AmaTech zeichnen
02.06.00 00:00
AC Research
Die Analysten von AC Research empfehlen die AmaTech-Aktie (WKN 519280) zur Zeichnung.
Mit der AmaTech AG betrete eines der weltweit führenden Unternehmen im Markt der RFID- oder Transpondertechnologie das Börsenparkett.
Dieser Markt werde lt. Experten in den nächsten enorm wachsen. So solle bsp. der Absatz von Transpondern bis 2003 um jährlich 71 % und das Marktvolumen um 46 % p.a. zulegen. Dabei werde der Anteil von Hochfrequenz-Transpondern von 24 % (1999) bis 2003 auf über 80 % ansteigen.
Grund für das starke Wachstum der RFID-Technologie sei die technologische Überlegenheit unter den elektronischen Identifikationsverfahren, bei denen man folgende Verfahren unterscheide:
- BARCODE-SYSTEME,
ein Binärcode, der aus einem Feld von parallel angeordneten Strichen und Trennlücken bestehe und dem numerische oder alphanumerische Zeichen zugewiesen seien. Die Ablesung erfolge mit Hilfe einer optischen Laserabtastung. Barcodesysteme haben mit Abstand die größte Verbreitung unter den Identifikationsverfahren.
- KLARSCHRIFTLESER,
die mit bestimmten Schrifttypen arbeiten. Einsatzgebiet sei vor allem die Scheckregistrierung, Nachteile seien der hohe Preis und die Komplexität der Lesegeräte.
- BIOMETRISCHE VERFAHREN
Hierzu zählten Systeme zur Sprachidentifizierung, Fingerabdruckverfahren oder Augen-Netzhautidentifizierung.
- MAGNETSTREIFENKARTEN
Haupteinsatzgebiete seien Zahlungstransaktionen oder Zugangskontrollen. Vorteile seien die kostengünstige Herstellung sowie die vergleichsweise einfachen Lesegeräte. Nachteilig seien die eingeschränkte Zuverlässigkeit, der sehr eingeschränkte Speicher sowie begrenzte Sicherheit
- CHIPKARTEN,
seien eine Weiterentwicklung der Magnetstreifenkarte. Hier unterscheide man zwischen reinen Speicherkarten (Telefonkarten) und Mikroprozessorkarten (z.B. für den Mobilfunk).
- RFID-SYSTEME
Diese Systeme seien den Chipkarten sehr ähnlich, allerdings erfolge die Energieversorgung des Datenträgers sowie der Datenaustausch zwischen Datenträger und Lesegerät mittels elektromagnetischer Felder. Man spreche deshalb auch von kontaktlosen Chipkarten.
Größte Vorteile gegenüber herkömmlichen Systemen seien:
- sehr hohe Datendichte
- hoher Schutz vor Einflüssen wie Schmutz, Nässe, optischer Abdeckung etc.
- sehr hohe Lesegeschwindigkeit
- Abstand zwischen Datenträger und Lesegerät kann bis zu 5 m betragen
Die Einsatzmöglichkeiten für diese RFID-Systeme seien dabei enorm, von der Behälteridentifikation (bsp. für die genaue Inhaltsbestimmung im Containerverkehr) über die Werkzeugidentifikation, elektronische Wegfahrsperre, Tieridentifikation, Health Care Sensorik, Markenschutz, Zutrittsberechtigung und Zeiterfassung, Zahlungssysteme, Telekommunikation, öffentlicher Personennahverkehr, Ticketing bis hin zur Fertigungssteuerung seien viele Anwendungen denkbar, so AC Research.
Die in Pfronten ansässige AmaTech AG gelte in diesem Markt als eines der führenden Unternehmen. Die Kernkompetenz der Gesellschaft liege dabei in der Entwicklung, Produktion und Distribution von Systemkomponenten, Software sowie Consulting. Tendenziell entwickle sich das Unternehmen zu einem Anbieter kompletter Systemlösungen im Bereich der RFID-Hochfrequenztechnologie.
Insgesamt würden bis zu 3 Mio. Aktien an der Börse platziert. Hiervon stammten 2,23 Mio. aus einer Kapitalerhöhung. Aus der Besitz der Altaktionäre würden 480.000 Aktien platziert, der Rest stamme aus einer weiteren Kapitalerhöhung, welche in Form des Greenshoe platziert werde.
Nach dem Börsengang werde die Aktionärsstruktur wie folgt aussehen:
David Finn 33,3 %
Familie Stiller 12,3 %
weitere Altaktionäre und Führungskräfte 25,9 %
Streubesitz 28,5 %
Beim Ergebnis je Aktie werde folgende Entwicklung erwartet:
2000: 0,04
2001: 0,37
2002: 1,19
Angesichts einer erwarteten Bookbuildingspanne von 20-24 Euro könne dem Anleger eine Zeichnung uneingeschränkt empfohlen werden, so AC Research.
