ABIT kaufenswert
08.07.04 12:17
TradeCentre.de
Die Experten von "TradeCentre.de" halten die Aktie von ABIT für kaufenswert.
Der Spezialist für Forderungsmanagement habe im zweiten Quartal deutlich besser abgeschnitten als in den ersten drei Monaten des Jahres 2004. "Wir haben nach unseren Zahlen für das erste Quartal angekündigt, dass wir in unserem Geschäft Steigerungen im Verlauf des Jahres erwarten. An dieser Aussage halte ich fest. Unser zweites Quartal ist gut verlaufen". Das sage Vorstandschef Jürgen Baltes den Experten im Hintergrundgespräch.
In Q1 habe der Konzern einen Umsatz von 4,4 Millionen Euro erzielt. Das EBITDA sei mit 0,23 Millionen Euro negativ ausgefallen, was daran liege, dass die erste Periode traditionell schwach sei. Netto hingegen habe die Firma einen strammen Verlust von 1,1 Millionen Euro verzeichnet. Grund für das negative Ergebnis sei die Konsolidierung von Phinware. ABIT müsse hierbei über das Jahr verteilt zwei Millionen Euro regulär abschreiben. Eine Million Euro auf Software und eine Million Euro aufgrund des entstandenen Goodwills.
Laut Baltes würden die Firmenwerte in 2004 noch ratierlich abgeschrieben. Aufgrund der Veränderungen der IFRS-Bilanzierung werde der Posten Firmenwerte einem Impairment Test unterzogen und bestenfalls ab 2005 nicht mehr weiter abgeschrieben. Das habe zur Folge, dass der Gewinn in 2005 von Abit durch die Decke gehen werde. Die EBIT-Marge erwarte der CEO konservativ zwischen fünf und acht Prozent. Der Umsatz solle dem Vernehmen nach zweistellig wachsen. "Ich bin für unser Unternehmen für die Zukunft sehr zuversichtlich", sage Baltes.
Für dieses Jahr kündige der Vorstandsvorsitzende einen Umsatzsprung von 30 Prozent auf 22 Millionen Euro an. "Diese Prognose beinhaltet nur sehr geringes organisches Wachstum". Die EBITDA-Marge solle sich zwischen elf und zwölf Prozent bewegen. Aufgrund der Verschmelzung mit Phinware, die das Ergebnis durch Abschreibungen belaste, könnte das Ergebnis im Gesamtjahr leicht negativ ausfallen, erkläre Baltes. Da das Management konservativ agiere, könnten sich die Experten aber durchaus eine positive Überraschung vorstellen.
Wie Baltes betone, werde in jedem Fall der operative Cashflow mit "mindestens 1,5 Millionen Euro" deutlich im schwarzen Terrain liegen. Da kaum Investitionen anfallen würden und die Firma über Eigenkapital finanziert sei, werde sich der Free Cashflow sehr nahe am operativen Cashflow orientieren. Bereits in Q1 habe der Konzern einen operativen Mittelzufluss von 0,65 Millionen Euro erzielt. Im selben Zeitraum hätten sich sogar die Barmittel um 1,47 Millionen Euro auf über elf Millionen Euro steigern können.
ABIT sei ein Spezialist für Forderungsmanagement und biete Lösungen aus Consulting, Software und Services rund um die Fakturierung, Verwaltung und Betreibung von Forderungen sowie die Minimierung von Ausfallrisiken. Baltes sehe seine Firma sodann zudem als Dienstleister, der ausstehende Kredite, Rechnungen und Schulden im Auftrag von Kunden wieder zu Geld mache. Neuer Hoffnungsträger sei nunmehr der Forderungskauf.
"Mit dem Kauf von Forderungen lassen sich zweistellige Margen verdienen". Mit dem jüngst geschlossenen Kooperationsvertrag über Financial Outsourcing mit Großaktionär GFKL Financial Services AG, erwarte Baltes ab 2005 deutlich positive Ergebnisbeiträge. Die Vereinbarung sehe vor, dass die in Meerbusch ansässige Firma bei der Vermittlung von Kunden an die GFKL-Tochter Sirius Inkasso GmbH bis zu 70 Prozent der aus diesem Geschäft von Sirius erwirtschafteten Nettoerträge erhalte.
Nicht durch ABIT akquirierte Outsourcing-Projekte, würden mit einer Beteiligung an Erträgen von immerhin 30 Prozent vergütet. Die Düsseldorfer Sirius Inkasso GmbH sei als Dienstleistungsunternehmen für Forderungsmanagement insbesondere auf die laufende Betreuung und Rückführung großvolumiger Forderungsbestände mit niedrigen Einzelbeträgen spezialisiert. Eine namhafte deutsche Versicherungsgruppe, die ihr Forderungsmanagement an die Sirius ausgelagert habe, habe bereits als Großkunde gewonnen werden können. ABIT gelte auf aktuellem Kursniveau als sehr aussichtsreich.
Aus fundamentaler Sicht halten die Experten von "TradeCentre.de" die ABIT-Aktie für charttechnisch kaufenswert.
