Biomet gute Geschäftsentwicklung
07.09.01 14:40
boersenmagazin.de
Die Experten vom Börsenmagazin.de sehen bei der Aktie von Biomet (WKN 868154) eine gute Geschäftsentwicklung.
Das Ersatzteillager für den menschlichen Körper werde zunehmend umfangreicher. Immer mehr Menschen würden immer älter werden; viele von ihnen seien auf Prothesen und andere medizinische Hilfsmittel angewiesen. Wie kaum eine andere Branche profitiere die Medizintechnik von der steigenden Lebenserwartung der Menschen. Hersteller medizinischer Geräte und körperähnlicher Stoffe würden schon seit längerer Zeit stabile Wachstumsraten erzielen. Auch Biomet würde sich mit großem Erfolg bemühen, Menschen das Leben nach Unfällen im hohen Alter zu erleichtern.
Der Orthopädiemarkt würde sich bester Gesundheit erfreuen. Biomet sei der viertgrößte Anbieter von orthopädischen Knien, Hüft- und Schultergelenken. Auf dem Markt für künstliche Knochensubstanzen habe man die Marktführerschaft errungen. Biomet würde aber nicht nur Gelenke herstellen, sondern auch medizinische Instrumente und Knochenzement zur Fixierung der Gelenke. Obendrein würden die Amerikaner Nägel, Platten und Schrauben produzieren. Sie würden der Stabilisierung von Brüchen dienen und würden nach der Heilung wieder entfernt werden. Ein weiteres innovatives Produkt sei Endobon. Das Knochenersatzmaterial weise auf Grund eines Sinterungsprozesses eine keramikähnliche Struktur auf und verfüge deshalb nach der Implantierung über eine hohe Langzeitstabilität. Im Bereich der Rückenimplantate würde Biomet mit dem Implantable Spinal Fusion Stimulator über ein weiteres interessantes und fortschrittliches Produkt verfügen. Das Implantat würde zur Fixierung benachbarter Wirbel dienen und stimuliere die bei Wirbelverletzungen häufig erforderliche Neubildung der knochigen Verbindung zwischen benachbarten Wirbeln.
Biomet habe in der Vergangenheit kontinuierliche Wachstumsraten erzielen können. Mit einem Gewinn von 59,1 Millionen Dollar oder 0,33 Dollar pro Aktie im zweiten Quartal seien die Erwartungen der Analysten auch in einem schlechten konjunkturellen Umfeld wieder erfüllt worden. Das Gewinnwachstum habe im Vergleich zum Vorjahr 17 Prozent betragen. Der Umsatz sei um 15 Prozent auf 288 Millionen Dollar geklettert. Biomet habe im vergangenen Jahr einen Umsatz von 921 Millionen Dollar erzielen können. Den Erfolg würden mehrere Geschäftsbereiche mit tragen. So seien die Umsätze der Zahnersatzsparte sowie des Geschäftsfelds künstliche Knie und Hüftgelenke zweistellig gewachsen. Besonders erstaunlich sei das Geschäft mit Rückgratimplantaten verlaufen. Hier habe das Unternehmen durch Firmenübernahmen den Umsatz stark steigern können. Biomet habe nun auch den japanischen Markt ins Auge gefasst.
Die starke Marktposition und die stetig wachsende Zielgruppe würden Biomet zu einem soliden Langfristinvestment machen. Ein Umsatzwachstum von mindestens 14 Prozent halte der Vorstandsvorsitzende Dane Miller für die kommenden Quartale für realistisch. Der Gewinn solle sogar um 18 Prozent wachsen. Die durchaus positiven fundamentalen Nachrichten würden aber wahrscheinlich nicht sofort zu einer erneuten Hausse-Bewegung führen. Denn zum einen sei die Aktie mit einem KGV von 30 auf Basis des für 2002 erwarteten Gewinns von 0,92 Dollar pro Aktie recht ambitioniert bewertet. Zum anderen sei das Papier aus technischer Sicht nach dem Anfang August vollzogenen Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends derzeit in einer Konsolidierungsphase. Aktuell dürfte daher eine Seitwärtsbewegung das wahrscheinlichste Szenario sein, so die Experten. Unter mittelfristigen Gesichtspunkten sei die technische Lage jedoch positiv, da der im Oktober 1999 begonnene Aufwärtstrend weiterhin intakt sei.
