Agiv langfristig kaufen
18.07.01 12:27
Prior Börse
Die Wertpapierspezialisten der Prior Börse raten langfristig orientierten Anlegern zum Kauf von Agiv (WKN 502820).
Zuletzt seien die Hessen durch Klagen enttäuschter Aktionäre in die Schlagzeilen geraten. Wer vor zehn Jahren in den Titel eingestiegen sei, habe mehr als zwei Drittel seines Geldes verloren. Doch ein radikaler Kurswechsel könnte dem Papier wieder zu neuem Leben verhelfen. Nach dem Verkauf aller Industriebeteiligungen sowie der Übernahme von 50,1 Prozent der Anteile durch HBAG Real Estate solle Agiv zu einer führenden Immobiliengesellschaft in Europa aufsteigen.
Derzeit bringe das MDAX-Unternehmen aber nur 400 Millionen Euro auf die Börsenwaage. Dabei müsse man beachten, dass alleine der Kassenbestand zum 31.12.2000 338 Millionen Euro betragen habe. Zudem würden die Frankfurter über Verlustvorträge in Höhe von 300 Millionen Euro verfügen. Den Rest, das sei im wesentlichen die Tochterfirma Münchener Baugesellschaft, die 2000 bei einem Umsatz von 41 Millionen Euro einen Gewinn von über fünf Millionen Euro erwirtschaftet hätte, würde man also fast geschenkt bekommen.
Interessant sei vor allem der Immobilienbesitz, dessen Wert Experten auf 150 Millionen Euro taxieren würden. Für die nächsten beiden Jahre habe sich Rainer Behne, in Personalunion Vorstandsvorsitzender von Agiv und HBAG, ehrgeizige Ziele gesetzt. Die Erlöse sollen um den Faktor sieben auf 900 Millionen Euro steigen. Das Vermögen solle sich auf 2,5 Milliarden Euro verdoppeln.
Bei Investitionen peile Agiv eine stramme Rendite von 15 Prozent an. Ermöglichen sollen dies Übernahmen der Immobilienbestände von Banken und Versicherungen sowie Akquisitionen von Konkurrenten. Um die eigene Kasse zu schonen, wolle Behne ein Zehntel des Kaufpreises mit eigenen Aktien bezahlen und drei Viertel fremdfinanzieren. Bei der Privatisierung kommunaler Wohnungen wolle Agiv gegen den großen Bruder WCM mitbieten. Auch auf die Liegenschaften des Stromversorgers EnBW solle der Firmenchef ein Auge geworfen haben. EnBW halte zwölf Prozent an Agiv.
Wer langfristig investieren wolle, könne bei Agiv erste Positionen aufbauen, so die Empfehlung der Analysten der Prior Börse.
Zuletzt seien die Hessen durch Klagen enttäuschter Aktionäre in die Schlagzeilen geraten. Wer vor zehn Jahren in den Titel eingestiegen sei, habe mehr als zwei Drittel seines Geldes verloren. Doch ein radikaler Kurswechsel könnte dem Papier wieder zu neuem Leben verhelfen. Nach dem Verkauf aller Industriebeteiligungen sowie der Übernahme von 50,1 Prozent der Anteile durch HBAG Real Estate solle Agiv zu einer führenden Immobiliengesellschaft in Europa aufsteigen.
Interessant sei vor allem der Immobilienbesitz, dessen Wert Experten auf 150 Millionen Euro taxieren würden. Für die nächsten beiden Jahre habe sich Rainer Behne, in Personalunion Vorstandsvorsitzender von Agiv und HBAG, ehrgeizige Ziele gesetzt. Die Erlöse sollen um den Faktor sieben auf 900 Millionen Euro steigen. Das Vermögen solle sich auf 2,5 Milliarden Euro verdoppeln.
Bei Investitionen peile Agiv eine stramme Rendite von 15 Prozent an. Ermöglichen sollen dies Übernahmen der Immobilienbestände von Banken und Versicherungen sowie Akquisitionen von Konkurrenten. Um die eigene Kasse zu schonen, wolle Behne ein Zehntel des Kaufpreises mit eigenen Aktien bezahlen und drei Viertel fremdfinanzieren. Bei der Privatisierung kommunaler Wohnungen wolle Agiv gegen den großen Bruder WCM mitbieten. Auch auf die Liegenschaften des Stromversorgers EnBW solle der Firmenchef ein Auge geworfen haben. EnBW halte zwölf Prozent an Agiv.
Wer langfristig investieren wolle, könne bei Agiv erste Positionen aufbauen, so die Empfehlung der Analysten der Prior Börse.
