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Alcoa

WKN: A2ASVR / ISIN: US0138175072

Aluminiummarkt: Lage sollte sich 2013 nur unwesentlich verändern


09.01.13 14:57
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Seit etwa einem Monat tendiert Aluminium nunmehr schon um die Marke von USD 2.100 je Tonne, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Der Start in das neue Jahr sei auch wenig berauschend ausgefallen. Generell sollte sich die Lage am globalen Aluminiummarkt im Jahr 2013 nur unwesentlich verändern. Das betreffe vor allem den bestehenden Angebotsüberschuss, der im Wesentlichen auf China zurückzuführen sei. An dieser Situation sollte sich so schnell auch nichts ändern. Zum einen liege das an den chinesischen Strompreissubventionen. Zum anderen sorge die mangelnde Verfügbarkeit der Lager dafür, dass nach wie vor eine Art physische Knappheit am Aluminiummarkt vorherrsche. Dementsprechend hoch seien im Moment auch die im Raum stehenden Preisprämien.

Was die Nachfrage anbelange, habe Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) zuletzt seine Prognosen für das diesbezügliche Wachstum veröffentlicht. Der US-Konzern rechne mit einer Steigerung der globalen Nachfrage für 2013 in Höhe von 7%, wobei China eine tragende Rolle spielen werde. Trotz der hohen Produktionsraten sollten durch die sich erholende Konjunktur und die schon oben erwähnte physische Knappheit im angelaufenen Jahr höhere Aluminiumpreise möglich sein.

Das makroökonomische Umfeld habe sich für Zink zuletzt aufgehellt: In China gebe die Konjunktur deutliche Lebenszeichen von sich (der HSBC-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe sei zuletzt auf 51,9 Zähler gestiegen) und in den USA habe das Risiko einer Rezession per Jahresbeginn im letzten Moment abgewendet werden können. Allerdings sei der Budgetstreit in den USA noch nicht endgültig geklärt (v. a. in Bezug auf die Anhebung der Verschuldungsobergrenze der öffentlichen Hand), das Risiko einer US-Nachfrageabschwächung also noch nicht völlig gebannt.

Zudem berge die Rückführung der geldpolitischen Stimulusmaßnahmen durch die US-FED erhebliche Risiken für den Rohstoffsektor, Spekulationen über den genauen Zeitpunkt würden im Jahresverlauf für Preisschwankungen sorgen. Von fundamentaler Seite erwarte man 2013 weiterhin einen deutlichen Angebotsüberschuss. Dafür würden einerseits die hohen Lagerbestände sprechen (zuletzt bei rekordhohen 1.218 Mio. metrischen Tonnen), andererseits würden weiterhin neue Minenprojekte in Angriff genommen. Der von der ILZSG prognostizierte Angebotsüberschuss von 300.000 Tonnen erscheine daher weiterhin realistisch, der Zinkpreis dürfte sich in naher Zukunft seitwärts bewegen. (09.01.2013/ac/a/m)




 
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