ArtStor halten
23.10.00 00:00
Nord LB
Nach einem Gespräch mit den amtierenden Vorstandmitgliedern Britt Wiedenhöft (Vorsitzende des Vorstands), Erik Reiner ( Marketing und Vertrieb) und Teja Prelle ( Forschung und Entwicklung) berichten die Analysten der Nord LB, die bisher enttäuschende Umsatzentwicklung bei ArtStor (WKN 549286) im 2. Quartal 2000 sei in erster Linie auf den schwächeren Absatz im Bereich Netzwerkclients zurückzuführen.
Insbesondere vor dem Hintergrund der neuesten Umsatzwarnungen der amerikanischen Computerhersteller Dell und Apple sei davon auszugehen, dass die von ArtStor geplanten Umsatzziele für das Jahr 2000 nicht erreicht werden können, so die Analysten weiter. Der Umsatz im Bereich Storage werde jedoch im Plan liegen, so dass zum Jahresende die geplante Verschiebung der Segmente zugunsten der margenstärkeren Storage Produkte erreicht werden könne. Die Auswirkungen auf den Gewinn seinen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur schwer zu prognostizieren. Dazu müssten die Zahlen für das 3. Quartal abgewartet werden, die am 15. November veröffentlicht würden.
Nach den bekannten Veränderungen auf der Vorstandsebene habe es auch auf der Managementebene einige Veränderungen gegeben, heißt es von Seiten der Analysten weiter. Ab dem ersten Oktober starte der vom Wettbewerber EMC kommende Dr. Bernd Einfeldt mit der Leitung des Bereichs Consulting. Den Bereich Finanz- und Rechnungswesen habe zum ersten Oktober Steffen Kutza übernommen. Steffen Kutza sei zuvor im Bereich Rechnungswesen und Controlling des Jahreszeiten Verlags tätig. Ebenfalls zum ersten Oktober habe der von Xerox kommende Thorsten Augustin die Leitung des Vertriebsbereichs angetreten. Die personelle Umstrukturierung in der Führungs- und Managementebene sei damit abgeschlossen.
Die Markteinführung der NAS-Produkte sei seit Anfang September mit leichter Verzögerung angelaufen, heißt es weiter. Dafür sei eine umfangreiche Kommunikations Kampagne gestartet worden, die in den ersten zwei Monaten Investitionen von mehr als einer halben Million DM umfasse. Neben Anzeigen in Fachzeitschriften und Wirtschaftsmedien seien Direct Mails, Messeauftritte und Roadshows als unterstützende Maßnahmen geplant. In den letzten Wochen seien mehrere SAN-Projekte zum Abschluss gebracht worden.
Der Aufbau neuer Vertriebsstandorte gehe wie geplant voran, berichten die Analysten weiter. Bis zum Jahresende sollen Home Offices in München, Frankfurt und Köln eröffnet werden. Dort solle zunächst das Marktpotential durch einen Vertriebsmitarbeiter sondiert werden, um dann weitere Mitarbeiter hinzuzuziehen. Die Standorte sollen auf maximal 6-8 Mitarbeiter aufgebaut werden. Der Abschluss dieses Aufbaus sei bis Mitte 2001 geplant und werde dann die ersten Umsätze generieren. Danach erfolge wie geplant der Aufbau internationaler Standorte zunächst in England und die Ausweitung der Kerngeschäftsfelder in Europa, z.B. Schweiz, Österreich und Benelux.
Nach Meinung der Analysten sei festzustellen, dass das zum Börsengang prognostizierte Umsatzziel für das Jahr 2000 aufgrund des allgemein schwachen Netzwerkclient/PC-Marktes nicht erreicht werden könne. Näheren Aufschluss könne man von den Q 3 Zahlen erwarten. Kurzfristig orientierte Anleger sollten auf eine kurzfristige Schwächephase der Aktie vorbereitet sein. Die Analysten seien jedoch vom Geschäftskonzept und der Marktpositionierung überzeugt. Es sei daher mit einem Erreichen der Planzahlen für das kommende Jahr zu rechnen. Deshalb sei die Aktie für mittel- bis langfristig orientierte Anleger haltenswert.
Insbesondere vor dem Hintergrund der neuesten Umsatzwarnungen der amerikanischen Computerhersteller Dell und Apple sei davon auszugehen, dass die von ArtStor geplanten Umsatzziele für das Jahr 2000 nicht erreicht werden können, so die Analysten weiter. Der Umsatz im Bereich Storage werde jedoch im Plan liegen, so dass zum Jahresende die geplante Verschiebung der Segmente zugunsten der margenstärkeren Storage Produkte erreicht werden könne. Die Auswirkungen auf den Gewinn seinen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur schwer zu prognostizieren. Dazu müssten die Zahlen für das 3. Quartal abgewartet werden, die am 15. November veröffentlicht würden.
Die Markteinführung der NAS-Produkte sei seit Anfang September mit leichter Verzögerung angelaufen, heißt es weiter. Dafür sei eine umfangreiche Kommunikations Kampagne gestartet worden, die in den ersten zwei Monaten Investitionen von mehr als einer halben Million DM umfasse. Neben Anzeigen in Fachzeitschriften und Wirtschaftsmedien seien Direct Mails, Messeauftritte und Roadshows als unterstützende Maßnahmen geplant. In den letzten Wochen seien mehrere SAN-Projekte zum Abschluss gebracht worden.
Der Aufbau neuer Vertriebsstandorte gehe wie geplant voran, berichten die Analysten weiter. Bis zum Jahresende sollen Home Offices in München, Frankfurt und Köln eröffnet werden. Dort solle zunächst das Marktpotential durch einen Vertriebsmitarbeiter sondiert werden, um dann weitere Mitarbeiter hinzuzuziehen. Die Standorte sollen auf maximal 6-8 Mitarbeiter aufgebaut werden. Der Abschluss dieses Aufbaus sei bis Mitte 2001 geplant und werde dann die ersten Umsätze generieren. Danach erfolge wie geplant der Aufbau internationaler Standorte zunächst in England und die Ausweitung der Kerngeschäftsfelder in Europa, z.B. Schweiz, Österreich und Benelux.
Nach Meinung der Analysten sei festzustellen, dass das zum Börsengang prognostizierte Umsatzziel für das Jahr 2000 aufgrund des allgemein schwachen Netzwerkclient/PC-Marktes nicht erreicht werden könne. Näheren Aufschluss könne man von den Q 3 Zahlen erwarten. Kurzfristig orientierte Anleger sollten auf eine kurzfristige Schwächephase der Aktie vorbereitet sein. Die Analysten seien jedoch vom Geschäftskonzept und der Marktpositionierung überzeugt. Es sei daher mit einem Erreichen der Planzahlen für das kommende Jahr zu rechnen. Deshalb sei die Aktie für mittel- bis langfristig orientierte Anleger haltenswert.
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