Biomet sei ein grundsolides Unternehmen, das durch seine klare Wachstumsstrategie auch in labilen Börsenzeiten überzeugen könne. Die Stärke des Orthopädie-Sektors lasse auch für das kommende Jahr eine gute Geschäftsentwicklung erwarten. Weil Kursrückschläge wegen der recht hohen Bewertung jedoch nicht auszuschließen seien, sollten sich Anleger mit Stopp-Loss-Kursen bei 24 Dollar, so die Experten vom Börsenmagazin.de.
Das Ersatzteillager für den menschlichen Körper werde zunehmend umfangreicher. Immer mehr Menschen würden immer älter werden; viele von ihnen seien auf Prothesen und andere medizinische Hilfsmittel angewiesen. Wie kaum eine andere Branche profitiere die Medizintechnik von der steigenden Lebenserwartung der Menschen. Hersteller medizinischer Geräte und körperähnlicher Stoffe würden schon seit längerer Zeit stabile Wachstumsraten erzielen. Auch Biomet würde sich mit großem Erfolg bemühen, Menschen das Leben nach Unfällen im hohen Alter zu erleichtern.
Biomet habe in der Vergangenheit kontinuierliche Wachstumsraten erzielen können. Mit einem Gewinn von 59,1 Millionen Dollar oder 0,33 Dollar pro Aktie im zweiten Quartal seien die Erwartungen der Analysten auch in einem schlechten konjunkturellen Umfeld wieder erfüllt worden. Das Gewinnwachstum habe im Vergleich zum Vorjahr 17 Prozent betragen. Der Umsatz sei um 15 Prozent auf 288 Millionen Dollar geklettert. Biomet habe im vergangenen Jahr einen Umsatz von 921 Millionen Dollar erzielen können. Den Erfolg würden mehrere Geschäftsbereiche mit tragen. So seien die Umsätze der Zahnersatzsparte sowie des Geschäftsfelds künstliche Knie und Hüftgelenke zweistellig gewachsen. Besonders erstaunlich sei das Geschäft mit Rückgratimplantaten verlaufen. Hier habe das Unternehmen durch Firmenübernahmen den Umsatz stark steigern können. Biomet habe nun auch den japanischen Markt ins Auge gefasst.
Die starke Marktposition und die stetig wachsende Zielgruppe würden Biomet zu einem soliden Langfristinvestment machen. Ein Umsatzwachstum von mindestens 14 Prozent halte der Vorstandsvorsitzende Dane Miller für die kommenden Quartale für realistisch. Der Gewinn solle sogar um 18 Prozent wachsen. Die durchaus positiven fundamentalen Nachrichten würden aber wahrscheinlich nicht sofort zu einer erneuten Hausse-Bewegung führen. Denn zum einen sei die Aktie mit einem KGV von 30 auf Basis des für 2002 erwarteten Gewinns von 0,92 Dollar pro Aktie recht ambitioniert bewertet. Zum anderen sei das Papier aus technischer Sicht nach dem Anfang August vollzogenen Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends derzeit in einer Konsolidierungsphase. Aktuell dürfte daher eine Seitwärtsbewegung das wahrscheinlichste Szenario sein, so die Experten. Unter mittelfristigen Gesichtspunkten sei die technische Lage jedoch positiv, da der im Oktober 1999 begonnene Aufwärtstrend weiterhin intakt sei.
Biomet sei ein grundsolides Unternehmen, das durch seine klare Wachstumsstrategie auch in labilen Börsenzeiten überzeugen könne. Die Stärke des Orthopädie-Sektors lasse auch für das kommende Jahr eine gute Geschäftsentwicklung erwarten. Weil Kursrückschläge wegen der recht hohen Bewertung jedoch nicht auszuschließen seien, sollten sich Anleger mit Stopp-Loss-Kursen bei 24 Dollar, so die Experten vom Börsenmagazin.de.
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