Bewag kaufen
07.08.01 16:01
Der Aktionär
Die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" raten Anlegern, die Aktie von Bewag (WKN 530300) zu kaufen.
Die Liberalisierung des deutschen Strommarktes habe zu einem intensiveren Preis- und Kostenwettbewerb geführt. Daraus würde sich für Unternehmen in der Branche ein deutlicher Anpassungsdruck ergeben. Auch ausländische Energiekonzerne würde nun versuchen, in Deutschland zu expandieren. Der schwedische noch nicht teilprivatisierte Staatskonzern Vattenfall habe mit 71,2 Prozent die Mehrheit der Hamburger Elektrizitätswerke (HEW) erworben. Über diese Beteiligung würden auch die ostdeutschen Stormversorger Laubag, VEAG und Bewag kontrolliert werden. Direkt an der Bewag seien HEW und der amerikanische Stormversorger Mirant mit 44,76% beteiligt. Bis Ende 2002 werde ein neuer nordostdeutscher Energieriese mit Sitz in Berlin und amerikanischer Connection entsehen, so die Experten des Anlegermagazins.
Die Experten rechnen damit, dass den freien Aktionären der Bewag ein Übernahmeangebot von Mirant unterbreitet werde. Bewag habe in Berlin einen Marktanteil von 90 Prozent. Mit dem Stromversorger Gasag solle ein gemeinsames Angebot geschnürt werden. Dies würde zur Zeit vom Bundeskartellamt geprüft werden. Durch die Gewinnung der Deutschen Telekom als Großkunden werde der Jahresabsatz im Endkundengeschäft um etwa 10 Prozent gesteigert werden können. Der größte Wachstumsmarkt für Beweg liege in der Entwicklung stationärer Brennstoffzellen-Anlagen. Im europäischen Brennstoffzellenprojekt sowie durch eine Zusammenarbeit mit Ballard Power erprobe Bewag verstärkt die emissionsfreie und geräuscharme Energieversorgung durch stationäre Brennstoffzellen-Anlagen. Neben der Stromversorgung werde durch die Brennstoffzelle die Wärmeversorgung mit einem zugleich höheren Wirkungsgrad ermöglicht. Da der direkte Einsatz von Wasserstoff für die Stromerzeugung noch Entwicklungszeit benötige, werde in einer Übergangsperiode Gas zur Erzeugung des Wasserstoffs zum Einsatz kommen. Bei 80 Millionen Haushalten in Deutschland die über ihren Gasanschluss eine eigene stationäre Brennstoffzelle versorgen können, wäre das Wachstumspotential deutlich.
Mit einem Kostensenkungsprogramm seien bei Bewag Einsparungen von jährlich 660 Millionen Euro sowie eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl auf 3.700 geplant. Der Überschuss sei zum 30.Juni abgelaufenen Geschäftsjahr nach erfolgreicher Restrukturierung um 15,2% auf 147,8 Millionen Euro gestiegen. Durch eine Steigerung des Stormabsatzes um rund 81 Prozent haben sich die Umsatzerlöse um rund 12 Prozent auf 1.512 Millionen Euro erhöhen können, so die Experten. Für die am 28. November stattfindende Hauptversammlung werde eine Dividende von 0,58 Euro in Aussicht gestellt werden.
Aufgrund der Fantasie eines Übernahmeangebots für die restlichen Streubesitzaktionäre scheine die Bewag Aktie für die Experten des Anlegermagazins derzeit kaufenswert.
Die Liberalisierung des deutschen Strommarktes habe zu einem intensiveren Preis- und Kostenwettbewerb geführt. Daraus würde sich für Unternehmen in der Branche ein deutlicher Anpassungsdruck ergeben. Auch ausländische Energiekonzerne würde nun versuchen, in Deutschland zu expandieren. Der schwedische noch nicht teilprivatisierte Staatskonzern Vattenfall habe mit 71,2 Prozent die Mehrheit der Hamburger Elektrizitätswerke (HEW) erworben. Über diese Beteiligung würden auch die ostdeutschen Stormversorger Laubag, VEAG und Bewag kontrolliert werden. Direkt an der Bewag seien HEW und der amerikanische Stormversorger Mirant mit 44,76% beteiligt. Bis Ende 2002 werde ein neuer nordostdeutscher Energieriese mit Sitz in Berlin und amerikanischer Connection entsehen, so die Experten des Anlegermagazins.
Mit einem Kostensenkungsprogramm seien bei Bewag Einsparungen von jährlich 660 Millionen Euro sowie eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl auf 3.700 geplant. Der Überschuss sei zum 30.Juni abgelaufenen Geschäftsjahr nach erfolgreicher Restrukturierung um 15,2% auf 147,8 Millionen Euro gestiegen. Durch eine Steigerung des Stormabsatzes um rund 81 Prozent haben sich die Umsatzerlöse um rund 12 Prozent auf 1.512 Millionen Euro erhöhen können, so die Experten. Für die am 28. November stattfindende Hauptversammlung werde eine Dividende von 0,58 Euro in Aussicht gestellt werden.
Aufgrund der Fantasie eines Übernahmeangebots für die restlichen Streubesitzaktionäre scheine die Bewag Aktie für die Experten des Anlegermagazins derzeit kaufenswert.
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