ACG halten
01.08.01 09:21
4valuereport
Die Wertpapierspezialisten vom "4valuereport" empfehlen die Aktie ACG AG (WKN 500770) zu halten.
Das Unternehmen vertreibe Chipkarten und chipkartenbasierte Systeme und biete in diesen Bereichen Dienstleistungen an. ACG habe in der letzten Zeit seine Angebotspalette durch viele Akquisitionen stark erweitert, und sei damit besonders im Smartcardbereich auf dem Weg zum Komplettanbieter.
ACGs eigenes Halbleiter-Brokerage-Geschäft habe seit Anfang Juni einen starken Einbruch erlitten und das Management sei der Ansicht, dass sich die Bedingungen auch für das restliche Jahr als schwierig erweisen würden. Hohe Überbestände im Sektor hätten die Notwendigkeit für Brokerage-Dienste, die sich auf das Management von Unterbeständen konzentriert hätten, reduziert. Es werde erst Anfang 2002 mit einer Erholung der Märkte gerechnet.
Am 10.07.2001 habe der High-Tech-Broker seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2001 korrigiert und erwarte nun nur noch 400 Mio. Euro Umsatz und 15 Mio. Euro Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Goodwill (EBITDA). Noch im Mai habe der Konzern die Analystenschätzungen für 2001 unter ausdrücklichem Hinweis auf das schwierige Marktumfeld noch bestätigt. Die Messlatte sei auf 550 Mio. Euro Umsatz und 36 Mio. Euro EBITDA gelegt worden.
In den vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr, in dem ca. 185 Mio. Euro erzielt worden seien, zeige sich die Schwäche bereits. Im ersten Quartal sei der Umsatz hingegen noch um 150% auf 106 Mio. ausgedehnt worden und das EBITDA habe sogar um 250% auf knapp 4 Mio. Euro gesteigert werden können.
ACG AG erkläre die immerhin um fast 30% im Umsatz und bald 60% im Gewinn nach unten korrigierten Ziele damit, dass sich während des zweiten Quartals die Situation sowohl im Halbleiter- als auch im Mobiltelefoniemarkt deutlich verschlechtert habe. Davon habe sich das Unternehmen nicht mehr abkoppeln können. Diese Entwicklung sei am stärksten im Bereich Smartcards zu spüren gewesen. Daneben habe die allgemeine Marktschwäche im Bereich Halbleiter und elektronische Bauelemente die Zielverfehlung im Geschäftsbereich Semiconductor begründet, der im ersten Quartal rund 77% des Gesamtumsatzes ausgemacht habe. Das endgültige Zahlwerk werde der Konzern für das erste Halbjahr 2001 am 20. August publizieren.
ACG sei ein stark expandierendes Unternehmen mit ehemals Wachstumsraten von über 100%. Es sei klar gewesen, dass die Raten auf die Dauer nicht so hoch gehalten werden könnten. Langfristig strebe ACG um die 50% an. Dies bedeute durchaus dynamische Ertragssteigerungen, die den Kurs gut Auftrieb geben würden.
Die Gesellschaft sei weltweit breit positioniert. Man sei an 24 internationalen Standorten vertreten, nachdem seit dem Börsengang im Juli 1999 schon über 20 Akquisitionen kleinerer Karten- und Chipbroker abgewickelt worden seien. Für den weiteren Geschäftsverlauf werde entscheidend sein, ob es dem Konzern gelinge, die Vielzahl von Akquisitionen erfolgreich zu integrieren und eine einheitliche Corporate Identity zu schaffen. Schaffe ACG dies, sei die Firma im europäischen Raum sehr gut positioniert.
Gemäß Erfahrungswerten dauere der Anpassungsprozess an neue Prognosen länger und sei nicht mit einer Meldung abgetan. Die Neubewertung der Aktie brauche Zeit, nachdem sich ihre Wachstumsprämie nun als in der Form nicht gerechtfertigt erweise. Die Analystenschätzungen bezüglich des Gewinns würden auf dem Kenntnisstand März basieren. Da dieser jedoch jetzt zurückgehen werde sollten sich die KGVs nach den neuen Zahlen ziemlich erhöhen. Lege man die aktuelle Gewinnprognose von 15 Mio. Euro zugrunde und nehme den gegenwärtigen Kurs von 7,09 ergebe sich ein 2001er KGV von 26,66. Nach Ansicht der Wertpapierexperten von "4valuereport" ist ein solches Niveau jedoch mit den reduzierten Wachstumsaussichten kaum haltbar, da ACG nach den neuen Zielen nur rund 10% mehr erlösen wird als im Jahr zuvor.
