AGIV Real Estate kaufen
10.10.02 15:41
Vereins- und Westbank
Christian Saul, Analyst der Vereins- und Westbank, bewertet die Aktie der AGIV Real Estate AG (WKN 691132) mit dem Rating "kaufen".
Die AGIV Real Estate (AGIV) sei aus der Verschmelzung der HBAG Real Estate und der AGIV Real Estate (alt) hervorgegangen. Das Vermögen der Gesellschaft bestehe aus Bestandsimmobilien im Wert von 1,4 Mrd. Euro und realisierten Projekten, die von eigenen Serviceeinheiten betreut würden.
Die Strategie der AGIV bestehe wie bei einem "Opportunity Fund" aus aggressiven Kauf- und Verkaufstransaktionen, um von Umschichtungen in der deutschen Immobilienindustrie zu profitieren. Umschichtungen würden durch die Abgabe ganzer Immobiliengesellschaften der Industrie und der Kommunen erwartet und könnten ein Ergebniswachstumspotenzial von über 90% p.a. eröffnen.
Der Bewertungsvergleich deute auf eine Unterbewertung der Gesellschaft hin. Die Analysten hätten AGIV auf Basis einer Vergleichsgruppe bewertet, die einen Schwerpunkt im deutschen Immobilienmarkt hätten. Durch die relative Stärke der offenen und geschlossenen Immobilienfonds hätten deutsche Immobilienaktien nicht den Stellenwert erreicht wie zum Beispiel in den Niederlanden. Es gebe zwar eine Reihe von börsennotierten Immobilienunternehmen, meist verfügten diese Gesellschaften jedoch über eine geringe Börsenliquidität. Der stärkste Immobilienwert in Deutschland sei die IVG Immobilien, der mit Abstand die AGIV Real Estate folge. Beide Gesellschaften seien im MDAX notiert.
Von der strategischen Ausrichtung stünden IVG Immobilien und TAG Tegernsee Immobilien & Beteiligungen der AGIV am nächsten. Die IVG habe ebenfalls eine Buy and Sell-Strategie, die aber nicht auf den Konsolidierungsprozess in Deutschland, sondern auf den europäischen Marktzyklus ausgerichtet sei. Demzufolge habe IVG einen größeren Auslandsimmobilienanteil mit etwa 60%, sei aber wie AGIV schwerpunktmäßig auf Büroimmobilien spezialisiert.
Gewinne der Gesellschaft würden sowohl aus Mieten, als auch aus Veräußerungsgewinnen erzielt. Vom Immobilienvermögen sei IVG mehr als doppelt so groß wie AGIV. TAG Tegernsee Immob. & Bet. sei wie AGIV ein Wachstumsunternehmen, das auf den deutschen Immobilienmarkt ausgerichtet sei. Wie AGIV wolle die Gesellschaft durch Übernahmen größerer Portfolios wachsen. Die Gesellschaft sei jedoch im Vergleich zu AGIV sehr viel kleiner und überwiegend in Wohnimmobilien investiert.
Der geringere Marktwert im Vergleich zu IVG schlage sich bisher auch in der geringeren Aufmerksamkeit der Analysten und Investoren nieder. So seien Ergebnisschätzungen und - kennzahlen auf breiter Basis lediglich für die IVG vorhanden.
Im Vergleich zu IVG besteche AGIV vor allem durch das Ergebniswachstum bis 2004, das zu einer erheblichen Vergünstigung der Bewertungskennziffern führe. Die Analysten der Vereins- und Westbank sehen in ihrem Bewertungsszenario ein Kurspotenzial von 23% auf 6,03 Euro. Dabei habe man einen Bewertungsabschlag von 5% wegen der geringeren erwarteten Liquidität des Papiers unterstellt.
