Amazon halten
04.07.00 00:00
juchu.de
Die Analysten von juchu.de raten dem Anleger, die Aktie von amazon (WKN 906866) zu halten.
Auslöser für den sell-off der letzten Wochen seien Kommentare der angesehenen Internetanalysten Mary Meeker von Morgan Stanley Dean Witter und Henry Blodget von Merrill Lynch gewesen. Beide hätten die Befürchtung geäußert, amazon könne die erwarteten Umsatzerwartungen nicht erfüllen. Meeker erwarte $600 Millionen für das zweite und $650 für das dritte Quartal und liege damit am oberen Ende der Erwartungen. Lehman Brothers habe Öl ins Feuer gegossen mit der Bemerkung, dem Unternehmen könnten Mitte 2001 die Barreserven ausgehen.
Bill Curry, ein Sprecher der in Seattle ansässigen Firma habe sofort dementiert: Man habe Barreserven von einer Milliarde $. Die U.S. Buch sowie die Musik und Video Sparte würden gegen Ende des Jahres profitabel sein. Diese Beteuerung nutze aber wenig.
Amazon sei der neueste Teil einer geplatzten e-commerce-Blase. Der Bloomberg Internet e-commerce Index bringe es gerade noch auf 57 Punkte, weit entfernt vom 157 Punkte Hoch im Dezember. Dabei seien einige kleiner e-commerce Unternehmen noch weit stärker unter Druck gekommen.
Möglicherweise benötigtes frisches Kapital sei für diese Unternehmen über die Börse fast unmöglich zu bekommen. Der weitere Kursverlauf von Amazon hänge im wesentlichen von drei Faktoren ab: 1) Produktausbau: Inwiefern werde es amazon gelingen das erfolgreiche Buch und CD Geschäft auf weitere Bereiche auszudehnen? 2) Internationalisierung: Wie erfolgreich werde amazon in der Erschließung neuer Abseitsmärkte sein? 3) Kostenkontrolle: Wann werde amazon den break even erreichen?
Bereits jetzt spreche für den Wert, daß amazon eines der bekanntesten brands im Internet sei. Immerhin 20 Millionen Kunden seien registriert. Allerdings sei das keine 11 Milliarden $ wert. Die Anleger seien zurecht nicht mehr bereit, für Klickzahlen und Umsatz um jeden Preis horrende Marktkapitalisierungen in Kauf zunehmen. Daher werde die Aktie erst, wenn das Unternehmen eine glaubhafte Gewinndynamik dem Markt präsentiere, wieder interessant. Denn das e-commerce-Zeitalter beginne erst, an der Börse allerdings sei endlich wieder Realismus-Zeitalter angebrochen.
Auslöser für den sell-off der letzten Wochen seien Kommentare der angesehenen Internetanalysten Mary Meeker von Morgan Stanley Dean Witter und Henry Blodget von Merrill Lynch gewesen. Beide hätten die Befürchtung geäußert, amazon könne die erwarteten Umsatzerwartungen nicht erfüllen. Meeker erwarte $600 Millionen für das zweite und $650 für das dritte Quartal und liege damit am oberen Ende der Erwartungen. Lehman Brothers habe Öl ins Feuer gegossen mit der Bemerkung, dem Unternehmen könnten Mitte 2001 die Barreserven ausgehen.
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