Articon ist ein Kauf
24.02.00 00:00
Der Aktionär
„Der Aktionär“ empfiehlt die Aktien der Articon (WKN 508770) zu kaufen.
Nach dem Zusammenschluß mit der Integralis komme die neue Articon Integralis im Geschäftsjahr 1999 auf einen Umsatz von 67 Millionen Euro, der bis zum Jahr 2002 auf 290 Millionen Euro ausgebaut werden solle. Ziel von Vorstandschef Bauer sei nach wie vor die europäische Marktführerschaft im Bereich IT-Sicherheitslösungen. Gegenüber der Konkurrenz verfüge Articon über einige handfeste Vorteile.
In Europa mache der Verkauf von Sicherheitsprodukten nur etwa ein Drittel des gesamten Sicherheitsmarktes aus – der große Rest entfalle auf Wartung, Schulung und Service. Articon gehöre zu den ersten Firmen, die sich dieses Marktsegment erschlossen hätten, und könne so einen erheblichen Wettbewerbsvorsprung ausbauen.
Um den Kunden immer technologisch führende Sicherheitskonzepte bieten zu können, sei Articon strategische Allianzen mit führenden Herstellern eingegangen – Cisco und Sun Microsystems verkauften ihre Router und Internet-Server mit der Sicherheit von Articon.
Articon profitiere zweifellos davon, dass der europäische IT-Sicherheitsmarkt noch erheblich stärker als der US-Markt wachse. So komme der Sektor PKI-Systeme auf eine jährliche Wachstumsrate von 184 Prozent, während es Firewalls immerhin noch auf 63 Prozent bringen würden.
Die US-Beratungsfirma Gartner Group schätze, dass im kommenden Jahr mehr als 70 Prozent der Unternehmens-Websites zum Ziel von Hackerangriffen werden könnten. Der Markt für Internet-Sicherheitslösungen gehöre zu den am stärksten wachsenden Segmenten der Informationstechnologie. So solle das Marktvolumen von 3,1 Mrd. USD im Jahr 1999 auf 9,8 Mrd. USD im Jahr 2003 steigen. Zusammen mit den Dienstleistungen im Bereich Sicherheitslösungen dürfte das Volumen noch um mehr als das Doppelte höher liegen, so „Der Aktionär“.
Die größten Zuwachsraten – jährlich über 50 Prozent – erzielten die Bereiche Public Key Infrastruktur (PKI), Virtual Private Network (VPN) und Sicherheits-Management. Mit Hilfe von PKI werde sowohl die Vertraulichkeit als auch die Authentizität von Internet-Nutzern gewährleistet.
Es zeichne sich auch immer mehr ein Bedarf an gesamtheitlichen Lösungen ab; hier verfüge Articon über eine starke Position. Firewalls stellten eine Sicherheitslösung dar, die unerwünschte Zugriffe sowohl von Fremden auf das eigene Netzwerk als auch von Mitarbeitern nach außen verwehre.
Die Kombination der Entwicklungen im IT-Sicherheitssektor führe deshalb zwangsläufig zu einem außergewöhnlichen explosiven Potenzial.
Zusammenfassend sei zu sagen, dass das Unternehmen mit jährlich über 100 Prozent doppelt so schnell wie der Gesamtmarkt wachse. Mit seiner Stellung als europäischer Marktführer sowie der im Vergleich niedrigen Kurs/Umsatzbewertung auf 2001-er Basis von 4,1 im Vergleich zu am Neuen Markt notierten IT-Security-Aktien, wie Utimaco (5,1), Secunet (26,4), Biodata (53,4), Norcom (18,2) und einem KGV von 95,1 gegenüber einem KGV bezogen auf die 2001-er Gewinnschätzung von 15,5 für Utimaco, 570 für Secunet, 2093 für Biodata und 66,4 für Norcom, verfüge der Titel Articon über Pluspunkte, die von den Konkurrenten kaum zu schlagen seien.
Für die Wertpapierexperten sei der Wert jedenfalls ein klarer Kauf.
Nach dem Zusammenschluß mit der Integralis komme die neue Articon Integralis im Geschäftsjahr 1999 auf einen Umsatz von 67 Millionen Euro, der bis zum Jahr 2002 auf 290 Millionen Euro ausgebaut werden solle. Ziel von Vorstandschef Bauer sei nach wie vor die europäische Marktführerschaft im Bereich IT-Sicherheitslösungen. Gegenüber der Konkurrenz verfüge Articon über einige handfeste Vorteile.
In Europa mache der Verkauf von Sicherheitsprodukten nur etwa ein Drittel des gesamten Sicherheitsmarktes aus – der große Rest entfalle auf Wartung, Schulung und Service. Articon gehöre zu den ersten Firmen, die sich dieses Marktsegment erschlossen hätten, und könne so einen erheblichen Wettbewerbsvorsprung ausbauen.
Um den Kunden immer technologisch führende Sicherheitskonzepte bieten zu können, sei Articon strategische Allianzen mit führenden Herstellern eingegangen – Cisco und Sun Microsystems verkauften ihre Router und Internet-Server mit der Sicherheit von Articon.
Die US-Beratungsfirma Gartner Group schätze, dass im kommenden Jahr mehr als 70 Prozent der Unternehmens-Websites zum Ziel von Hackerangriffen werden könnten. Der Markt für Internet-Sicherheitslösungen gehöre zu den am stärksten wachsenden Segmenten der Informationstechnologie. So solle das Marktvolumen von 3,1 Mrd. USD im Jahr 1999 auf 9,8 Mrd. USD im Jahr 2003 steigen. Zusammen mit den Dienstleistungen im Bereich Sicherheitslösungen dürfte das Volumen noch um mehr als das Doppelte höher liegen, so „Der Aktionär“.
Die größten Zuwachsraten – jährlich über 50 Prozent – erzielten die Bereiche Public Key Infrastruktur (PKI), Virtual Private Network (VPN) und Sicherheits-Management. Mit Hilfe von PKI werde sowohl die Vertraulichkeit als auch die Authentizität von Internet-Nutzern gewährleistet.
Es zeichne sich auch immer mehr ein Bedarf an gesamtheitlichen Lösungen ab; hier verfüge Articon über eine starke Position. Firewalls stellten eine Sicherheitslösung dar, die unerwünschte Zugriffe sowohl von Fremden auf das eigene Netzwerk als auch von Mitarbeitern nach außen verwehre.
Die Kombination der Entwicklungen im IT-Sicherheitssektor führe deshalb zwangsläufig zu einem außergewöhnlichen explosiven Potenzial.
Zusammenfassend sei zu sagen, dass das Unternehmen mit jährlich über 100 Prozent doppelt so schnell wie der Gesamtmarkt wachse. Mit seiner Stellung als europäischer Marktführer sowie der im Vergleich niedrigen Kurs/Umsatzbewertung auf 2001-er Basis von 4,1 im Vergleich zu am Neuen Markt notierten IT-Security-Aktien, wie Utimaco (5,1), Secunet (26,4), Biodata (53,4), Norcom (18,2) und einem KGV von 95,1 gegenüber einem KGV bezogen auf die 2001-er Gewinnschätzung von 15,5 für Utimaco, 570 für Secunet, 2093 für Biodata und 66,4 für Norcom, verfüge der Titel Articon über Pluspunkte, die von den Konkurrenten kaum zu schlagen seien.
Für die Wertpapierexperten sei der Wert jedenfalls ein klarer Kauf.