In einem zweiten Bewertungsszenario hätten die Analysten zur Verdeutlichung der Auswirkung des Ergebniswachstums auf ihre Bewertung lediglich die Schätzungen der Jahre 2003-04 berücksichtigt und kämen mit einem Kurspotenzial von 43% auf 7,00 Euro. Eine solche Gewinnerwartung sei in der Immobilienindustrie einzigartig und verdeutliche dem Investor das hohe Risiko und die Besonderheit des Papiers.
Das Rating der Analysten der Vereins- und Westbank für die Aktie von AGIV Real Estate lautet "kaufen".
Die AGIV Real Estate (AGIV) sei aus der Verschmelzung der HBAG Real Estate und der AGIV Real Estate (alt) hervorgegangen. Das Vermögen der Gesellschaft bestehe aus Bestandsimmobilien im Wert von 1,4 Mrd. Euro und realisierten Projekten, die von eigenen Serviceeinheiten betreut würden.
Die Strategie der AGIV bestehe wie bei einem "Opportunity Fund" aus aggressiven Kauf- und Verkaufstransaktionen, um von Umschichtungen in der deutschen Immobilienindustrie zu profitieren. Umschichtungen würden durch die Abgabe ganzer Immobiliengesellschaften der Industrie und der Kommunen erwartet und könnten ein Ergebniswachstumspotenzial von über 90% p.a. eröffnen.
Der Bewertungsvergleich deute auf eine Unterbewertung der Gesellschaft hin. Die Analysten hätten AGIV auf Basis einer Vergleichsgruppe bewertet, die einen Schwerpunkt im deutschen Immobilienmarkt hätten. Durch die relative Stärke der offenen und geschlossenen Immobilienfonds hätten deutsche Immobilienaktien nicht den Stellenwert erreicht wie zum Beispiel in den Niederlanden. Es gebe zwar eine Reihe von börsennotierten Immobilienunternehmen, meist verfügten diese Gesellschaften jedoch über eine geringe Börsenliquidität. Der stärkste Immobilienwert in Deutschland sei die IVG Immobilien, der mit Abstand die AGIV Real Estate folge. Beide Gesellschaften seien im MDAX notiert.
Gewinne der Gesellschaft würden sowohl aus Mieten, als auch aus Veräußerungsgewinnen erzielt. Vom Immobilienvermögen sei IVG mehr als doppelt so groß wie AGIV. TAG Tegernsee Immob. & Bet. sei wie AGIV ein Wachstumsunternehmen, das auf den deutschen Immobilienmarkt ausgerichtet sei. Wie AGIV wolle die Gesellschaft durch Übernahmen größerer Portfolios wachsen. Die Gesellschaft sei jedoch im Vergleich zu AGIV sehr viel kleiner und überwiegend in Wohnimmobilien investiert.
Der geringere Marktwert im Vergleich zu IVG schlage sich bisher auch in der geringeren Aufmerksamkeit der Analysten und Investoren nieder. So seien Ergebnisschätzungen und - kennzahlen auf breiter Basis lediglich für die IVG vorhanden.
Im Vergleich zu IVG besteche AGIV vor allem durch das Ergebniswachstum bis 2004, das zu einer erheblichen Vergünstigung der Bewertungskennziffern führe. Die Analysten der Vereins- und Westbank sehen in ihrem Bewertungsszenario ein Kurspotenzial von 23% auf 6,03 Euro. Dabei habe man einen Bewertungsabschlag von 5% wegen der geringeren erwarteten Liquidität des Papiers unterstellt.
In einem zweiten Bewertungsszenario hätten die Analysten zur Verdeutlichung der Auswirkung des Ergebniswachstums auf ihre Bewertung lediglich die Schätzungen der Jahre 2003-04 berücksichtigt und kämen mit einem Kurspotenzial von 43% auf 7,00 Euro. Eine solche Gewinnerwartung sei in der Immobilienindustrie einzigartig und verdeutliche dem Investor das hohe Risiko und die Besonderheit des Papiers.
Das Rating der Analysten der Vereins- und Westbank für die Aktie von AGIV Real Estate lautet "kaufen".
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