BMW "buy"
04.11.05 14:18
HypoVereinsbank
Georg Stürzer, Analyst der HypoVereinsbank, bewertet die BMW-Aktie mit "buy".
Wie erwartet hätten die Ergebnisse des dritten Quartals unter den Konsensschätzungen gelegen. Der Konzern habe die Markterwartungen mit den Ergebnissen des 3. Quartals nicht erfüllen können. Hauptgrund hierfür sei die negative Marktwertentwicklung der Optionsverpflichtung aus der Umtauschanleihe auf die von BMW gehaltenen Anteile der Rolls-Royce plc. (RR). Das starke Kursplus der RR-Aktie im 3. Quartal von 285 GBp auf 370 GBp habe hier zu einer Belastung von 175 Mio. Euro im 3. Quartal geführt, die in dieser Höhe nicht in den Markterwartungen enthalten gewesen seien.
Die Analysten hätten für diesen Sachverhalt eine Belastung in Höhe von 170 Mio. Euro erwartet. Die negativen Effekte seien in dem Posten "Überleitungen" enthalten und hätten damit den ausgewiesenen Vorsteuergewinn der Gesellschaft belastet, während die Kursgewinne im Eigenkapital verbucht würden, d.h. nicht ergebniswirksam seien. Insgesamt habe das Unternehmen nun einen Vorsteuergewinn in Höhe von 647 Mio. Euro verbucht, der um 16,9% unter dem Vorjahreswert rangiert habe. Damit sei die Konsenserwartung von 739 Mio. Euro klar unterboten und die bereits vorsichtige Schätzung der Analysten von 677 Mio. Euro sogar noch unterschritten worden.
Allerdings seien die Analysten der Ansicht, dass dieser Sachverhalt nicht so negativ zu sehen sei, da es sich um eine rein buchhalterische Angelegenheit handele, die darüber hinaus nicht von der Gesellschaft zu beeinflussen sei. Wenn man den Effekt der RR-Anleihe bereinige, so hätte der Konzern einen Vorsteuergewinn von 822 Mio. Euro erzielt, der im Jahresvergleich einen Anstieg von 5,5% bedeutet hätte.
Die Analysten der HypoVereinsbank stufen die BMW-Aktie weiterhin mit "buy" ein. Das Kursziel liege unverändert bei 41 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Wie erwartet hätten die Ergebnisse des dritten Quartals unter den Konsensschätzungen gelegen. Der Konzern habe die Markterwartungen mit den Ergebnissen des 3. Quartals nicht erfüllen können. Hauptgrund hierfür sei die negative Marktwertentwicklung der Optionsverpflichtung aus der Umtauschanleihe auf die von BMW gehaltenen Anteile der Rolls-Royce plc. (RR). Das starke Kursplus der RR-Aktie im 3. Quartal von 285 GBp auf 370 GBp habe hier zu einer Belastung von 175 Mio. Euro im 3. Quartal geführt, die in dieser Höhe nicht in den Markterwartungen enthalten gewesen seien.
Die Analysten hätten für diesen Sachverhalt eine Belastung in Höhe von 170 Mio. Euro erwartet. Die negativen Effekte seien in dem Posten "Überleitungen" enthalten und hätten damit den ausgewiesenen Vorsteuergewinn der Gesellschaft belastet, während die Kursgewinne im Eigenkapital verbucht würden, d.h. nicht ergebniswirksam seien. Insgesamt habe das Unternehmen nun einen Vorsteuergewinn in Höhe von 647 Mio. Euro verbucht, der um 16,9% unter dem Vorjahreswert rangiert habe. Damit sei die Konsenserwartung von 739 Mio. Euro klar unterboten und die bereits vorsichtige Schätzung der Analysten von 677 Mio. Euro sogar noch unterschritten worden.
Die Analysten der HypoVereinsbank stufen die BMW-Aktie weiterhin mit "buy" ein. Das Kursziel liege unverändert bei 41 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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