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So, 19. April 2026, 14:52 Uhr

ABIT AG O.N.

WKN: 512250 / ISIN: DE0005122501

ABIT Marketperformer


19.12.02 11:04
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die Aktie von ABIT (WKN 512250) als Marketperformer.

Mit den Zahlen zum dritten Quartal sei ABIT hinter Umsatz und Ergebnis sowohl des Vorjahresquartals als auch des Vorquartals zurück geblieben. Der Umsatz sei gegenüber dem Vorquartal um 11,3% gesunken, gegenüber dem Vorjahresquartal um 19,1% auf 4,03 Mio. Euro. Der EBITDA-Fehlbetrag sei auf -0,659 Mio. Euro gestiegen (zweite Quartal: -0,101 Mio. Euro; dritte Quartal 2001: -0,174 Mio. Euro). Das Konzernergebnis habe -1,638 Mio. Euro betragen (zweite Quartal: -1,037 Mio. Euro; dritte Quartal 2001: -1,447 Mio. Euro).

Während der Umsatz in den ersten neun Monaten ebenfalls zurückgegangen sei (-10,9% auf 12,568 Mio. Euro) habe das Konzernergebnis von -7,315 Mio. Euro auf -3,999 Mio. Euro verbessert werden können. Das EBITDA habe sich in diesem Zeitraum auf -1,189 (-3,906) Mio. Euro verbessert, womit der EBITDA-Verlust auf weniger als ein Drittel habe reduziert werden können. Der operative Cash-flow habe -1,445 Mio. Euro betragen. Die liquiden Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens hätten sich zum 30.09. auf zusammen 7,085 Mio. Euro belaufen.

Der Umsatz habe sich in den ersten neun Monaten 2002 wie folgt zusammen gesetzt: Forderungsmanagement Inland 2,83 Mio. Euro (22,5%), Forderungsmanagement USA 4,90 Mio. Euro (39,0%), Kreditmanagement 0,97 Mio. Euro (7,7%), Inkasso-Services 3,87 Mio. Euro (30,8%). Zum Konzernergebnis hätten die Segmente folgendermaßen beigetragen: Forderungsmanagement Inland -1,88 Mio. Euro, Forderungsmanagement USA .1,32 Mio. Euro, Kreditmanagement 0,03 Mio. Euro, Inkasso-Services .0,83 Mio. Euro.

In den zurückliegenden Quartalen habe ABIT eine konsequente Konsolidierungsstrategie verfolgt, die im Vergleich zum Vorjahr zu deutlichen Verbesserungen beim operativen Ergebnis geführt habe. Zwar scheine sich die erwartete Markterholung weiter zu verzögern, mit dem Fokus auf der Profitabilität, dem Anlaufen wichtiger Projekte und der Konzentration auf den Kernmarkt Deutschland sollte es dem Unternehmen mittelfristig jedoch gelingen, die Gewinnzone zu erreichen und das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

Ob das Ziel eines ausgeglichenen EBITDA für 2002 erreicht werde, hänge auch davon ab, inwieweit es zum Jahresende noch zu größeren Projektverschiebungen kommen werde. Vorsichtige Anleger sollten insbesondere aufgrund der unsicheren Marktentwicklung den Verlauf der kommenden Quartale abwarten.

Die Aktie von ABIT wird von den Analysten der Stadtsparkasse Köln als Marketperformer eingestuft.





 
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