Articon halten
19.10.99 00:00
AC Research
Die Analysten von AC Research sehen in der Articon-Aktie (WKN 508770) gegenwärtig eine Halteposition.
Gute als auch schlechte Nachrichten habe das Münchner Unternehmen seinen Aktionären mitgeteilt. Positiv sei die gelungene Übernahme der Schweizer Tercom AG zu werten, so die Anlageexperten.
Im Geschäftsjahr 1998 habe Tercom einen Umsatz von 10 Millionen Mark erzielt, die Vorsteuerrendite betrage gute 10 Prozent. Dabei habe Articon ein regelrechtes Schnäppchen gemacht, der zu bezahlende Kaufpreis habe sogar unter dem einfachen Umsatz von Tercom gelegen. Auch die Synergiepotenziale seien nicht zu unterschätzen. So verfüge Tercom über Schlüsselkunden wie Credit Suisse, UBS und Swiss Com, denen nun auch die von Articon entwickelten Lösungen zum Kauf angeboten werden könnten.
Durch die erste Akquisition im Ausland habe Articon sofort eine führende Position im Schweizer Security-Markt erlangt. Weniger gut sehe es dagegen beim Gewinn der Ismaninger aus.
Für das Geschäftsjahr 1999 rechne man nun mit höheren Verlusten als ursprünglich geplant. Die Ursache hierfür sehe Articon bei Anlaufkosten für die Regionalisierung, insbesondere des hohen Personalaufbaus, höheren Einführungskosten eines neuen Warenwirtschafts-Systems sowie nicht aktivierbaren Kosten für den Aufbau der Alarmzentrale.
Nach Ansicht von AC Research sei dies im aktuellen Kursniveau aber eingepreist. Neuengagements drängten sich zwar aufgrund der momentanen Enttäuschung des Marktes nicht auf, bereits investierte Anleger sollten ihre Aktien aber halten.
Gute als auch schlechte Nachrichten habe das Münchner Unternehmen seinen Aktionären mitgeteilt. Positiv sei die gelungene Übernahme der Schweizer Tercom AG zu werten, so die Anlageexperten.
Durch die erste Akquisition im Ausland habe Articon sofort eine führende Position im Schweizer Security-Markt erlangt. Weniger gut sehe es dagegen beim Gewinn der Ismaninger aus.
Für das Geschäftsjahr 1999 rechne man nun mit höheren Verlusten als ursprünglich geplant. Die Ursache hierfür sehe Articon bei Anlaufkosten für die Regionalisierung, insbesondere des hohen Personalaufbaus, höheren Einführungskosten eines neuen Warenwirtschafts-Systems sowie nicht aktivierbaren Kosten für den Aufbau der Alarmzentrale.
Nach Ansicht von AC Research sei dies im aktuellen Kursniveau aber eingepreist. Neuengagements drängten sich zwar aufgrund der momentanen Enttäuschung des Marktes nicht auf, bereits investierte Anleger sollten ihre Aktien aber halten.
