Articon kaufen
03.05.99 00:00
Stisweekly
Der Markt für Netzwerksicherheitsdienstleistungen in Europa sei stark zersplittert, berichten die Analysten von Stissweekly: Viele Kleinstunternehmen mit Umsätzen im einstelligen Millionenbereich würden sich den Markt teilen, der in Deutschland 1998 etwa 80 Mio. DM und europaweit etwa 300 Mio. DM umfaßt habe. Articons (WKN 515503) Strategie sei es, europaweit präsent zu sein, um Synergien optimal nutzen zu können. Dies solle zum großen Teil durch Akquisitionen geschehen. Derzeit visiere man Frankreich, Niederlande, Großbritannien und Skandinavien als Zielmärkte an. In jedem dieser Märkte gebe es, neben zahlreichen kleineren Anbietern, einen Netzwerksicherheitsspezialisten mit einem Umsatz um 10 Mio. DM. Wenn es gelänge, diesen zu akquirieren, hätte sich Articon in jedem dieser Länder als Marktführer positioniert und hätte - aufgrund der europaweiten Präsenz - gegenüber den lokalen Gesellschaften Wettbewerbsvorteile. Großkonzerne, für die Articon die Netzwerksicherheit konzipiere, arbeiteten bevorzugt mit einem Partner zusammen, der alle nötigen Dienstleistungen anbieten könne, und der in allen Märkten präsent sei. Hier würden auch viele Synergieeffekte zum Tragen kommen: Angenommen Firma X sei Kunde von Articon in Deutschland, sei mit dem Service zufrieden und wolle nun für die französische Filiale ein Sicherheitskonzept erarbeiten lassen. Articon besitze in solch einer Situation gute Chancen, den Auftrag von X zu ergattern. Somit müsse Articon pro Filiale weniger für Marketing aufwenden, um sie auszulasten. Mittelfristig könne Articon eine Umsatzrendite nach Steuern von 30 Prozent erzielen. Articon wolle auf europäischer Ebene Kostenführer werden: Neben den oben angesprochenen Synergien beim Marketing gebe es zusätzliche Synergieneffekte beim Produkteinkauf: Sollten die Akquisitionen gelingen, sei Articon in Europa mehr als fünf mal so groß wie der nächste Konkurrent und könne dadurch Rabatte beim Einkauf der Softwarelizenzen aushandeln. Zudem würden Systemhäuser zur Steigerung ihrer Produktivität und zur Abgrenzung von der Konkurrenz Softwaretools entwickeln. Die Entwicklungskosten der Software seien unabhängig davon, wie oft das Produkt hinterher verkauft werde. Durch die flächendeckende Präsenz könne jedes einzelne Tool um ein Vielfaches öfter verkauft werden, als dies bei der lokalen Konkurrenz der Fall sei. Sobald die Entwicklungskosten gedeckt seien, erhöhe jeder zusätzliche Verkauf unmittelbar den Gewinn. Ähnliche Skaleneffekte seien erzielbar bei der jüngst gegründeten Alarmzentrale oder dem Trust-Center. Hier werde lediglich ein gewisser personeller Grundstock benötigt, der jedoch nicht davon abhänge, ob 1.000, 10.000 oder 100.000 elektronische Schlüssel hinterlegt seien. Die Experten sehen daher sehr gute Chancen, daß dem Unternehmen in der Zukunft nicht nur ein enormes Umsatzwachstum bevorstehe, sondern daß auch die Profitabilität enorm verbessert werden könne. In gewisser Weise sei die Marktsituation daher vergleichbar mit einer schnell wachsenden Pflanze, die aufgehe, sich entfaltet und damit den darunter wachsenden Pflanzen das Licht wegnehme. Wenn die Akquisitionen teilweise durchgeführt werden könne und auch das interne Umsatzwachstum nach Plan verlaufe, sei bei einer Nachsteuerrendite von 12% ein Gewinn von ca. 6 Euro pro Aktie im Jahr 2001 erreichbar, selbst wenn man berücksichtige, daß zur Finanzierung des weiteren Wachstums eine Kapitalerhöhung erforderlich werde. Im Jahr 2002 wäre eine weitere Gewinnverdoppelung zu erwarten. Das KGV des Jahres 2000, das den gängigen Schätzungen zufolge etwa bei 100 liegen dürfte, sei praktisch nicht aussagekräftig, da die Umsatzrendite im Jahr 2000 zwischen null und fünf Prozent überall liegen könne, was noch von sehr vielen Unwägbarkeiten abhänge. Wenn die Umsatzrendite aufgrund einer zusätzlichen Akquisition am unteren Ende dieses Bereichs liege, ergebe sich sogar ein KGV von mehreren hundert. Solche Bewertungsmethoden führten daher völlig in die Irre solange die Aufbauphase eines Unternehmens noch nicht abgeschlossen sei. Im Laufe der kommenden 12 Monate werde sich zeigen, ob Articon seine Pläne wie vorgesehen umsetzen könne. Falls alles glatt laufe, scheint den Analysten daher eine Verdreifachung des Aktienkurses in diesem Zeitraum möglich zu sein.
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