigen Form könnten massive Abschreibungen nicht ausgeschlossen werden. Daher rechne man nun auch für das Gesamtjahr mit einem negativen Ergebnis. Genaueres werde voraussichtlich im Zuge der Veröffentlichung der Neunmonatszahlen am 13. November zu erfahren sein.
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