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So, 26. April 2026, 6:11 Uhr

Ambev SA ADR

WKN: A1W749 / ISIN: US02319V1035

Ambev kaufen


05.08.03 08:59
ExtraChancen

Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie von Ambev zu kaufen.

Seit Oktober 2002 habe sich der Markt unter dem Zuckerhut in sehr guter Form präsentiert. Der BOVESPA-Index sei zwischenzeitlich von 8.000 auf über 13.000 Punkte gestiegen. Seit einigen Wochen tendiere das Börsenbarometer in einer vergleichsweise engen Kursrange. Der Kursrücksetzer am Ende der vergangenen Woche könnte die Basis für günstige Eindeckungen an der Börse in Sao Paulo liefern.

Die Bewertungen der brasilianischen Dividendentitel könnten sich weiter sehen lassen. Obwohl der breite Markt um fast 60% zugelegt habe, sei das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis der brasilianischen Aktien sogar gefallen. Grund: Die Gewinnprognosen vieler Unternehmen seien stärker gestiegen, als es in den anziehenden Notierungen bislang enthalten sei.

Bereits im Mai hätten die Experten die Aktien des größten Bierbrauers Brasiliens Ambev (WKN 578492) als attraktive Depotergänzung vorgestellt. Nun biete sich eine neuerliche Einstiegschance bei dem Getränkeproduzenten, der sich neben Coca-Cola und Anhäuser Busch als drittgrößter Hersteller von Bier und Softdrinks positioniert habe. Ambev habe sich in Brasilien einen überragenden Marktanteil von 70% erobert. Der "Zuckerhut" sei hinter den USA, China und Deutschland der viertgrößte Biermarkt der Welt. Die bekanntesten Marken des Unternehmens seien Bohemia, Skol, Antarctica sowie Brahma in Argentinien. Auch der Alleinvertrieb von Pepsi-Produkten in Brasilien sorge für eine nachhaltige Geschäftsbasis.

Ambev sei aus einem Zusammenschluss der zwei Brauereien Brahma und Antartica entstanden, die zur American Beverages (Ambev) fusioniert seien. Damit wollten sich die Unternehmen gegen eine feindliche Übernahme wappnen. Als positiver "Nebeneffekt" sei es aber auch noch gelungen Synergien im Konzern zu heben. Dies mache sich besonders stark in den Produktivitätszahlen bemerkbar. Die Brasilianer könnten weltweit am günstigsten Bier produzieren. Da überrasche auch eine Gewinnquote vor Steuern und Abschreibungen von 34% im ersten Quartal nicht. Ein Wert, der in Brasilien nur von einigen Banken übertroffen werde.

Zwar drohe im Binnenland wachsende Konkurrenz, aber die Expansionsstrategie von Ambev solle mögliche Einbußen auffangen. So sei im vergangenen Jahr ein Anteil von 36% an der argentinischen Brauerei Quinsa erworben worden. Im Falle einer Fusion würden sich für Ambev alle wichtigen Biermärkte Südamerikas erschließen. Die enge Zusammenarbeit mit Pepsico münde nun auch in einer weiteren Bierfabrik, die von Guatemala aus die Region Zentralamerika und die Karibik erobern möchte. Vor diesem Hintergrund würden sich kursgünstige Eindeckungen in diesem Wert als attraktive Depotergänzung anbieten.

Die Ambev-Aktie wird von den Experten von "ExtraChancen" zum Kauf empfohlen.





 
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