ArtStor verkaufen
22.12.00 00:00
Nice*Letter
Nach Aussage der Analysten von Nice*Letter hat sich die ArtStor AG (WKN 549286) einem absoluten Boommarkt verschrieben: Speicherlösungen basierend auf NAS- (Network attached Storage) und SAN-Technologie (Storage Area Networks).
Auf diesem Markt sei gutes Geld zu verdienen, dass würden EMC und Network Appliance verdeutlichen. Aber bei ArtStor sei dies nicht der Fall. In den ersten drei Quartalen habe der Konzern mit 18,7 Mio. DEM einen geringeren Umsatz ausgewiesen, als im Juli beim IPO geplant. An Stelle eines Gewinnes würden 0,195 Mio. DEM in roter Tinte in den Büchern stehen. Die Umsatzprognosen von 23,38 Mio. EUR zu erlösen, scheinen jetzt unerreichbar.
Das Unternehmen sei eigentlich nicht börsenreif gewesen, da man sich gerade in einer Umstrukturierung vom Systemhaus zum Anbieter von Datenspeicherlösungen befand. Nach der Emission zu 12,00 EUR sei die Notiz bis auf 38,70 EUR hoch geschossen, und habe dann kürzlich ein Jahrestief von 7,00 EUR markiert. In einem normalerweise boomenden Markt dürfte es mit einem klassischen Fehlstart nun wesentlich schwieriger werden, die 2001er Plandaten (41,9 Mio. EUR Umsatz und 0,12 EUR Gewinn je Aktie) zu erreichen.
Durch die Übernahmen Nware GmbH (51%) und Quinx GmbH (100%) habe sich das Unternehmen zwar verstärkt, jedoch gleichzeitig sei das eher margenschwächere Geschäft der Netzwerk-Clients (PCs und Notebooks) an Nware ausgelagert worden. Außerdem drücke der Aufbau von neuen Vertriebsstandorten auf die Margen. Daher dürfte aus heutiger Sicht der 2001er Gewinnplan eher unter- als überschritten werden. Selbst auf dem reduzierten Kursniveau ergebe dies ein zu hohes KGV von ca. 71.
Aufgrund des hohen Risiko Potentiales empfehlen die Analysten des Nice*Letter die Aktie der ArtStor zu verkaufen.
Auf diesem Markt sei gutes Geld zu verdienen, dass würden EMC und Network Appliance verdeutlichen. Aber bei ArtStor sei dies nicht der Fall. In den ersten drei Quartalen habe der Konzern mit 18,7 Mio. DEM einen geringeren Umsatz ausgewiesen, als im Juli beim IPO geplant. An Stelle eines Gewinnes würden 0,195 Mio. DEM in roter Tinte in den Büchern stehen. Die Umsatzprognosen von 23,38 Mio. EUR zu erlösen, scheinen jetzt unerreichbar.
Durch die Übernahmen Nware GmbH (51%) und Quinx GmbH (100%) habe sich das Unternehmen zwar verstärkt, jedoch gleichzeitig sei das eher margenschwächere Geschäft der Netzwerk-Clients (PCs und Notebooks) an Nware ausgelagert worden. Außerdem drücke der Aufbau von neuen Vertriebsstandorten auf die Margen. Daher dürfte aus heutiger Sicht der 2001er Gewinnplan eher unter- als überschritten werden. Selbst auf dem reduzierten Kursniveau ergebe dies ein zu hohes KGV von ca. 71.
Aufgrund des hohen Risiko Potentiales empfehlen die Analysten des Nice*Letter die Aktie der ArtStor zu verkaufen.
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