Boeing weiter im Aufwind
01.06.05 12:16
BörseGo
Die Experten von "BörseGo" gehen in ihrem aktuellen "Tec-Report" davon aus, dass die Aktie von Boeing ihren mittelfristigen Aufwärtstrend fortsetzen kann.
Die tiefe Krise, die durch die Terroranschläge vom September 2001 hervorgerufen worden sei, habe die zivile Luftfahrt mittlerweile überstanden. Auch die Lage in der Tourismusbranche, die besonders unter der Angst vor neuen Terroranschlägen gelitten habe, stelle sich wieder sehr viel freundlicher dar. Die Folge: Die Bestellungen neuer Flugzeuge von Seiten der Fluggesellschaften würden wieder anziehen.
Im Jahr 2004 sei die Zahl der weltweit ausgelieferten Flugzeuge erstmals seit drei Jahren gestiegen. Nach Einschätzung von Experten handle es sich dabei aber nicht um eine kurzfristige Erholung, sondern um eine Phase langfristigen Wachstums. Die Perspektiven seien gut. In den nächsten Jahren werde ein Großteil der im Einsatz befindlichen Flugzeuge durch neue ersetzt werden müssen. Einer Studie von Airbus zufolge dürfte sich die weltweite Flotte bis 2020 auf ungefähr 20.000 nahezu verdoppeln.
Von dieser zu erwartenden Entwicklung profitiere Boeing. Gemessen an der Zahl der ausgelieferten Flugzeuge sei man im Bereich der zivilen Luftfahrt zwar hinter den europäischen Konkurrenten EADS zurückgefallen. Nichts desto trotz erfreue sich aber auch der US-Konzern einer guten Auftragslage. In den letzten Wochen seien reihenweise neue Bestellungen eingetrudelt. So habe die indonesische Billigfluglinie Lion Air Ende letzter Woche 60 Flugzeuge im Wert von schätzungsweise rund 3,9 Milliarden Dollar bestellt. Weitere 20 Maschinen vom Typ 737 habe die Leasinggesellschaft Singapore Aircraft Leasing Enterprise geordert. Der Auftragswert liege bei rund 1,1 Milliarden Dollar.
Für weitere 20 Flugzeuge sei eine Kaufoption abgeschlossen worden. Einen weiteren Auftrag habe Boeing von EgyptAir erhalten: Die Fluglinie wolle zwölf Passagierflugzeuge vom Typ 737-800 im Wert von rund 850 Millionen Dollar kaufen. Ein entsprechender Vertrag solle in der kommenden Woche unterzeichnet werden. Auf die weltweit hohe Nachfrage reagiere Boeing zudem mit der Einführung einer Frachtversion des Typs 777. Air France-KLM habe bereits die Bestellung von fünf Maschinen der derzeit weltgrößten Luftfrachtmaschine in Auftrag gegeben. Für drei weitere sei eine Kaufoption vereinbart worden. Die ersten Modelle sollten im ersten Quartal 2008 ausgeliefert werden.
An der positiven Geschäftsentwicklung ändere auch die Tatsache nichts, dass man sich kürzlich vom bisherigen Vorstandschef Harry Stonecipher getrennt habe. Die Führung des Flugzeugbauers habe vorübergehend Finanzchef James Bell übernommen. So oder so sei Boeing weiter auf Kurs. Mit der neuen Flugzeuggeneration 787 habe der Konzern gegenüber Airbus bereits wieder Boden gut gemacht. Die gute Auftragslage dürfte in den kommenden Jahren für steigende Gewinne sorgen. In diesem Jahr solle das Ergebnis um rund 13 Prozent, im kommenden Jahr sogar um über 20 Prozent vorankommen.
Diese positiven Aussichten sollten dafür sorgen, dass die Aktie von Boeing ihren intakten mittelfristigen Aufwärtstrend fortsetzt, so die Experten von "BörseGo".
Die tiefe Krise, die durch die Terroranschläge vom September 2001 hervorgerufen worden sei, habe die zivile Luftfahrt mittlerweile überstanden. Auch die Lage in der Tourismusbranche, die besonders unter der Angst vor neuen Terroranschlägen gelitten habe, stelle sich wieder sehr viel freundlicher dar. Die Folge: Die Bestellungen neuer Flugzeuge von Seiten der Fluggesellschaften würden wieder anziehen.
Im Jahr 2004 sei die Zahl der weltweit ausgelieferten Flugzeuge erstmals seit drei Jahren gestiegen. Nach Einschätzung von Experten handle es sich dabei aber nicht um eine kurzfristige Erholung, sondern um eine Phase langfristigen Wachstums. Die Perspektiven seien gut. In den nächsten Jahren werde ein Großteil der im Einsatz befindlichen Flugzeuge durch neue ersetzt werden müssen. Einer Studie von Airbus zufolge dürfte sich die weltweite Flotte bis 2020 auf ungefähr 20.000 nahezu verdoppeln.
Für weitere 20 Flugzeuge sei eine Kaufoption abgeschlossen worden. Einen weiteren Auftrag habe Boeing von EgyptAir erhalten: Die Fluglinie wolle zwölf Passagierflugzeuge vom Typ 737-800 im Wert von rund 850 Millionen Dollar kaufen. Ein entsprechender Vertrag solle in der kommenden Woche unterzeichnet werden. Auf die weltweit hohe Nachfrage reagiere Boeing zudem mit der Einführung einer Frachtversion des Typs 777. Air France-KLM habe bereits die Bestellung von fünf Maschinen der derzeit weltgrößten Luftfrachtmaschine in Auftrag gegeben. Für drei weitere sei eine Kaufoption vereinbart worden. Die ersten Modelle sollten im ersten Quartal 2008 ausgeliefert werden.
An der positiven Geschäftsentwicklung ändere auch die Tatsache nichts, dass man sich kürzlich vom bisherigen Vorstandschef Harry Stonecipher getrennt habe. Die Führung des Flugzeugbauers habe vorübergehend Finanzchef James Bell übernommen. So oder so sei Boeing weiter auf Kurs. Mit der neuen Flugzeuggeneration 787 habe der Konzern gegenüber Airbus bereits wieder Boden gut gemacht. Die gute Auftragslage dürfte in den kommenden Jahren für steigende Gewinne sorgen. In diesem Jahr solle das Ergebnis um rund 13 Prozent, im kommenden Jahr sogar um über 20 Prozent vorankommen.
Diese positiven Aussichten sollten dafür sorgen, dass die Aktie von Boeing ihren intakten mittelfristigen Aufwärtstrend fortsetzt, so die Experten von "BörseGo".
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