Abit Verfehlungen des Managements
19.06.00 00:00
Aktienservice Research
Die Analysten von Aktienservice Research raten dem Anleger, die Aktie von Abit (WKN 512250) nicht zu kaufen.
Nachdem die Zahlen zu Jahresbeginn durchaus vielversprechend ausgefallen seien, hätten sich Erwartungen hinsichtlich der schnellen Marktdurchdringung von eInkasso nicht erfüllt. Hierdurch sei man gezwungen gewesen, die Preise drastisch zu reduzieren. So positiv und gesprächig sich der Vorstand anläßlich des Börsengangs präsentiert habe und noch im März die eigenen Prognosen angehoben hätte, so spärlich sei man nachfolgend mit negativen Informationen an die Öffentlichkeit getreten.
Erst kürzlich sei man dann, nachdem die weit unter den Erwartung liegende Geschäftsentwicklung im Hause Abit bereits lange bekannt gewesen seien, mit halbwegs aussagekräftigen Zahlen an die Öffentlichkeit getreten. So habe sich das EBIT von -0,3 Mio DM im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf besorgniserregende -13 Mio DM in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres reduziert. Lapidar habe man hinzugefügt, daß man nun für das Gesamtgeschäftsjahr mit einem "deutlichen Verlust" rechne.
Vor diesem Hintergrund habe der Aktienkurs von über 220 Euro bis auf 31 Euro am letzten Freitag abgegeben. Der Kursgewinn von 10% gegenüber dem Vortag sei auf eine technische Gegenreaktion zurückzuführen. Doch selbst das deutlich ermäßigte Kursniveau erscheine in Anbetracht einer Umsatzmultiple von über 20 und eines wenig aussagekräftigen 2001e-KGVs noch stets überbewertet. Dessen ungeachtet, verfüge das Unternehmen nach wie vor über eine aussichtsreiche Marktposition und bewege sich in einem dynamischen Markt. Falls das Management aber offensichtliche Verfehlungen begehe, könne der Aktionär von der vielversprechendsten Marktposition einer börsennotierten Gesellschaft nicht profitieren.
Die Analysten von Aktienservice Research würden davor warnen, das nach einem Kursverfall von über 80% vermeintlich günstige Kursniveau zu einem Einstieg zu nutzen. Zuvor solle das umbesetzte Management durch geeignete Investor-Relations-Politik dokumentieren, daß man in der Lage sei, Kompetenz zu kommunizieren und dem Shareholder Value verbundene Offenheit zu demonstrieren. In jedem Fall werde es einige Zeit dauern, bis der Vertrauensverlust besonders im Hinblick auf institutionelle Anleger wieder wettgemacht werden könne.
Nachdem die Zahlen zu Jahresbeginn durchaus vielversprechend ausgefallen seien, hätten sich Erwartungen hinsichtlich der schnellen Marktdurchdringung von eInkasso nicht erfüllt. Hierdurch sei man gezwungen gewesen, die Preise drastisch zu reduzieren. So positiv und gesprächig sich der Vorstand anläßlich des Börsengangs präsentiert habe und noch im März die eigenen Prognosen angehoben hätte, so spärlich sei man nachfolgend mit negativen Informationen an die Öffentlichkeit getreten.
Vor diesem Hintergrund habe der Aktienkurs von über 220 Euro bis auf 31 Euro am letzten Freitag abgegeben. Der Kursgewinn von 10% gegenüber dem Vortag sei auf eine technische Gegenreaktion zurückzuführen. Doch selbst das deutlich ermäßigte Kursniveau erscheine in Anbetracht einer Umsatzmultiple von über 20 und eines wenig aussagekräftigen 2001e-KGVs noch stets überbewertet. Dessen ungeachtet, verfüge das Unternehmen nach wie vor über eine aussichtsreiche Marktposition und bewege sich in einem dynamischen Markt. Falls das Management aber offensichtliche Verfehlungen begehe, könne der Aktionär von der vielversprechendsten Marktposition einer börsennotierten Gesellschaft nicht profitieren.
Die Analysten von Aktienservice Research würden davor warnen, das nach einem Kursverfall von über 80% vermeintlich günstige Kursniveau zu einem Einstieg zu nutzen. Zuvor solle das umbesetzte Management durch geeignete Investor-Relations-Politik dokumentieren, daß man in der Lage sei, Kompetenz zu kommunizieren und dem Shareholder Value verbundene Offenheit zu demonstrieren. In jedem Fall werde es einige Zeit dauern, bis der Vertrauensverlust besonders im Hinblick auf institutionelle Anleger wieder wettgemacht werden könne.
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