Mit der AmaTech AG betrete eines der weltweit führenden Unternehmen im Markt der RFID- oder Transpondertechnologie das Börsenparkett.
Dieser Markt werde lt. Experten in den nächsten enorm wachsen. So solle bsp. der Absatz von Transpondern bis 2003 um jährlich 71 % und das Marktvolumen um 46 % p.a. zulegen. Dabei werde der Anteil von Hochfrequenz-Transpondern von 24 % (1999) bis 2003 auf über 80 % ansteigen.
Grund für das starke Wachstum der RFID-Technologie sei die technologische Überlegenheit unter den elektronischen Identifikationsverfahren, bei denen man folgende Verfahren unterscheide:
- BARCODE-SYSTEME,
ein Binärcode, der aus einem Feld von parallel angeordneten Strichen und Trennlücken bestehe und dem numerische oder alphanumerische Zeichen zugewiesen seien. Die Ablesung erfolge mit Hilfe einer optischen Laserabtastung. Barcodesysteme haben mit Abstand die größte Verbreitung unter den Identifikationsverfahren.
- KLARSCHRIFTLESER,
die mit bestimmten Schrifttypen arbeiten. Einsatzgebiet sei vor allem die Scheckregistrierung, Nachteile seien der hohe Preis und die Komplexität der Lesegeräte.
- BIOMETRISCHE VERFAHREN
Hierzu zählten Systeme zur Sprachidentifizierung, Fingerabdruckverfahren oder Augen-Netzhautidentifizierung.
- MAGNETSTREIFENKARTEN
Haupteinsatzgebiete seien Zahlungstransaktionen oder Zugangskontrollen. Vorteile seien die kostengünstige Herstellung sowie die vergleichsweise einfachen Lesegeräte. Nachteilig seien die eingeschränkte Zuverlässigkeit, der sehr eingeschränkte Speicher sowie begrenzte Sicherheit
seien eine Weiterentwicklung der Magnetstreifenkarte. Hier unterscheide man zwischen reinen Speicherkarten (Telefonkarten) und Mikroprozessorkarten (z.B. für den Mobilfunk).
- RFID-SYSTEME
Diese Systeme seien den Chipkarten sehr ähnlich, allerdings erfolge die Energieversorgung des Datenträgers sowie der Datenaustausch zwischen Datenträger und Lesegerät mittels elektromagnetischer Felder. Man spreche deshalb auch von kontaktlosen Chipkarten.
Größte Vorteile gegenüber herkömmlichen Systemen seien:
- sehr hohe Datendichte
- hoher Schutz vor Einflüssen wie Schmutz, Nässe, optischer Abdeckung etc.
- sehr hohe Lesegeschwindigkeit
- Abstand zwischen Datenträger und Lesegerät kann bis zu 5 m betragen
Die Einsatzmöglichkeiten für diese RFID-Systeme seien dabei enorm, von der Behälteridentifikation (bsp. für die genaue Inhaltsbestimmung im Containerverkehr) über die Werkzeugidentifikation, elektronische Wegfahrsperre, Tieridentifikation, Health Care Sensorik, Markenschutz, Zutrittsberechtigung und Zeiterfassung, Zahlungssysteme, Telekommunikation, öffentlicher Personennahverkehr, Ticketing bis hin zur Fertigungssteuerung seien viele Anwendungen denkbar, so AC Research.
Die in Pfronten ansässige AmaTech AG gelte in diesem Markt als eines der führenden Unternehmen. Die Kernkompetenz der Gesellschaft liege dabei in der Entwicklung, Produktion und Distribution von Systemkomponenten, Software sowie Consulting. Tendenziell entwickle sich das Unternehmen zu einem Anbieter kompletter Systemlösungen im Bereich der RFID-Hochfrequenztechnologie.
Insgesamt würden bis zu 3 Mio. Aktien an der Börse platziert. Hiervon stammten 2,23 Mio. aus einer Kapitalerhöhung. Aus der Besitz der Altaktionäre würden 480.000 Aktien platziert, der Rest stamme aus einer weiteren Kapitalerhöhung, welche in Form des Greenshoe platziert werde.
Nach dem Börsengang werde die Aktionärsstruktur wie folgt aussehen:
David Finn 33,3 %
Familie Stiller 12,3 %
weitere Altaktionäre und Führungskräfte 25,9 %
Streubesitz 28,5 %
Beim Ergebnis je Aktie werde folgende Entwicklung erwartet:
2000: 0,04
2001: 0,37
2002: 1,19
Angesichts einer erwarteten Bookbuildingspanne von 20-24 Euro könne dem Anleger eine Zeichnung uneingeschränkt empfohlen werden, so AC Research.
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