Adobe: Marketing Agent in Microsoft 365 Copilot live
22.04.26 18:15
Börse Global
Adobe hat seinen Marketing Agent in Microsoft 365 Copilot allgemein verfügbar gemacht — und damit eine der meistgenutzten Produktivitätsplattformen der Unternehmenswelt direkt an seine KI-Infrastruktur angedockt. Das ist mehr als ein Produktupdate. Es ist der Versuch, Adobes Datenplattform zum unverzichtbaren Rückgrat moderner Marketingarbeit zu machen.
KI direkt im Workflow
Über den Marketing Agent können Nutzer in Teams, Word, PowerPoint oder Excel per natürlicher Sprache auf Marketingdaten aus der Adobe Experience Platform zugreifen — ohne die Anwendung zu wechseln. Parallel dazu lassen sich Workflows aus Adobe Express und künftig Acrobat direkt in Copilot einbetten: Inhalte erstellen, überarbeiten, freigeben, alles innerhalb derselben Oberfläche.
Der Agent ist außerdem in der Beta-Phase bei Amazon Quicksight, Anthropic Claude Enterprise, ChatGPT Enterprise, Gemini Enterprise und IBM watsonx Orchestrate verfügbar. Das Ziel ist klar: Adobe will auf jeder relevanten KI-Plattform präsent sein.
Ein Bündnis der Schwergewichte
Auf dem Adobe Summit in Las Vegas präsentierte das Unternehmen die Breite seiner Partnerschaften. AWS, Anthropic, Google Cloud, IBM, Microsoft, NVIDIA, OpenAI — sie alle sind Teil des Ökosystems rund um Adobes CX Enterprise. Hinzu kommen Agenturen wie Omnicom, WPP und Publicis sowie Systemintegratoren wie Accenture, Deloitte Digital und PwC.
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Für regulierte Branchen kooperiert Adobe mit NVIDIA: Die Integration des NVIDIA OpenShell Secure Runtime und der Nemotron-Modelle soll sichere, governance-konforme KI-Workflows ermöglichen — ein Argument, das gerade im Finanz- und Gesundheitsbereich Gewicht hat.
Starke Produktdaten, skeptische Analysten
Die operativen Zahlen sind beachtlich. Im ersten Quartal wuchs die Adobe Experience Platform um mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ebenso wie Adobe GenStudio. Das Firefly-Abonnement-Geschäft legte sequenziell um 75 Prozent zu. Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 erwartet Adobe einen Umsatz zwischen 6,43 und 6,48 Milliarden US-Dollar — ein Wachstum von knapp zehn Prozent.
Die Aktie spiegelt das kaum wider. Mit einem Kurs von rund 218 Euro notiert das Papier rund 42 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn knapp 23 Prozent verloren. Das Bewertungsniveau — gemessen am Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA auf Zwölfmonatssicht — hat sich gegenüber Februar 2025 mehr als halbiert.
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Von 26 befragten Wall-Street-Analysten empfehlen 14 das Papier mit "Halten", nur neun raten zum Kauf. Die Skepsis speist sich aus zwei Quellen: der These, dass KI kreative Software zunehmend zur Massenware macht, und dem bevorstehenden CEO-Wechsel. Shantanu Narayen, 18 Jahre an der Spitze, tritt ab. Sein Nachfolger übernimmt das Unternehmen in einem der ambitioniertesten Expansionsmomente seiner Geschichte.
Ob die neue Führung das Partnernetzwerk in messbares ARR-Wachstum übersetzen kann, wird die entscheidende Frage für den Rest des Geschäftsjahres sein — und die Antwort dürfte spätestens mit den nächsten Quartalszahlen klarer werden.
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