Arndt auf neuem Kurs
26.10.01 14:52
boersenmagazin.de
Nach Meinung der Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" könnte die Aktie der Arndt AG (WKN 526910) bald wieder in Schwung kommen.
Nach der Übernahme der Mainzer Carmax-Autovermietung erwarte Arndt für dieses Jahr einen Umsatzanstieg von 60 Prozent auf rund 170 Millionen Mark. Allerdings habe das Unternehmen Ende August angekündigt, dass die angestrebte Ergebnisbesserung auf rund fünf Millionen Mark im Gesamtjahr 2001 nicht erreichbar sein werde. Grund: Dazu sei eine grundlegende Anpassung der Unternehmensstrukturen erforderlich. So müssten kurzfristig Fahrzeugbestände abgebaut und die Vertriebsaktivitäten - vor allem im Mobilitätsgeschäft - verstärkt werden.
Der Mobilitätsanbieter für Autohandel und Mittelstandsfirmen erwarte allerdings, mit diesen Maßnahmen ganzjährig ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen zu können. Parallel dazu hätten die Rheinländer zum 1. August Vertriebs-, Abwicklungs- und Controlling-Aufgaben neu geordnet, um künftig das Wachstum besser steuern zu können. Auf dieser Basis plane Arndt 2002 eine Volumensteigerung von rund 20 Prozent. Der Autovermieter gehe davon aus, dass die bereits 2001 angestrebte, deutliche Ergebnisverbesserung zeitverschoben realisiert werde.
Arndt habe die Gesamtleistung per 30. Juni 2001 um 68 Prozent auf 75,1 Millionen Mark erhöht. Der operative Verlust habe sich vom ersten auf das zweite Quartal deutlich verringert. Insgesamt habe der Fehlbetrag bei 3,2 Millionen Mark gelegen. Das Konzern-EBIT sei auf -0,9 (Vorjahr AG: 2,2) Millionen Mark zurückgegangen. Das EBITDA habe dagegen auf 10,4 (Vorjahr AG: 7,7) Millionen Mark zugenommen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe einen Verlust von 3,2 (Vorjahr AG: 1,3) Millionen Mark gezeigt.
Die Börse habe auf die massiv nach unten revidierte Ergebnisprognosen, die enttäuschenden Zahlen für das erste Halbjahr und den ernüchternden Ausblick auf das Gesamtjahr verschnupft reagiert. Die Aktie sei angesichts der hausgemachten Probleme innerhalb von zwei Monaten um rund 27 Prozent auf zuletzt 2,62 Euro abgeschmiert. Zur Erinnerung: Der Emissionskurs habe bei neun Euro gelegen.
Mit Hilfe der angekündigten Umstrukturierungsmaßnahmen könnte sich daher bereits im kommenden Jahr der ursprüngliche Erfolg wieder einstellen. Arndt (Börsenwert: 6,33 Millionen Euro, 45 Prozent Streubesitz) könnte dann wieder schwarze Zahlen schreiben. Denn durch eine vollständige Entflechtung der Vertriebs- von den Abwicklungsaktivitäten werde der Neusser Autovermieter dann Geschäftsvorgänge effizienter gestalten und infolgedessen Kostensenkungspotenziale optimal ausschöpfen können.
So sehe die Planung für 2002 denn auch vor, bei langsamerem Umsatzwachstum ein deutliches Ertragsplus zu erzielen. Gelinge der Kraftakt, dann dürfte auch der SMAX-Titel wieder Schub bekommen. Die Landesbank Rheinland-Pfalz veranschlage jedenfalls den Fair Value dank der niedrigen Kapitalkosten auf rund sieben Euro. Doch Vorsicht: Die Börsenumsätze seien häufig sehr gering. Bereits kleine Aufträge könnten zu erheblichen Kursausschlägen führen.
Nach Ansicht der Aktienexperten von "boersenmagazin.de" ist die Arnt-Aktie wieder auf neuem Kurs.
Nach der Übernahme der Mainzer Carmax-Autovermietung erwarte Arndt für dieses Jahr einen Umsatzanstieg von 60 Prozent auf rund 170 Millionen Mark. Allerdings habe das Unternehmen Ende August angekündigt, dass die angestrebte Ergebnisbesserung auf rund fünf Millionen Mark im Gesamtjahr 2001 nicht erreichbar sein werde. Grund: Dazu sei eine grundlegende Anpassung der Unternehmensstrukturen erforderlich. So müssten kurzfristig Fahrzeugbestände abgebaut und die Vertriebsaktivitäten - vor allem im Mobilitätsgeschäft - verstärkt werden.
Der Mobilitätsanbieter für Autohandel und Mittelstandsfirmen erwarte allerdings, mit diesen Maßnahmen ganzjährig ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen zu können. Parallel dazu hätten die Rheinländer zum 1. August Vertriebs-, Abwicklungs- und Controlling-Aufgaben neu geordnet, um künftig das Wachstum besser steuern zu können. Auf dieser Basis plane Arndt 2002 eine Volumensteigerung von rund 20 Prozent. Der Autovermieter gehe davon aus, dass die bereits 2001 angestrebte, deutliche Ergebnisverbesserung zeitverschoben realisiert werde.
Die Börse habe auf die massiv nach unten revidierte Ergebnisprognosen, die enttäuschenden Zahlen für das erste Halbjahr und den ernüchternden Ausblick auf das Gesamtjahr verschnupft reagiert. Die Aktie sei angesichts der hausgemachten Probleme innerhalb von zwei Monaten um rund 27 Prozent auf zuletzt 2,62 Euro abgeschmiert. Zur Erinnerung: Der Emissionskurs habe bei neun Euro gelegen.
Mit Hilfe der angekündigten Umstrukturierungsmaßnahmen könnte sich daher bereits im kommenden Jahr der ursprüngliche Erfolg wieder einstellen. Arndt (Börsenwert: 6,33 Millionen Euro, 45 Prozent Streubesitz) könnte dann wieder schwarze Zahlen schreiben. Denn durch eine vollständige Entflechtung der Vertriebs- von den Abwicklungsaktivitäten werde der Neusser Autovermieter dann Geschäftsvorgänge effizienter gestalten und infolgedessen Kostensenkungspotenziale optimal ausschöpfen können.
So sehe die Planung für 2002 denn auch vor, bei langsamerem Umsatzwachstum ein deutliches Ertragsplus zu erzielen. Gelinge der Kraftakt, dann dürfte auch der SMAX-Titel wieder Schub bekommen. Die Landesbank Rheinland-Pfalz veranschlage jedenfalls den Fair Value dank der niedrigen Kapitalkosten auf rund sieben Euro. Doch Vorsicht: Die Börsenumsätze seien häufig sehr gering. Bereits kleine Aufträge könnten zu erheblichen Kursausschlägen führen.
Nach Ansicht der Aktienexperten von "boersenmagazin.de" ist die Arnt-Aktie wieder auf neuem Kurs.
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