Daher lautet die Empfehlung der Aktienexperten von "4valuereport" derzeit halten. Man rate einen Verkauf nicht an, da die Zahlen und die Reduzierungen der Prognosen schon im Kurs enthalten sein dürften.
Das Unternehmen vertreibe Chipkarten und chipkartenbasierte Systeme und biete in diesen Bereichen Dienstleistungen an. ACG habe in der letzten Zeit seine Angebotspalette durch viele Akquisitionen stark erweitert, und sei damit besonders im Smartcardbereich auf dem Weg zum Komplettanbieter.
ACGs eigenes Halbleiter-Brokerage-Geschäft habe seit Anfang Juni einen starken Einbruch erlitten und das Management sei der Ansicht, dass sich die Bedingungen auch für das restliche Jahr als schwierig erweisen würden. Hohe Überbestände im Sektor hätten die Notwendigkeit für Brokerage-Dienste, die sich auf das Management von Unterbeständen konzentriert hätten, reduziert. Es werde erst Anfang 2002 mit einer Erholung der Märkte gerechnet.
Am 10.07.2001 habe der High-Tech-Broker seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2001 korrigiert und erwarte nun nur noch 400 Mio. Euro Umsatz und 15 Mio. Euro Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Goodwill (EBITDA). Noch im Mai habe der Konzern die Analystenschätzungen für 2001 unter ausdrücklichem Hinweis auf das schwierige Marktumfeld noch bestätigt. Die Messlatte sei auf 550 Mio. Euro Umsatz und 36 Mio. Euro EBITDA gelegt worden.
ACG AG erkläre die immerhin um fast 30% im Umsatz und bald 60% im Gewinn nach unten korrigierten Ziele damit, dass sich während des zweiten Quartals die Situation sowohl im Halbleiter- als auch im Mobiltelefoniemarkt deutlich verschlechtert habe. Davon habe sich das Unternehmen nicht mehr abkoppeln können. Diese Entwicklung sei am stärksten im Bereich Smartcards zu spüren gewesen. Daneben habe die allgemeine Marktschwäche im Bereich Halbleiter und elektronische Bauelemente die Zielverfehlung im Geschäftsbereich Semiconductor begründet, der im ersten Quartal rund 77% des Gesamtumsatzes ausgemacht habe. Das endgültige Zahlwerk werde der Konzern für das erste Halbjahr 2001 am 20. August publizieren.
ACG sei ein stark expandierendes Unternehmen mit ehemals Wachstumsraten von über 100%. Es sei klar gewesen, dass die Raten auf die Dauer nicht so hoch gehalten werden könnten. Langfristig strebe ACG um die 50% an. Dies bedeute durchaus dynamische Ertragssteigerungen, die den Kurs gut Auftrieb geben würden.
Die Gesellschaft sei weltweit breit positioniert. Man sei an 24 internationalen Standorten vertreten, nachdem seit dem Börsengang im Juli 1999 schon über 20 Akquisitionen kleinerer Karten- und Chipbroker abgewickelt worden seien. Für den weiteren Geschäftsverlauf werde entscheidend sein, ob es dem Konzern gelinge, die Vielzahl von Akquisitionen erfolgreich zu integrieren und eine einheitliche Corporate Identity zu schaffen. Schaffe ACG dies, sei die Firma im europäischen Raum sehr gut positioniert.
Gemäß Erfahrungswerten dauere der Anpassungsprozess an neue Prognosen länger und sei nicht mit einer Meldung abgetan. Die Neubewertung der Aktie brauche Zeit, nachdem sich ihre Wachstumsprämie nun als in der Form nicht gerechtfertigt erweise. Die Analystenschätzungen bezüglich des Gewinns würden auf dem Kenntnisstand März basieren. Da dieser jedoch jetzt zurückgehen werde sollten sich die KGVs nach den neuen Zahlen ziemlich erhöhen. Lege man die aktuelle Gewinnprognose von 15 Mio. Euro zugrunde und nehme den gegenwärtigen Kurs von 7,09 ergebe sich ein 2001er KGV von 26,66. Nach Ansicht der Wertpapierexperten von "4valuereport" ist ein solches Niveau jedoch mit den reduzierten Wachstumsaussichten kaum haltbar, da ACG nach den neuen Zielen nur rund 10% mehr erlösen wird als im Jahr zuvor.
Daher lautet die Empfehlung der Aktienexperten von "4valuereport" derzeit halten. Man rate einen Verkauf nicht an, da die Zahlen und die Reduzierungen der Prognosen schon im Kurs enthalten sein dürften.
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