Der Spezialist für Forderungsmanagement habe im zweiten Quartal deutlich besser abgeschnitten als in den ersten drei Monaten des Jahres 2004. "Wir haben nach unseren Zahlen für das erste Quartal angekündigt, dass wir in unserem Geschäft Steigerungen im Verlauf des Jahres erwarten. An dieser Aussage halte ich fest. Unser zweites Quartal ist gut verlaufen". Das sage Vorstandschef Jürgen Baltes den Experten im Hintergrundgespräch.
In Q1 habe der Konzern einen Umsatz von 4,4 Millionen Euro erzielt. Das EBITDA sei mit 0,23 Millionen Euro negativ ausgefallen, was daran liege, dass die erste Periode traditionell schwach sei. Netto hingegen habe die Firma einen strammen Verlust von 1,1 Millionen Euro verzeichnet. Grund für das negative Ergebnis sei die Konsolidierung von Phinware. ABIT müsse hierbei über das Jahr verteilt zwei Millionen Euro regulär abschreiben. Eine Million Euro auf Software und eine Million Euro aufgrund des entstandenen Goodwills.
Laut Baltes würden die Firmenwerte in 2004 noch ratierlich abgeschrieben. Aufgrund der Veränderungen der IFRS-Bilanzierung werde der Posten Firmenwerte einem Impairment Test unterzogen und bestenfalls ab 2005 nicht mehr weiter abgeschrieben. Das habe zur Folge, dass der Gewinn in 2005 von Abit durch die Decke gehen werde. Die EBIT-Marge erwarte der CEO konservativ zwischen fünf und acht Prozent. Der Umsatz solle dem Vernehmen nach zweistellig wachsen. "Ich bin für unser Unternehmen für die Zukunft sehr zuversichtlich", sage Baltes.
Wie Baltes betone, werde in jedem Fall der operative Cashflow mit "mindestens 1,5 Millionen Euro" deutlich im schwarzen Terrain liegen. Da kaum Investitionen anfallen würden und die Firma über Eigenkapital finanziert sei, werde sich der Free Cashflow sehr nahe am operativen Cashflow orientieren. Bereits in Q1 habe der Konzern einen operativen Mittelzufluss von 0,65 Millionen Euro erzielt. Im selben Zeitraum hätten sich sogar die Barmittel um 1,47 Millionen Euro auf über elf Millionen Euro steigern können.
ABIT sei ein Spezialist für Forderungsmanagement und biete Lösungen aus Consulting, Software und Services rund um die Fakturierung, Verwaltung und Betreibung von Forderungen sowie die Minimierung von Ausfallrisiken. Baltes sehe seine Firma sodann zudem als Dienstleister, der ausstehende Kredite, Rechnungen und Schulden im Auftrag von Kunden wieder zu Geld mache. Neuer Hoffnungsträger sei nunmehr der Forderungskauf.
"Mit dem Kauf von Forderungen lassen sich zweistellige Margen verdienen". Mit dem jüngst geschlossenen Kooperationsvertrag über Financial Outsourcing mit Großaktionär GFKL Financial Services AG, erwarte Baltes ab 2005 deutlich positive Ergebnisbeiträge. Die Vereinbarung sehe vor, dass die in Meerbusch ansässige Firma bei der Vermittlung von Kunden an die GFKL-Tochter Sirius Inkasso GmbH bis zu 70 Prozent der aus diesem Geschäft von Sirius erwirtschafteten Nettoerträge erhalte.
Nicht durch ABIT akquirierte Outsourcing-Projekte, würden mit einer Beteiligung an Erträgen von immerhin 30 Prozent vergütet. Die Düsseldorfer Sirius Inkasso GmbH sei als Dienstleistungsunternehmen für Forderungsmanagement insbesondere auf die laufende Betreuung und Rückführung großvolumiger Forderungsbestände mit niedrigen Einzelbeträgen spezialisiert. Eine namhafte deutsche Versicherungsgruppe, die ihr Forderungsmanagement an die Sirius ausgelagert habe, habe bereits als Großkunde gewonnen werden können. ABIT gelte auf aktuellem Kursniveau als sehr aussichtsreich.
Aus fundamentaler Sicht halten die Experten von "TradeCentre.de" die ABIT-Aktie für charttechnisch kaufenswert.
01.04.22
, Aktiennews
Freenet Aktie: Das wir das noch mal erleben dürfe [...]Der Freenet-Kurs wird am 31.03.2022, 06:56 Uhr an der Heimatbörse Xetra mit 24.09 EUR festgestellt. Das Papier gehört ...
14.08.06
, Ad hoc
ABIT Verschmelzung mit GFKL Financial Services [...]Meerbusch (aktiencheck.de AG) - Die ABIT AG (ISIN DE0005122501/ WKN 512250) hat am heutigen Tag den Beschluss des Oberlandesgerichts ...
05.10.05
, Ad hoc
ABIT Baltes wird in den Vorstand der GFKL Finan [...]Der Vorstandsvorsitzende der ABIT AG (ISIN DE0005122501/ WKN 512250), Jürgen Baltes, ist vom Aufsichtsrat der GFKL Financial ...
