Alcoa "outperform"
09.07.04 15:57
ING BHF-BANK
Die Analysten der ING BHF-BANK stufen die Aktie von Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) mit "outperform" ein.
Der US-Aluminiumkonzern habe im 2. Quartal den Gewinn kräftig gesteigert und blicke optimistisch in die Zukunft. Der Reingewinn habe mit 404 Mio. USD bzw. 46 Cent je Aktie um 87% über dem Vorjahresquartal und 1 Cent unter der Markterwartung gelegen. Im 1. Halbjahr sei so das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt worden. Angetrieben von höheren realisierten Preisen in allen Segmenten und gestiegenen Verkäufen sei der höchste Quartalsumsatz seit dreieinhalb Jahren vorgelegt (+11% auf 6,09 Mrd. USD) worden.
Besonders die Auslieferungen von verarbeitetem Aluminium hätten, getragen durch eine verbesserte Nachfrage aus der Automobil-, Bau- und Raumfahrtindustrie, wiederum angezogen. Daneben habe Alcoa im Upstream-Geschäft (Primärmetalle und Alumina & Chemikalien) von einem um 25% höheren realisierten durchschnittlichen Aluminiumpreis gegenüber dem Vorjahr (+ 5% gegenüber dem 1. Quartal) und gestiegenen Aluminapreisen profitiert, wodurch das operative Ergebnis nach Steuern (After-Tax Operating Income, ATOI) um 43% auf 610 Mio. USD geklettert sei.
Die Profitabilität (ATOI-Marge von 7,8% auf 10,2%) positiv unterstützt hätten ferner Kostensenkungen, negativ hätten sich höhere Energie-, Transport- und Rohstoffkosten ausgewirkt. Speziell die Segmente Primärmetalle, Alumina & Chemikalien und Technologieprodukte (z.B. Komponenten für Maschinenbau oder Autos) hätten überzeugende Ergebnisse abgeliefert und das ATOI um 42%, 79% bzw. 70% gesteigert. Unter den Erwartungen seien die Walzprodukte (z.B. Bleche für Dosen oder Fahrzeugkarosserien, ATOI +5%) geblieben, dies sei allerdings auf operationelle Probleme an zwei Produktionsstandorten zurückzuführen. Trotz einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem 1. Quartal habe die Verpackungssparte (ATOI - 5%) unter erhöhten Rohstoffkosten und getätigten Assetverkäufen gelitten.
Nach zwei eher durchwachsenen Quartalen habe Alcoa gute und sehr solide Zahlen vorgelegt. Die bereits hoch gesteckten Erwartungen des Marktes seien erfüllt worden, obwohl einige Investoren noch höhere Ergebnisse erwartet hätten. Die in den letzten Monaten aufgekommenen Sorgen bezüglich einer nachlassenden Dynamik der chinesischen Volkswirtschaft, die die Rohstoffwerte belastet hätten, würden die Analysten aus derzeitiger Sicht als übertrieben ansehen.
Der nach Erachten der Analysten sehr positive Trend halte an. Das Umsatzwachstum habe nochmals an Fahrt gewonnen. Das Weiterverarbeitungsgeschäft, das lange ein Problem für Alcoa (und eine Sorge für die Investoren) gewesen sei, habe die sehr erfreuliche Ertragswende im 1. Quartal weiter bestätigt. Auch Konzernchef Alain Belda sehe ein anhaltend günstiges fundamentales Umfeld für die Aluminiumherstellung, aber auch im Zuge der globalen Konjunkturerholung noch zusätzliches Potential für die Verarbeitungsbereiche.
Die Resultate würden so ein weiteres Mal die lange erwartete Nachfragebelebung und das beträchtliche zyklische Gewinnpotential bestätigen. Die fundamentalen Daten auf dem Aluminiummarkt würden stark bleiben. Weiter anziehende Aluminiumpreise und abnehmende Metall-Lagerbestände sowie der Aufwärtstrend bei den Endmärkten würden weiterhin optimistisch stimmen. Unterstützt von Kostensenkungen dürfte sich dies auch im zweiten Halbjahr klar im Gewinnausweis und in der Profitabilität niederschlagen.
Die Analysten der ING BHF-BANK bestätigen auch vor dem Hintergrund der attraktiven Bewertung ihre Kaufempfehlung für die Alcoa-Aktie und stufen den Titel mit "outperform" ein.
Der US-Aluminiumkonzern habe im 2. Quartal den Gewinn kräftig gesteigert und blicke optimistisch in die Zukunft. Der Reingewinn habe mit 404 Mio. USD bzw. 46 Cent je Aktie um 87% über dem Vorjahresquartal und 1 Cent unter der Markterwartung gelegen. Im 1. Halbjahr sei so das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt worden. Angetrieben von höheren realisierten Preisen in allen Segmenten und gestiegenen Verkäufen sei der höchste Quartalsumsatz seit dreieinhalb Jahren vorgelegt (+11% auf 6,09 Mrd. USD) worden.
Besonders die Auslieferungen von verarbeitetem Aluminium hätten, getragen durch eine verbesserte Nachfrage aus der Automobil-, Bau- und Raumfahrtindustrie, wiederum angezogen. Daneben habe Alcoa im Upstream-Geschäft (Primärmetalle und Alumina & Chemikalien) von einem um 25% höheren realisierten durchschnittlichen Aluminiumpreis gegenüber dem Vorjahr (+ 5% gegenüber dem 1. Quartal) und gestiegenen Aluminapreisen profitiert, wodurch das operative Ergebnis nach Steuern (After-Tax Operating Income, ATOI) um 43% auf 610 Mio. USD geklettert sei.
Nach zwei eher durchwachsenen Quartalen habe Alcoa gute und sehr solide Zahlen vorgelegt. Die bereits hoch gesteckten Erwartungen des Marktes seien erfüllt worden, obwohl einige Investoren noch höhere Ergebnisse erwartet hätten. Die in den letzten Monaten aufgekommenen Sorgen bezüglich einer nachlassenden Dynamik der chinesischen Volkswirtschaft, die die Rohstoffwerte belastet hätten, würden die Analysten aus derzeitiger Sicht als übertrieben ansehen.
Der nach Erachten der Analysten sehr positive Trend halte an. Das Umsatzwachstum habe nochmals an Fahrt gewonnen. Das Weiterverarbeitungsgeschäft, das lange ein Problem für Alcoa (und eine Sorge für die Investoren) gewesen sei, habe die sehr erfreuliche Ertragswende im 1. Quartal weiter bestätigt. Auch Konzernchef Alain Belda sehe ein anhaltend günstiges fundamentales Umfeld für die Aluminiumherstellung, aber auch im Zuge der globalen Konjunkturerholung noch zusätzliches Potential für die Verarbeitungsbereiche.
Die Resultate würden so ein weiteres Mal die lange erwartete Nachfragebelebung und das beträchtliche zyklische Gewinnpotential bestätigen. Die fundamentalen Daten auf dem Aluminiummarkt würden stark bleiben. Weiter anziehende Aluminiumpreise und abnehmende Metall-Lagerbestände sowie der Aufwärtstrend bei den Endmärkten würden weiterhin optimistisch stimmen. Unterstützt von Kostensenkungen dürfte sich dies auch im zweiten Halbjahr klar im Gewinnausweis und in der Profitabilität niederschlagen.
Die Analysten der ING BHF-BANK bestätigen auch vor dem Hintergrund der attraktiven Bewertung ihre Kaufempfehlung für die Alcoa-Aktie und stufen den Titel mit "outperform" ein.
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